08 November 2013

Sebastian Dumitru | 8. November, 2013    @nbachefkoch






Das Warten hat auch für College-Basketball-Fans ein Ende: am heutigen Freitag startet die neue NCAA-Saison. Lange sieben Monate ist es mittlerweile her, dass die Louisville Cardinals die begehrte Championship-Trophäe in den Himmel von Indianapolis reckten. Ein paar maßgebliche Regeländerungen, eine der höchst antizipierten Draft-Klassen, die es je gab sowie der spannende Titelkampf der Schwergewichte im US-amerikanischen Universitätsbasketball versprechen fünf fantastische Monate. NBACHEF hat für euch die wichtigsten Fakten, Spieler und Teams im kompakten Check.

Was ist neu?

• Die Freshmen. Und zwar nicht nur ein paar gute hier und da, sondern die vielleicht beste Klasse aller Zeiten. Wiggins, Parker, Randle, Gordon, Embiid, Selden, Caliparis komplettes Team... es hört gar nicht mehr auf.

• Ein paar Conferences wurden munter durch gewürfelt und neu zusammen gestellt - alles als Teil einer umfassenderen Umstrukturierung im amerikanischen College-Sport. Alle Details aufzuzählen würde den Rahmen dieser Seite und meine Gehirnwindungen zum Bersten bringen, darum ein paar Anmerkungen in aller Kürze:

- die Big East Conference verliert gleich acht Mannschaften (Louisville, Pittsburgh, Syracuse, Notre Dame, UConn, Cincinnati, Rutgers und South Florida), addiert aber drei bekannte Schulen hinzu (Butler, Xavier und Creighton). Georgetown, Villanova, Marquette, St. John's, Providence, Seton Hall und DePaul bleiben drin.
- Pittsburgh, Syracuse und Notre Dame wandern in die mächtige ACC, wo auch Duke und North Carolina beheimatet sind. Ab 2014 stößt dann auch der amtierende National Champion Louisville hinzu.
- Bis dahin ziehen die Cardinals in die brandneue American Athletic Conference um. Dort sind nun mit am Start: UConn, Cincinnatti, South Florida, Central Florida, Memphis, Houston, Temple, Rutgers und Southern Methodist (SMU).

Wem das alles zu kompliziert ist, oder wer genauere Infos bevorzugt, dem sei diese detaillierte Relocation-Karte ans Herz gelegt. Immer noch verwirrt? Geht mir genauso.

• Ein paar neue Regeln werden für einen neuen Flow im College-Spiel sorgen. Da der Basketball in den letzten Jahren immer ruppiger und die Scoring-Ausbeute immer mickriger wurde, haben die Macher ihre Köpfe zusammen gesteckt und das Reglement modifiziert. Neue Auslegungen beim Handchecking, beim Blockstellen, beim Bumpen von durch die Zone ziehenden Spielern oder beim Schinden von Offensivfouls sollen einzig und allein den Angreifer in Schutz nehmen und das Scoring ankurbeln. Große, physische Teams und solche, die permanent pressen (so wie Louisville) werden sich also entsprechend anpassen müssen. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass das Spielern und Coaches immer recht schnell gelingt. Ob die Spiele deswegen qualitativ besser werden? Man darf davon ausgehen.

Wie wird gespielt?

Von den knapp 1300 Universitäten in den USA gelten derzeit 1066 als aktiv. Die sind, je nach Größe und Studentenanzahl, in drei Divisions eingeteilt. 'Division I' ist die größte der drei und bekommt folglich auch die meiste Aufmerksamkeit zuteil. Bei den Männern treten 347 Teams in dieser Division I über mehrere Monate gegeneinander an, entweder innerhalb ihrer Conference oder aber gegen Mannschaften aus einer anderen Region. Die landesweiten Rankings führen zu jedem Saison-Zeitpunkt die besten Mannschaften weit und breit in einer manchmal mehr, manchmal weniger kontroversen Liste. Die wird vom allmächtigen Selektionskomitee auch zurate gezogen, wenn am 'Selection Sunday' dann die begehrten 68 Startplätze für's March Madness vergeben werden. Die Gewinner der insgesamt 32 Conferences sind automatisch gesetzt, die anderen 36 Teams werden ausgewählt. Das Komitee gewichtet zahlreiche Faktoren bei seiner Entscheidung und setzt die Mannschaften, eingeteilt in vier Regionen (Ost, Süd, West, Midwest) in einem Win-or-go-Home Ausscheidungs-Turnier gegeneinander an. Die vier 'Regional Champions' konstituieren schließlich das prestigeträchtige Final Four. Klingt kompliziert? Ist es auch.

