06 Dezember 2012




J.R. Smith, geheiligt werde dein Name! Der tasmanische Teufel im Knicks-Trikot offenbarte das volle Spektrum seiner unergründlichen geistigen Komposition und führte die 'Bockers zum 100-98 Sieg in Charlotte, ganz stilvoll at the buzzer. Dabei wäre es natürlich kein waschechter Jay-Are, wenn Schmidt zuvor nicht acht von neun Dreiern versemmelt und mit einem Gehirn-Gefrierbrand fast noch das New Yorker W sabotiert hätte. Nach einer exzellenten Defensivaktion, bei der er den Ball stibitzte, lief er mit Raymond Felton einen 2-on-1 Break und erhielt die Pille in Scoringposition, nur um kurz vor dem Korb abzudrehen und damit hinaus auf den Perimeter zu laufen.

Sein Ziel? Natürlich warten, bis sich die komplette Bobcats-D auf der Strongside versammelt hatte, um dann Eins-gegen-Fünf zum Angriff zu blasen. Sein Coach machte dem Vorhaben aber gerade noch einen Strich durch die Rechnung und nahm Timeout. Ein paar Ixe und Os auf dem Taktikboard, ein Inbounds-Pass und ein Bilderbuch-Fadeaway gegen perfekte Defense von Rookie Michael Kidd-Gilchrist später war der Sieg der Knicks dann unter Dach und Fach. Und Rob's 'JR-Craziness-Meter' schlug stärker aus als Richterskalen am Popocatépetl. Die Knicks führen jetzt mit 13-4 Siegen die Eastern Conference an und reisen morgen zum hoch antizipierten Spitzenduell bei den Miami Heat.