31 März 2010


Georgetown's Center Greg Monroe hat sich in seiner zweiten College-Saison enorm verbessert und immer weiter nach oben gespielt - im Sommer wird der 'Early Entry' Kandidat als sicherer Top10-Pick die Früchte seiner harten Arbeit ernten. Monroe ist ein ganz besonderer Spielertyp, rar und deshalb heiß begehrt. Trotz einer Größe von 2,11 Meter ist der Bursche aus New Orleans flink auf den Beinen, beweglich und zudem mit dem Spielverständnis eines Point Guards ausgestattet. Seine Qualitäten als Passgeber sind in diesem Draft-Jahrgang unerreicht (knapp 4 Assists im Schnitt), und Monroe wird quasi von Beginn seiner Profikarriere an zu den besten Vorlagengebern auf der Center-Position zählen. Mit seinen Qualitäten im Rebounding sowie als verlässliche zweite Scoring-Option, vor allem aber wegen seiner Länge und seinem überdurchschnittlich guten Spielverständnis erinnert Monroe an Lamar Odom, den Power Forward von den LA Lakers.


10 - Greg Monroe

Jahrgang: 1990
College: Georgetown Hoyas (Sophomore)
Größe/Gewicht: 2,11m/113 kg
Position: PF/C
Stats: 16.1 Pts, 9.6 Reb, 3.8 Ast, 1.5 Blk
Stärken: Linkshänder, extrem vielseitiger Big Man, hervorragender Passgeber, 'Point Forward', hoher IQ/Spielverständnis, aktiver Rebounder, Face-Up Game
Schwächen: Turnovers, unathletisch, kein Killerinstinkt, rechte Hand existiert nicht, Post-Moves absolute Mangelware
Best Case Vergleich: Lamar Odom




Wie auch Odom ist auch Monroe Linkshänder und stellt die Gegner allein dadurch vor große Probleme. Im Face-Up-Game, also dem Spiel mit Blick zum Korb, verfügt der Noch-Hoya über ein bunt gemischtes Arsenal an Moves, die überraschend effektiv sind. Er ist ständig in Bewegung und arbeitet hervorragend beim Rebound. Dennoch fehlen ihm die nötigen Pfunde, um auf Dauer im Low-Post zu bestehen. Auch seine Präsenz auf dem Platz lässt öfter zu wünschen übrig, der Killer-Instinkt ist nicht vorhanden. Direkt am Brett fehlen dem ehemaligen 'Big East Rookie des Jahres' die Grundlagen, und es sieht nicht so aus, als würde der 19-Jährige jemals ein dominierender NBA-Center werden. Muss er aber auch nicht. Monroe sollte weiter an seinem Wurf aus der Mitteldistanz arbeiten. Zusammen mit seinen Qualitäten als Passgeber könnte er in einer Perimeter-orientierten Mannschaft, die gerne das Tempo mal anzieht, zu einem effektiven und vielseitigen Profispieler heranreifen.


Prognose: Top10 Pick !