Wo sind die Powerhouses?

Kentucky Wildcats
Man kann über Kentuckys John Calipari denken, was man möchte, aber keiner versteht es so wie er, die besten und talentiertesten Frischlinge der Nation um sich zu scharen und Jahr für Jahr eine künftige NBA-Mannschaft auf's Parkett zu schicken. So auch in dieser Saison: die Wildcats bringen zwei starke Rückkehrer in Alex Poythress und Willie Cauley-Stein zurück, verblüffen aber vor allem durch ihre sechs All-American Neulinge: neben Wunderkind Julius Randle scheinen auch die Harrison-Zwillinge Aaron und Andrew gesetzt zu sein. Center Dakari Johnson, Wingman James Young und Marcus Lee drängen ebenfalls in die Starting Five. Wird Calipari auf eine komplette Freshman-Lineup setzen wie einst die ikonischen Michigan Wolverines um Chris Webber, Juwan Howard, Jalen Rose, Ray Jackson und Jimmy King? Spannend, aber nicht so wichtig wie die Tatsache, dass die Wildcats bis zu acht (!) Erstrundenpicks im nächsten NBA-Draft stellen könnten, wenn sie bis zum Schluss um die College-Meisterschaft mitgespielt haben werden.

Michigan State Spartans
Angeführt vom vielseitigen Top-Guard Gary Harris und Überathlet Adreian Payne haben die Spartans so ziemlich alle Bausteine beisammen, um nach der Krone zu greifen. Tom Izzo kann jeden Stil spielen lassen und weiss, dass er sich auf seine erfahrenen Protagonisten verlassen kann. MSU ist talentiert und abgezockt genug, und nicht nur den Osten, sondern auch das Final Four in Arlington/Texas für sich zu entscheiden.

Duke Blue Devils
Zyniker behaupten immer häufiger, dass der legendäre Mike Krzyzewski schon mit einem Bein im Ruhestand ist. Coach K aber antwortete in unnachahmlicher Manier, sagte zu, bei den Olympischen Spielen in Rio noch einmal die US-Auswahl zu betreuen und sicherte sich mit Jabari Parker einen der absoluten Superstars dieses Rekrutierungsjahrgangs. Dabei könnte Parker bei den blauen Teufeln sogar nur die zweite Geige spielen: Rodney Hood transferierte vor zwei Jahren von der Mississippi State Universität nach Durham und musste - wie das so üblich ist in den USA - ein volles Jahr aussetzen. Jetzt will Hood angreifen und die Blue Devils zur Meisterschaft ballern.

Louisville Cardinals
Auch wenn die neuen Regeln zu Beginn vielleicht etwas Umstellung erfordern werden: Die amtierenden Champs werden auch weiterhin ihre seit Jahren gefürchtete Pitino-Pressverteidigung spielen und die Gegner damit zur Weissglut treiben. Guard Russ Smith, der schlauerweise für sein Senior-Jahr ans College zurück kehrte, Final Four Most Outstanding Player Luke Hancock und die beiden Forwards Chane Behanan und Montrezl Harrell verankern eine mächtige und potente Lineup - auch ohne die in die NBA abgewanderten Peyton Siva und Gorgui Dieng.

Kansas Jayhawks
Kann Jayhawks-Coach Bill Self eine für seine Verhältnisse sehr junge Truppe zur Meisterschaft führen? Das ist die entscheidende Frage in Kansas, wo drei der begehrtesten und am aggressivsten rekrutierten Freshmen des Landes auf Korbjagd gehen werden: Andrew Wiggins, Joel Embiid und Wayne Selden. Obwohl Wiggins erst noch zeigen muss, dass er die vielleicht höchsten Vorschusslorbeeren in den vergangenen 10-15 Jahren College-Basketball verdient und auch die Führungsrolle in diesem Team einnehmen kann, gilt ein Sprung unter die Top-3 des kommenden Draftjahrgangs als gesichert. Flügelscorer Selden und Super-Shotblocker Embiid gelten ebenfalls als sichere Lotterie-Picks. Dieses Team wird die Big-12 nach Belieben dominieren.

