18 November 2013

Sebastian Dumitru | 18. November, 2013    @nbachefkoch




Ich geb's zu: dem inneren Drang, schon in Woche eins oder zwei ein Power Ranking zu kredenzen, war nur schwer zu widerstehen. Aber der Wahnsinn der ersten 20 Saisontage macht eine realistische Einschätzung der tatsächlichen Stärke eines Klubs so gut wie unmöglich. Klar, man wusste schon, dass San Antonio, Miami oder die Clippers sich's irgendwo ganz oben gemütlich machen würden. Was aber mit Brooklyn? Was mit Minnesota, das aus dem Wald geschossen kam wie ein Rudel tollwütiger Wölfe? Würde Phillys neuer Superheld Michael Carter-Williams die Liga in Grund und Boden spielen wie weiland Oscar Robertson? Zuviel Unvorhergesehenes passiert zu Beginn, zu klein sind die "sample sizes", um da nicht vom fliegenden Prognosen-Teppich zu fallen und sich alle Knochen zu brechen. Nach knapp drei Wochen ist nun endlich etwas Ruhe eingekehrt. Ratings haben sich stabilisiert, Trends sich erkennbar, und die Tabelle sieht nicht mehr aus wie die Goldbachsche Vermutung. Auf zur ersten Edition der diesjährigen NBACHEF Power Rankings. Und lasst im Anschluss hören, wo ihr anders eingestuft hättet!