29 Juni 2012




Wie jedes Jahr auch 2012 wieder live Mitschnitte vom NBA-Draft, direkt aus dem Gehirn dieses Texters hier, der vergeblich versucht, die einzelnen Picks richtig einzuordnen. Heuer leider ohne David Kahn Meisterwerke in Runde eins, dafür aber wie immer mit minutenlangen Buhrufen für Commissioner David Stern, der den Anfang macht...



1. Anthony Davis
Der absolute Schocker des Drafts gleich an der Eins, wo die New Orleans Hornets alles falsch machen und Anthony Davis selektieren. Ach ne, falscher Text. Jetzt mal im Ernst: mit Davis beschleunigen die Hornissen ihren Rebuilding-Prozess um das Hundertfache. Läuft alles nach Plan, wird der amtierende College Spieler des Jahres eine ähnliche Karriere-Trajektorie durchlaufen wie Kevin Garnett oder Tim Duncan und die zuletzt arg gebeutelten Bees glorreichen Zeiten entgegen führen. Jackpot!


2. Michael Kidd-Gilchrist
Erste kleine Überraschung an Nummer zwei, wo die Bobcats entgegen vieler Prognosen nicht Thomas Robinson oder Hometown Hero Harrison Barnes, sondern Michael Kidd-Gilchrist auswählen. Der neue Coach Mike Dunlap sagte später im Interview, dass Charlotte seinen Mann schon lange im Blick und andere Optionen nie wirklich erwogen hatte - trotz zahlreicher Tradeangebote, unter anderem von den Cavaliers. MKG avanciert auf Anhieb zum besten Verteidiger im Team, aber seine Qualitäten als 'glue guy' scheinen mir in dieser löchrigen Lineup ein wenig Fehl am Platz (wo nichts ist, kann auch nichts zusammen gehalten werden). Dennoch eine dringend benötige Talentinfusion für das mieseste Team aller Zeiten.


3. Bradley Beal
Der einfachste Pick im Draft: Washington musste zwar kurz zittern (aufgrund des potentiellen Cavs/Bobcats Trades für den 2. Pick), aber die Wiz haben mit Beal ihren gewünschten Mann. Einen tödlichen Distanzschützen und Combo-Guard mit künftigem All-Star Potential, der das Feld auseinander ziehen und viel Druck von John Wall nehmen wird. Mit einer Wall-Beal-Ariza-Nene-Okafor Lineup scheinen die Zauberer in Richtung Playoff-Plätze zu drängen.


4. Dion Waiters
Riesending an der Vier, wo die Cavaliers völlig überraschend Dion Waiters, den untersetzten Zweier aus Syracuse, verpflichten. Der kann zwar scoren, aber kam selbst im College nur von der Bank und gilt charakterlich als schwierig. Hinzu kommt, dass er kein einziges Workout vor dem Draft absolvierte und noch vor wenigen Wochen als tiefer Erstrundenpick galt. Sein kometenhafter Aufstieg bis auf Platz vier ist seltsam - und ich bin skeptisch, ob er in Cleveland nicht Kyrie Irving wichtige Touches weg nehmen wird. Da wären für die Cavs bessere Alternativen verfügbar gewesen.


5. Thomas Robinson
Robinson gilt allgemein als sicherster Spieler nach Anthony Davis in diesem Draft, und die Kings - die kurzzeitig über einen Trade nachgedacht hatten - wollten diese Gelegenheit hier nicht verstreichen lassen. Mit Robinson und DeMarcus Cousins verfügt Sacramento nun über eines der formidabelsten Frontcourt-Paare der Liga. Alle Rebounds gehören in Zukunft den Kings. Meine Hoffnung ist, dass Robinson's Einstellung und sein Fleiss auf sein neues, irritierendes Team überschwappt - und nicht umgekehrt.


