23 November 2010


Stoudemire und Westbrook kamen zu 'Spieler der Woche' Ehren in der abgelaufenen 4. NBA-Woche.

Russell Westbrook schulterte die Extra-Verantwortung in Oklahoma und führte die Thunder trotz der zwischenzeitlichen Ausfälle von Kevin Durant und Jeff Green zu vier Siegen in vier Partien. Der junge Point Guard legte 23 Punkte, 7.8 Assists und 3.5 Rebounds pro Spiel auf und rief die Thunder wieder ins kollektive NBA-Gedächtnis, nachdem man den Saisonstart etwas verschlafen hatte. Vor allem die beiden knappen Auswärtssiege in Boston und Milwaukee katapultierten RussWest engültig in Richtung Award und vor Mitkandidaten wie Tony Parker (21 Pts, 8 Ast) oder Michael Beasley (29 Pts, 7 Reb, 1.7 Blocks).

Im Osten ging der Preis an Amare Stoudemire. Der Knicks-PF brachte es auf starke 29 Punkte und 9.5 Rebounds im Schnitt bei sicheren 61 Prozent aus dem Feld. New York gewann drei von vier Begegnungen und bremste so den bisherigen freien Fall etwas ab. Wenngleich die 29/10 auf den ersten Blick natürlich beeindruckend aussehen, bin ich mit Amare's Wahl nicht wirklich einverstanden. Sein Teamkollege hatte in den vergangenen sieben Tagen mindestens genauso gute Werte aufgelegt und war für den Mannschaftserfolg nicht minder wichtig: Raymond Felton. Der PG war der eigentliche Motor beim erfolgreichen Westküstentrip der Knickerbockers mit knapp 23 Punkten, 5.3 Rebounds, 8 Assists und unfassbaren 3.3 Steals im Schnitt. Er hielt die Offensive am Laufen und ermöglichte durch seine aggressive Defense tonnenweise Fast-Break Situationen, die dann Spielern wie Stoudemire leichte Punkte einbrachten. Die 35 Punkte beim Sieg in Golden State waren Felton's Karrierebestleistung. Auch Stephen Jackson von den Bobcats spielte eine irre gute Woche. 'Captain Jack' scorte 27 Punkte pro Abend bei 59% aus dem Feld, inklusive 4.3 Dreier pro Partie. Charlotte gewann 2 von 3 Spielen. Nebenbei verbuchte Jackson beim Heimsieg gegen die Suns das erste Triple Double in der Geschichte der Bobcats (24/10/10).