07 Februar 2012


Mal wieder die üblichen Verdächtigen, die da in der Eastern Conference vergangene Woche für Furore sorgten. Der amtierende MVP Derrick Rose führte seine Chicago Bulls zu einer 3-1 Auswärtswoche mit spektakulären 27.8 Punkten und 10 Assists im Schnitt. D-Rose deklassierte dabei John Wall in Washington (35/8), spielte Brandon Jennings in Milwaukee an die Wand (26/13) und zerstörte die Knicks im Madison Square Garden (32/13). Lebron James blieb auch in Woche 6 seiner bisher dominanten Linie treu und traf fast 60% seiner Würfe aus dem Feld en route zu 27.8 Punkten und 10 Rebounds pro Abend. Den Milwaukee Bucks schenkte er 24 seiner 40 Zähler im ersten Spielabschnitt ein. Miami gewann 3 von 4 Partien und bleibt im Osten knapp hinter den Bulls. 2 Minuten Ruhm gibt es an dieser Stelle für Anthony Morrow, den viertbesten Scorer der vergangenen sieben Tage (27 PPG). Morrow nutzte die Gelegenheit, die sich nach dem Ausfall von Nets-Rookie Marshon Brooks bot und brilliert seither mit starken Scoring-Outputs in der Startformation. So auch bei seinem 42-Punkte Meisterstück gegen Minnesota, als ein völlig besinnungsloser Morrow 8 Dreier und all seine Freiwurfversuche einnetzte.

Im Westen drängt Blazers-Forward LaMarcus Aldridge immer stärker in Richtung erster All-Star Nominierung seiner Karriere. LA punktet weiterhin konstanter als ein schweizer Uhrwerk nördlich der 20 und trifft dabei mit einer bewundernswerten Effizienz. In der letzten Woche erzielte der 2,11m Mann 26 Punkte pro Abend bei knapp 61% aus dem Feld und dominierte beim Kantersieg gegen Denver mit 29 und 9. Als dominant kann man auch die bisherigen Leistungen von Kevin Durant bezeichnen, der ebenso wie James zum POW-Stammgast in dieser Saison mutiert ist. Durantula hat seinem MVP-kalibrigen Spiel in den letzten Wochen eine völlig neue Komponente hinzu gefügt und reboundet jetzt besser als je zuvor. Seine Zahlen in den letzten sieben: 29.3 PPG, 11.3 RPG, 52% aus dem Feld. Oklahoma City sitzt mit 18 Siegen gemütlich an der Spitze der Western Conference. Ärgster OKC-Verfolger sind - nicht ganz überraschend - die Los Angeles Clippers. Den Hype bekommen andere ab, aber die Substanz liefert ein kurzer All-NBA Point Guard mit dickem Hintern: Chris Paul. Der 1,83m Mann nahm zuerst Russell Westbrook und den Thunder auseinander (26 Pts/14 Ast) und legte in Utah sogar noch einen drauf (34/11). Die Clippers gewannen vor allem dank ihres kleinen Generals (19.3 PPG, 10.3 APG, 59% FG) 3 von 4 Partien und haben sich ganz oben in der NBA-Hierarchie festgesetzt.