6. Damian Lillard
Der perfekte Pick für die Trail Blazers an dieser Stelle, die ja später auch noch den 11. zur Verfügung haben. Idealerweise, so hatte ich schon vor dem Draft geschrieben, wählt Portland Klein-Gross. Mit Lillard hat der neue Manager Neil Olshey seinen Point Guard der Zukunft und definitiv den besten Einser dieses Jahrgangs gezogen. Er wird sich vorzüglich mit LaMarcus Aldridge im Pick & Roll verstehen und die Blazers schon bald wieder in die Playoffs führen.


7. Harrison Barnes
Noch ein Pick, der passt, wie die Faust auf's Auge. Ich hatte kurz befürchtet, dass sich der recht grössenwahnsinnige Warriors-Besitzer Joe Lacob hier durchsetzen und Andre Drummond wählen würde. Jerry West hat aber bei den Dubs weiterhin die Hosen an und baut ein nettes kleines Playoff-Team zusammen, dass mit dem vielseitigen Barnes auf der Drei, Curry/Thompson im Backcourt und Bogut/Lee unter den Brettern eine weitaus respektablere Lineup ins Rennen schicken wird als noch in den letzten Jahren. Guter Pick.


8. Terrence Ross
Für einen Moment setzte sich das Gerücht durch, dass Colangelo hier Austin Rivers picken würde. Der Raptors-GM entschied sich dann aber doch für einen der athletischsten Spieler im Draft in Terrence Ross. Der spielt zwar die gleiche Position wie DeMar DeRozan, könnte aber dank seiner Länge, Athletik und seinem sicheren Jumper auch auf die Drei ausweichen. Mit dem im letzten Jahr selektierten Big Man Jonas Valanciunas erhalten die Dinos de facto zwei Lotterie-Spieler auf einen Schlag und sehen auf dem Papier bereits aus wie ein möglicher Playoff-Kandidat.


9. Andre Dummond
Traumpick für die Pistons, die unbedingt einen Big Man haben wollten und nicht glauben können, dass Drummond an Neun hier noch zu haben war. Der Center birgt aufgrund seiner unreifen Art ein extrem hohes Risiko. Die Ertragschancen sind aber enorm... Dwight Howard enorm. An der Seite von Greg Monroe könnte sich der 120 Kilo-Highflyer zu einem der besten Verteidiger und Rebounder der Liga entwickeln.


10. Austin Rivers
Spätestens, nachdem die Raptors an Acht Terrence Ross zogen, war klar, dass Rivers hier an Zehn nach New Orleans wandert. Auf der einen Seite ist er einer der selbstbewusstesten und explosivsten Scorer, die die Liga sehen wird. Auf der anderen Seite gilt er als schwierig und ballverliebt. Mit Rivers, Davis und Eric Gordon haben die Hornets aber eine fantastische Grundlage für einen schnellen Neuaufbau zusammen. Ich bin gespannt, wie schnell sich der Gunner an das NBA-Leben auf der Eins anpassen kann.


11. Meyers Leonard
Und noch ein smarter Pick von Neil Olshey, der nach einem Point Guard an der Sechs hier logischerweise gross ziehen wollte. Mit Leonard erhalten die Blazers den besten noch verfügbaren Center - einen extrem langen, mobilen, athletischen Rebounder und Ringbeschützer, der LaMarcus Aldridge unter den Brettern unterstützen wird und gleichzeitig mit Lillard ein wenig das Pick & Pop laufen kann.


12. Jeremy Lamb
Spätestens an dieser Stelle machte sich ein wenig Ernüchterung breit, da allgemein angenommen werden durfte, dass der emsige Rockets-GM Daryl Morey einige seiner fünf Tausend Erstrundenpicks in einem spektakulären Trade verbraten würde. Nichts da. Statt dessen ziehen die Rockets Jeremy Lamb, den Guard aus UConn, der zwar immer aussieht, als wäre er gerade erst aufgewacht, aber vom Spiel her stark an Kevin Martin erinnert. Hmmm, vielleicht geht da ja doch noch was in Punkto Trade...


