03 April 2010












Die Cleveland Cavaliers erreichen als erst 9. Team überhaupt in der NBA-Historie mindestens 60 Siege in zwei aufeinanderfolgenden Saisons und untermauern damit ihren Elite-Status als eines der besten Teams der Liga. Gegen die Atlanta Hawks - mögliche Rivalen in den Eastern Conference Halbfinals - war es der dritte Saisonsieg im dritten Spiel.

Atlanta begann stark, vor allem Marvin Williams mit 9 Zählern im ersten Abschnitt. Die Partie war - wie alle bisher in dieser Serie - hart umkämpft und ausgeglichen. Cleveland hielt vor allem in Form von Mo Williams (12 Punkte bis zur Halbzeit) dagegen, beim Stand von 49:46 für die Cavs wurden die Seiten gewechselt. Im dritten Viertel setzte sich der Gastgeber zunächst etwas ab (64:55), die Hawks blieben aber dran und gingen Anfang des Vierten sogar in Führung. Plötzlich ging bei den Falken nichts mehr zusammen, wie schon in den vergangenen Aufeinandertreffen schien der Korb in der entscheidenden Phase wie zugenagelt. Cleveland machte aus einem 72:74 Rückstand eine 88:76 Führung, Atlanta blieb fast 7 Minuten ohne eigenen Treffer aus dem Feld. Damit war das Spiel dann gelaufen. Joe Johnson und Jamal Crawford trafen zusammen nur 12 ihrer 35 Wurfversuche. Fallen beide Guards mehr oder weniger offensiv aus, sinken die Siegchancen der Hawks in den Keller.

Zwar liegt Atlanta nach dieser Niederlage weiterhin auf Rang drei in der Eastern Conference, verpasst aber durch Boston's Pleite gegen Houston die große Chance, den Vorsprung (1 Sieg) auf die Celtics auszubauen. Problematisch wird's nämlich, wenn die Grünen zu Saisonende die gleiche Bilanz aufweisen: zwar haben die Hawks alle vier Spiele gegen die Celtics im Sack, die aber erhalten als Divisionssieger in der grottenschlechten Atlantic Division automatisch den Vorzug in der Tabelle. Das viertplatzierte Team träfe dann bereits in Runde 2 auf die Cleveland Cavaliers, die durch diesen Erfolg Platz 1 im Osten und dadurch das Heimrecht in den Playoffs sicher haben.