02 November 2010


Pau Gasol und Rajon Rondo wurden zum Spieler der ersten NBA-Woche in ihrer jeweiligen Conference gewählt.

Gasol führte seine Los Angeles Lakers zu drei Auftaktsiegen in Folge und stach bisher als bester und konstantester Spieler des Champs heraus. Der Spanier scheint sich die Herausforderung von Coach Phil Jackson zu Herzen genommen zu haben, der von seinem Center zu Saisonbeginn noch mehr Aggressivität gefordert hatte, um den verletzungsbedingt langsamen Start von Kobe Bryant zu kompensieren. Gesagt, getan. Gasol begann die Saison mit 29/11 gegen Houston, verpasste gegen Phoenix nur knapp ein Triple Double (21 Pts, 8 Reb, 9 Ast) und schob gegen Golden State noch 26 und 12 hinterher. Alles in allem 25.3 Punkte, 10.3 Rebounds, 5 Assists und 2 Blocks im Schnitt. Gasol's Ernennung macht Sinn, obwohl Chris Paul (3-0 Bilanz, 20 Pts, 9.3 Ast), Luis Scola (27.3 Pts, 14 Reb), Monta Ellis (27 Pts, 5.3 Ast, 59% FG) oder Kevin Durant (29.3 Pts) ebenfalls nach dem Award geschielt hatten.

Im Osten gab's ebenfalls ein paar Kandidaten, die eine bombastische erste Woche absolvierten, zum Beispiel Derrick Rose (33.5 Pts, 5 Reb, 6.5 Ast) oder Danny Granger (27 Pts, 1.7 Stl, 1.3 Blk). An einem Mann aber kam das Award-Gremium nicht vorbei: Rajon Rondo. Der Celtic egalisierte John Stockton's Assist-Rekord zu Beginn der Saison mit 50 in den ersten drei Spielen. Nach 17 Vorlagen in der ersten Partie zog Rondo gegen die Knicks seine ganz spezielle Triple Double Show ab, 24 Assists inklusive. Am Ende der Woche standen 16.7 Assists, 10.2 Punkte, 6.3 Rebounds und 2 Steals im Schnitt auf den Statistik-Zetteln - der POW Award geht hier absolut in Ordnung.