13. Kendall Marshall
Phoenix zieht an 13. Stelle Tar Heels Point Guard Kendall Marshall, und winkt dabei mit dem Zaunpfahl in Richtung Steve Nash Interessenten. Sieht stark danach aus, als würde MVSteve's Zeit in der Wüste von Arizona enden. Marshall ist nach Lillard der beste pure Einser im Draft und der vermeintlich beste Vorbereiter. Sein Wurf und seine Athletik sind aber alles andere als beeindruckend. Dennoch ein guter Pick für das Suns-Team der Zukunft, das vermutlich ohne Nash in 2012/13 startet.


14. John Henson
Die Bucks, die ihren 12. Pick gestern im Tausch für Samuel Dalembert nach Houston geschickt hatten, ziehen mit Power Forward John Henson einen weiteren Big und verstärken ihre Frontline für einen Playoff-Push. Henson kann vor allem rebounden und Würfe blocken, steht in der Hierarchie jetzt aber hinter Dalembert, Drew Gooden, Ekpe Udoh, und Larry Sanders. Er hat noch Zeit.


15. Maurice Harkless
Interessanter Pick der 76ers, die einen weiteren Small Forward eigentlich gar nicht brauchen... es sei denn, Andre Iguodala wird in diesem Sommer nach Jahren unendlicher Gerüchte doch irgendwann getradet. Harkless ist ein prototypischer NBA-Dreier, der über mehr Athletik als spezifische Basketball-Skills verfügt. Erinnert von der Art her stark an Thaddeus Young, einem weiteren, jungen Forward im Sixers-Kader.


16. Royce White
Da muss doch irgendwann ein Trade kommen, Daryl Morey. Der Rockets-GM akkumuliert weiter munter Rotationsspieler und sichert sich Royce White, einen der interessantesten Big Men des Jahres. Der kantige Power Forward hat eine Menge Skills und ein ganz feines Händchen, was Dribbeln, Werfen und Passen anbelangt. Gleichzeitig werden ihm aber charakterliche Schwächen nachgesagt. Und: er hat panische Flugangst. Uh-oh!


17. Tyler Zeller
Pick 17 gehörte eigentlich den Dallas Mavericks, die sich hier aber auf einen Tauschhandel mit den Cleveland Cavaliers einlassen, die ihnen gleich drei Picks (24., 33. und 34.) im Tausch für Tyler Zeller und Kelenna Azubuike überlassen. Der schnelle Big Man Zeller hat seine Stärken in der Offensive und im Transition Spiel, schwächelt aber in der Defense. Ein weiterer, seltsamer Move der Cavs, die in einem tiefen Draft gleich drei Chancen herschenken im Tausch für - bestenfalls - einen soliden Rotationsspieler, nicht mehr.


18. Terrence Jones
Houston wählt hier schon seinen 50. Spieler des Abends aus und wechselt bald in die NFL, so scheint es zumindest. Davon abgesehen ist Jones ein solider Spieler in der Mitte der ersten Runde dank seiner Vielseitigkeit und seinen Fähigkeiten als Rebounder. Solange ich aber nicht weiss, wohin Morey's Weg uns hin führt, kann ich diese Picks nicht abschliessend bewerten.


19. Andrew Nicholson
Über Nicholson kann ich nicht viel sagen, da ich ihn - im Gegensatz zu allen anderen Spielern in der ersten Runde - noch nie habe spielen sehen. Ich weiss nur, dass er gross und ein dezenter Rebounder/Shotblocker ist. Dwight Howard wird er aber in Orlando nicht ersetzen können.


20. Evan Fournier
In der wohl schwächsten internationalen Draft-Klasse seit den 80ern sichern sich die Nuggets die Rechte am einzig begehrenswerten Baller vom alten Kontinent, Evan Fournier aus Frankreich. Der Zweier/Dreier Mischling beeindruckte ein paar Scouts beim EuroCamp vor einigen Wochen, ist aber noch blutjung und wohl ein paar Jahre davon entfernt, sich auf Dauer in der NBA durchzusetzen. Kommt aber trotzdem sofort über den Teich und versucht, bei den Nuggets Fuß zu fassen.


