15 Oktober 2010



Das erste Videospiel, in dem man zum ersten Mal Michael Jordan durch virtuelle Welten steuern konnte, war EA's frühes Meisterwerk Jordan vs. Bird (1988). Wer jemals das Privileg hatte, diesen Konsolen-Klassiker antesten zu dürfen, wird vom neuen NBA 2K11 regelrecht begeistert sein - alle anderen Gamer aber natürlich auch. Im Rahmen des weltweiten Releases stand 'Seine Lufthoheit' einem Blog des Nachrichtenportals 'USA Today' Rede und Antwort - und gab einige verblüffende Statements ab, die zumindest diskussionswürdig sind.

So sieht MJ, auf die ständigen Vergleiche zwischen ihm und Kobe Bryant angesprochen, den Lakers-SG "irgendwo unter den All-Time Top-10 bei den Guards". Obwohl er nicht genau sagen könne, wo man Bryant geschichtlich einordnen muss, räumt Jordan seinem Nachfolger einen berechtigten Platz unter den besten Spielern ein, die jemals das Spiel gespielt haben.

Sehr interessant war die Antwort des G.O.A.T. auf die Frage, wie sich die NBA seit seinen aktiven Tagen verändert habe. "Das Spiel ist weniger physisch und die Regeln haben sich offensichtlich geändert. Bei diesen Regeln (...) hätte ich mit meiner aggressiven Defensive oft ausgefoult oder eine Tonne Freiwürfe pro Spiel geworfen. Und ich hätte 100 Punkte in einem Spiel erzielen können."

Oha, starker Tobak vom Basketballgott. Sein Karrierebestwert lag bei 69 Punkten, erzielt in Overtime beim 117-113 im März 1990 - natürlich gegen sein Lieblingsopfer, die Cleveland Cavaliers. Kobe Bryant's Bestmarke liegt nach wie vor bei 81, erzwungen 2006 gegen die Toronto Raptors.

Jordan und die 100 Punkte heute - wahr oder falsch ?