Oklahoma State Cowboys
Das einzige Team, dass den Jayhawks in der eigenen Conference Paroli bieten könnte, sind die Cowboys. Angeführt vom besten Point Guard der Nation, Marcus Smart, Junior-Flügel Le'Bryan Nash und Two-Guard Markel Brown, zählt Oklahoma State zu den erfahrensten Mannschaften in diesem Jahr. Smart könnte einen Award nach dem anderen abräumen und anschliessend irgendwo unter den Top-6 gedraftet werden. Je tiefer man ins NCAA-Turnier vor dringt, desto höher wird auch der Kurs des bulligen Aufbauspielers schiessen.

Florida Gators
Die Gators haben einen exzellenten Coach in Billy Donovan und genug Tiefe, vor allem im Frontcourt, um ins Final Four einzuziehen. Bis dahin werden sie aber einen schweren Start überstehen müssen: drei Leistungsträger sind gesperrt und Super-Freshman Chris Walker stößt erst im Dezember zur Mannschaft.

Arizona Wildcats
Der letzte Titel der Wildkatzen liegt jetzt 17 Jahre zurück. Damals schockte das Team von Coaching-Legende Lute Olson, das aus späteren NBA-Cracks wie Mike Bibby, Jason Terry, Michael Dickerson und Miles Simon bestand, drei Nummer eins Teams (Kansas, North Carolina und Kentucky) auf dem Weg zur Meisterschaft. Gelingt die Renaissance in dieser Saison? Freshman Aaron Gordon, der als sicherer Top-8 Pick gehandelt wird, verankert mit Rondae Hollis-Jefferson und Brandon Ashley den Frontcourt. TJ McConnell zieht die Fäden als Aufbau. Wenn alle Mannschaftsteile perfekt ineinander greifen, dann kann Arizona endlich wieder zuschlagen.

Wer sind die Stars?

Andrew Wiggins (Wing)
Kansas Jayhawks/Freshman
Der kommende Super-Duper-Giga-Mega-Star - zumindest auf dem Papier. Wiggins ist einer dieser "Freaks of Nature", gesegnet mit einem ehemaligen NBA-Spieler als Dad und mehr athletischem Talent als alle anderen in der Halle zusammen genommen. Er kann von der Zwei bis zur Vier alles spielen und jeden Gegenspieler dank seiner physischen Attribute im Staub zurück lassen. Auf der High School konnte ihm niemand das Wasser reichen - in Kansas wird er zum ersten Mal den hohen Anforderungen als All-Around Spieler und Führungsperson gerecht werden müssen. Der Kanadier scheint mit dem Druck recht gelassen umgehen zu können. Gilt (bisher) als sicherer Nummer eins Pick. #RigginForWiggins

Jabari Parker (Wing)
Duke Blue Devils/Freshman
Parker ist schon jetzt reif für die NBA. Der prototypische Small Forward vereint alle Qualitäten, die man bei einem Dreier auf dem nächsten Level sehen möchte: er kann von überall scoren, versteht das Spiel schon jetzt nahezu perfekt und spielt trotz seiner überragenden individuellen Fähigkeiten sehr teamdienlich. Seine Intelligenz, Arbeitsmoral und sein Charakter machten ihn nicht nur für Coach K in Duke zum "Must-Have". Er gilt auch als sicherer Franchise-Player beim Profiteam eurer Wahl.

Julius Randle (Big)
Kentucky Wildcats/Freshman
Die häufigste Charakterisierung für Julius Randle: "Biest." Der 18-Jährige kommt bullig und aggressiv daher, mit wuchtigen 115 Kilo, die er wahlweise im Low Post oder per Drive ins Getümmel wirft. Seine Mischung aus Power und Finesses ist einmalig und wird NBA-Scouts unentwegt unkontrolliert sabbern lassen, wenn sie ihre Arbeitsvisiten in den "Bluegrass State" antreten. Randle wird Caliparis Baby-Wildcats anführen und könnte, wenn alles perfekt läuft, seinen Namen Ende Juni sogar an Nummer eins genannt hören.