21. Jared Sullinger
Exzellenter Pick von Danny Ainge hier mit dem ersten seiner back to backs, die er ja ursprünglich traden wollte. Sullinger, den ich eigentlich als eines der zehn besten Talente in meinen Draft Spotlights beleuchtet hatte, fiel unglaublich tief (er wäre letztes Jahr wohl unter den Top-5 weg gegangen). Dennoch hat er seine Qualitäten im Low Post und als Rebounder - zwei Schwächen im Celtics-Spiel letzte Saison - und kann an dieser Stelle schon als Steal für die Kobolde gewertet werden. Sullinger kann jetzt ohne Druck von Garnett (von dem ich glaube, dass er zurück kommen wird), Pierce und Doc Rivers lernen, während er die marode Bank des Traditionsvereins aufwertet. Win-Win-Win für alle Beteiligten.


22. Fab Melo
Und der zweite Streich kommt zugleich für Ainge und die Celtics, die einen der besten Shotblocker des Jahres auswählen - ebenfalls eine grosse Schwäche im viel zu kleinen Spiel der Kobolde. Melo ist offensiv stark limitiert, aber er ist sehr mobil für seine Grösse und kann den Ring beschützen. Auch er wird von KG hart rangenommen werden, was seiner Lernkurve aber nur gut tun kann. Melo wird kein All-Star, könnte sich aber zu einem pre-Verletzung Kendrick Perkins entwickeln. Mit Sullinger/Melo hat Boston das Maximum aus seinen späten Picks heraus geholt. Kleiner Szenenapplaus...


23. John Jenkins
Die Hawks ziehen mit Jenkins einen reinen Shooter, der sonst nicht allzu viel kann. Ein wenig seltsam, dieser Pick, wenn ich das mal so sagen darf (Ja, ich darf!), zumal über bevor stehende Trades im Frontcourt spekuliert wird (Josh Smith) und Jenkins die gleiche Position spielt wie Joe Johnson. Die Hawks und der Draft, ein endloser Kalauer.


24. Jared Cunningham
Die Mavs sind am Zug, nachdem sie ja vor einer Stunde oder so ihren 17. Pick nach Cleveland geschickt hatten. Mit Cunningham erhält Dallas einen athletischen, hart spielenden Shooting Guard, der vor allem ziehen kann und etwas dringend benötigte Explosivität in den viel zu zahmen Backcourt bringt (nein, Vince Carter war kein athletischer Backcourt-Spieler). Wenig berauschend und definitiv schlechter als Tyler Zeller.


25. Tony Wroten
Obwohl die Grizzlies mit Mike Conley auf der Eins ja eigentlich gesetzt sind, ist Tony Wroten Junior an 25 schon ein kleiner Steal. Der Point Guard kann zwar nicht werfen, dafür aber viele andere Dinge gut. Er ist grösser als Conley, athletischer und gefährlicher am Ring. Im schlimmsten Fall ein 'change of pace' Backup für die Bären, der von der Bank kommt und Conley ein wenig Feuer unter'm Hintern macht.


26. Miles Plumlee
Eines der am besten gehüteten Geheimnisse der National Basketball Association: alle grossen weissen Spieler im unteren Erstrundenbereich MÜSSEN nach Indiana, ob sie wollen oder nicht. Ein verblüffender Pick, vielleicht auch einfach nur, weil Larry Bird als letzte Amtshandlung diesen Draft abhält, bevor er seinen Posten als Pacers-Präsident räumt und das Feld Donnie Walsh und dem neuen GM Kevin Pritchard überlässt. Nach einem ganzen Abschnitt über Plumlee, in dem Plumlee kein einziges Mal darin vorkam, weiss man jetzt auch schon alles, was man über Plumlee wissen muss...


27. Arnett Moultrie
Der Pick gehörte ursprünglich den Miami Heat, die ihn aber für einen zukünftigen Erstrunder und den 45. heute nach Philly schicken. Die 76ers wählen einen weiteren, athletischen Forward (mal wieder), der sich im besten Fall zu einem brauchbaren Rotationsspieler entwickeln könnte.


