30 März 2010


Wie bereits vor ein paar Monaten durchsickerte, steckt der ehemalige All-Star Forward Antoine Walker in ernsten privaten Schwierigkeiten. Ein ESPN-Bericht enthüllte jetzt weitere pikante Details. Demnach hat Walker tatsächlich das Kunststück fertig gebracht, sein gesamtes Vermögen zu verprassen. Als Spieler verdiente er in 13 Saisons mehr als 110 Millionen Dollar - Werbeeinnahmen nicht mitgerechnet. Einst für sein ausschweifendes Luxusleben bekannt und ständig von seiner eigenen Posse umgeben, liebte Walker das Extravagante. Sein Fuhrpark war voll mit Bentleys und teuren Mercedes, seine maßgefertigten Cashmiranzüge gingen in die Tausende, und für seine Mutter ließ der Ex-NBA-Champion (Miami 2006) ein Haus mit 10 Badezimmern und einem Indoor-Basketball-Platz erbauen. Walker war stets großzügig, versorgte seine komplette Familie, Freunde und Bekannte, spendete an Wohltätigkeitsorganisationen oder übernahm oft die Essensrechnung fürs komplette Team samt Trainerstab, als er noch in Boston spielte. Ausgerechnet Michael Jordan weckte in ihm die Lust an Glücksspielen - eine Sucht, die ihn später große Teile seines Vermögens kosten sollte. Schlechte Investitionen in Immobilien in seiner Heimatstadt Chicago verschärften die Krise. Heute stehen mehrere Gerichtsverhandlungen gegen Walker als Vermieter an, es liegen unzählige Klagen wegen Scheckbetrug und nicht bezahlter Rechnungen vor. Von überall tauchen ehemalige Weggefährten auf, die ebenfalls ihr Geld einfordern - für Walker ein Fass ohne Boden. Wie der heute 33-jährige als Spieler bei den Guyanabo Mets in Puerto Rico versucht, wieder auf die Beine zu kommen und seine Liquidität zu wahren, zeigt dieser rund zehnminütige Kurzfilm, der eine ganz zentrale Message hat: passt auf Eure Piepen auf !