17 Dezember 2012




Es war beileibe nicht sein bestes Spiel in einer durch und durch elektrisierenden Rookie-Saison, aber Damian Lillard machte einen durchwachsenen 5 von 14 Abend (16 Punkte, 4 Assists) mit dem ersten astreinen Gamewinner seiner NBA-Karriere wett. Sein Dreier mit der Schlussmelodie war der entscheidende beim 95-94 Sieg gegen Anthony Davis (15 Punkte, 5 Rebounds) und die New Orleans Hornets an einem Abend, an dem Nicolas Batum das erste Five-by-Five seit 2006 erreichte (11 Pts, 5 Reb, 10 Ast, 5 Stl, 5 Blk).

Der Inbounds-Spielzug war eigentlich für Luke Babbitt, Portlands besten Dreierschützen vorgesehen. Babbitt wirkte aber nur als Köder für die Hornets-Defense und reichte gleich wieder an Lillard zurück. Der nutzte einen Screen via kurzem Side-Dribbling für einen halben Meter Platz, um ohne jedes Gewissen aus gut acht Metern gegen einen heran segelnden Ryan Anderson abzudrücken... und zu treffen. Der Rose Garden stand Kopf, Portland gewann sein drittes Spiel in Folge. Es sind nicht nur seine überragenden Statistiken in Portland, die Lillard zum grossen Favoriten aus den "Rookie des Jahres" machen. Momente wie dieser nähren nur zusätzlich die Legende vom "besten Frischling der NBA."