28. Perry Jones III.
Presti zieht wieder seinen Matrix-Shit ab und wählt einen der vielseitigsten Spieler an Position 28: Perry Jones der Dritte. Der enigmatische Highflyer, der lange Zeit als Top-10 Pick gegolten hatte, fiel nach dokumentierten Knieproblemen und wegen seiner eigenwilligen Art im Ranking stark ab. Beim Western Conference Champion wird er aber von der Professionalität in der Umkleidekabine profitieren und im besten Fall das Schweizer Taschenmesser von der Bank werden, das im Finale gegen Miami gefehlt hat. 2,10m Forward mit Guard-Skills und einer unglaublichen Athletik ausgestattet - klingt ganz nach dem Steal des Abends und ringt mir einmal mehr vollste Hochachtung für den besten GM im Game ab. Chapeau, Mister Presti... Sie spielen definitiv in einer anderen Liga!


29. Marquis Teague
Die Bulls gehen hier kein Risiko ein und ziehen mit Teague den Point Guard des amtierenden NCAA Champions Kentucky. Ein pfeilschneller Einser mit Scorermentalität, den aber viele jetzt schon besser einschätzen als seinen Bruder Jeff von den Hawks und der Chicago über Wasser halten könnte, bis Derrick Rose Anfang 2013 zurück kommt.


30. Festus Ezeli
Der letzte Pick in der ersten Runde geht an die Warriors. Die stocken weiterhin ihren Defensivverbund auf mit einem soliden Center in Festus Ezeli, der so ein wenig als Andrew Bogut Versicherung dienen kann. Fezeli ist recht mobil für seine 2,10m und dazu ein guter Rebounder, der eine recht solide Karriere als Backup abreissen wird. Kein schlechter Pick an Nummer 30.



Alle Picks im Einzelnen, sortiert nach Team:

Atlanta Hawks: John Jenkins (23), Mike Scott (43)
Boston Celtics: Jared Sullinger (21), Fab Melo (22), Kris Joseph (51)
Brooklyn Nets: Tyshawn Taylor (41), Tornike Shengelia (54), Ilkan Karaman (57)
Charlotte Bobcats: Michael Kidd-Gilchrist (2), Jeffery Taylor (31)
Chicago Bulls: Marquis Teague (29)
Cleveland Cavaliers: Dion Waiters (4), Tyler Zeller (17)
Dallas Mavericks: Jared Cunningham (24), Bernard James (33), Jae Crowder (34)
Denver Nuggets: Evan Fournier (19), Quincy Miller (38), Izzet Turkyilmaz (50)
Detroit Pistons: Andre Drummond (9), Chris Middleton (39), Kim English (44)
Golden State Warriors: Harrison Barnes (7), Festus Ezeli (30), Draymond Green (35), Ognjen Kuzmic (52)
Houston Rockets: Jeremy Lamb (12), Royce White (14), Terrence Ross (18)
Indiana Pacers: Miles Plumlee (26), Orlando Johnson (36)
Los Angeles Clippers: Furkan Aldemir (53)
Los Angeles Lakers: Darius Johnson-Odom (55), Robert Sacre (60)
Memphis Grizzlies: Tony Wroten (25)
Miami Heat: Justin Hamilton (45)
Milwaukee Bucks: John Henson (14), Doron Lamb (42)
Minnesota Timberwolves: Robbie Hummel (58)
New Orleans Hornets: Anthony Davis (1), Austin Rivers (10), Darius Miller (46)
New York Knicks: Kostas Papanikolau (48)
Oklahoma City Thunder: Perry Jones (28)
Orlando Magic: Andrew Nicholson (19), Kyle O'Quinn (49)
Philadelphia 76ers: Moe Harkless (15), Arnett Moultrie (27)
Phoenix Suns: Kendall Marshall (13)
Portland Trail Blazers: Damian Lillard (6), Meyers Leonard (11), Will Barton (40)
Sacramento Kings: Thomas Robinson (5)
San Antonio Spurs: Marcus Denmon (59)
Toronto Raptors: Terrence Ross (8), Quincy Acy (37), Tomislav Zubcic (56)
Utah Jazz: Kevin Murphy (47)
Washington Wizards: Bradley Beal (3), Tomas Satoransky (32)