Marcus Smart (Point Guard)
Oklahoma State Cowboys/Sophomore
Der beste Point Guard der Nation? Aber ja doch. Marcus Smart wäre schon in diesem Jahr irgendwo in der Lotterie von der Theke gegangen, war aber "smart" genug, ans College zurück zu kehren und die wenigen Schwächen in seinem Spiel auszumerzen. Smart ist groß, kräftig, defensivstark und ein geborener Anführer und könnte die Cowboys fast im Alleingang ins Final Four powern.

Doug McDermott (Wing)
Creighton Bluejays/Senior
Die Jays dümpelten in der Vergangenheit in der unbedeutenden Missouri Valley Conference herum, aber der Move in die Big East (siehe oben) wird auch ihren Anführer mehr ins Rampenlicht rücken. McDermott ist der beste Scorer im College-Basketball, lief für die U-19 Nationalmannschaft auf und gilt als größter Kandidat für den "National Player of the Year" Award. Reichen seine Skills, um ein Lotterie-Pick oder gar NBA-Star zu werden? Nein. In der NCAA aber, da gibt es kaum Bessere als McDermott.

Aaron Gordon (Big)
Arizona Wildcats/Freshman
Gordon erinnert nicht nur vom Aussehen an Blake Griffin, sondern hat auch dessen Känguruh-mäßigen Sprungfedern am Start. Meist sieht es aus, als würde Gordon auf einen 2,50m Korb dunken. Sein Ballhandling und seine Defense sind ebenfalls schon sehr ausgeprägt, und so wundert es nicht, dass ein sicherer Top-10 Platz im Draft die Mindeststufe seiner Entwicklung in diesem Jahr darstellt.

Russ Smith (Guard)
Louisville Cardinals/Senior
Smith war nicht nur der beste Scorer der amtierenden Champs, sondern auch ihr bester Spieler. Auch wenn seine Leistungen im Final Four zu wünschen übrig ließen: Smith führte Pitinos Team dank seiner überragenden Schnelligkeit und seinem ausgeprägten Scoring-Gen erst dahin. Für die NBA fehlen ihm die nötigen Pfunde und ein diversifiziertes Guard-Skillset. Das ändert nichts an der Tatsache, dass der Senior zu den besten Spielern des Landes zählen und wohl den Sprung ins All-American Team schaffen wird.

Andrew Harrison (Guard)
Kentucky Wildcats/Freshman
Nur eine Hälfte des Harrison Freshman Zwillingspaares in Kentucky - aber von vielen schon jetzt als die langfristig bessere Profioption angesehen. Dieser Harrison ist riesig für einen Point Guard (1,95m), dazu schnell, athletisch und wurfstark. Zwar muss er noch an einigen Aspekten in seinem Spiel feilen, aber es fällt nicht schwer, bei diesem Youngster eine 15-jährige Karriere als Lead Guard zu antizipieren.

Joel Embiid (Big)
Kansas Jayhawks/Freshman
Ein afrikanischer Seven-Footer, der früher Fussball und Volleyball gespielt hat und erst vor zwei Jahren so richtig mit dem Basketball angefangen hat, aber eine unglaubliche Fußarbeit und Koordination mitbringt, was ihn zum begehrtesten echten Center in seinem Jahrgang macht... kommt euch irgendwie bekannt vor? Hakeem Olajuwons Karriere begann unter ähnlichen Vorzeichen. Wenn Embiid auch nur einen Bruchteil dessen erreicht, was "The Dream" schaffte, wird das Team, dass den gigantischen Kameruner draftet, vor Freude Dauerfallrückzieher machen.

Wayne Selden (Wing)
Kansas Jayhawks/Freshman
Als wären Wiggins und Embiid noch nicht genug, schicken die Jayhawks auch noch den heissbegehrten Flügelspieler Selden ins Rennen. Unfair? Mag sein. Selden ist als vielseitiger Two-Guard mit gelegentlichen Playmaker-Aufgaben wie gemacht für die NBA. Sein Scoring-Instinkt garantiert praktisch, dass er irgendwo in der ersten Runden gedraftet wird.

Gary Harris (Point Guard)
Michigan State Spartans/Sophomore
Fast alles, was auf Marcus Smart zutrifft, kann man in leicht abgeschwächter Form auch auf MSUs Gary Harris anwenden: großer/physischer Guard, uneingeschränkter Leader seines Teams, gut im Scoring und als Vorbereiter, das volle Paket auf der Eins eben. NBA-Material, ohne Frage.

James Young (Wing)
Kentucky Wildcats/Freshman
Klar, es könnte durchaus sein, dass Young hinter Sophomore Alex Poythress und in einem durch und durch vollgestopften Kader nur selten sein All-Around Arsenal zur Schau stellen darf. Mein Gefühl sagt mir aber, dass Calipari früher oder später gar nicht anders können wird, als seiner Allzweckwaffe die meisten Minuten hinter Alpha-Dog Randle zuzuschustern.

Montrezl Harrell (Big)
Louisville Cardinals/Sophomore
Der Big Man durfte vergangene Saison hinter neu-Timberwolf Gorgui Dieng nur selten auf's Parkett. In diesem Jahr wird Harrell dank seiner gigantischen Spannweite die Zone und die neu gegründete AAC dominieren. Ein Sprung unter die Top-10 ist bei seiner Mischung aus Defensivkraft und Potential nicht auszuschliessen.

Jerami Grant (Wing)
Syracuse Orangemen/Sophomore
Der Orange-Flügel ist roher als ungekochte Eier, aber in der kompletten NCAA gibt es keine Handvoll Akteure, die mehr Potential besitzen als Grant. Der Sohn von ex-Profi Harvey Grant (und Neffe von Horace Grant) bekam das NBA-Gen in die Wiege gelegt.

Glenn Robinson III. (Wing)
Michigan Wolverines/Sophomore
Noch einer, dessen Stammbaum den Jump in die NBA quasi vorzeichnete: Glenn Robinson der Dritte ist, genauso wie der "Big Dog", ein filigraner Small Forward, der über ein ausgezeichnetes Feeling verfügt aber nicht immer das Maximum aus seinen Fähigkeiten heraus zu holen scheint.



Wann soll ich einschalten?

Ausser im März, wenn der Wahnsinn mit der 'March Madness' seinen Siedepunkt erreicht, bieten sich einige direkte Duelle der Hochkaräter an, um einerseits zu sehen, wie sich die größten Talente im direkten Vergleich schlagen, aber auch um (hoffentlich) guten Basketball zu zelebrieren. Diese Termine könnt ihr euch schon mal vormerken:

12. November
Champion's Classic - Kansas/Duke und Kentucky/MSU
Die Saison ist da erst fünf Tage alt, aber das jährliche 'Champion's Classic' bietet die vielleicht brisantesten Duelle gleich zu Beginn. Kansas trifft auf Duke, während es Kentucky mit Michigan State zu tun bekommt. Stellt schon mal das Popcorn bereit.

3. Dezember
Michigan/Duke
Die Wolverines scheiterten erst im Finale an den Cardinals und verfügen dank Robinson III. und Mitch McGary immer noch über ausreichend Talent, um einen tiefen Run hinzulegen. Für Allrounder Jabari Parker und seine Blue Devils heißt es dagegen: Titel oder nichts.

14. Dezember
North Carolina/Kentucky
Der ehemals als sicherer Lotterie-Pick gehandelte James Michael McAdoo (verwandt mit Hall of Famer Bob McAdoo) wird gegen Top-Prospect Julius Randle alles daran setzen, seinen Namen wieder in die obere Hälfte der ersten Draft-Runde zu katapultieren. Eine starke Leistung hier könnte das begünstigen.

28. Dezember
Kentucky/Louisville
Die einen sind amtierende Champs. Die anderen verfügen über die am meisten gehypte Freshman-Klasse der NCAA-Geschichte. Im Prinzip ein astreines NBA-Schaulaufen. Also reinzappen!

18. Januar
Kansas/Oklahoma State
Andrew Wiggins gegen Marcus Smart. Pflichtprogramm, knapp sechs Wochen vor 'March Madness'.