15 November 2013

Daniel Schlechtriem, Roman SchmidtPhilipp Rück, Artur Kowis  | 14. November, 2013   






1. Chemieprobleme und durchwachsener 5-3 Start: Muss man sich als Heat-Fan sorgen?


Daniel Schlechtriem, With the 14th Pick: Muss man sich Sorgen machen, wenn man als back-to-back Champion den vierfachen MVP in seinen Reihen hat, der selbst eine Truppe von Durchschnittsspielern in die Finals tragen könnte? Etwas vielleicht, denn die Spitze des Ostens hat mächtig aufgerüstet, aber das bedeutet nicht, dass die HEAT, wenn es drauf ankommt, nicht dennoch das "team to beat" sind. Man kann viel darüber diskutieren, ob sie nicht mehr so hungrig sind, ob im Falle von Wade, Allen oder Battier zu weit über dem Zenit, oder ob der kritische nächste Sommer (Early Termination Option von James, Wade und Bosh, mögliches Karriereende von Allen und Battier) die Lockerroom-Moral zu sehr belastet - wenn es darauf ankam, waren die HEAT in den letzten zwei Jahren zur Stelle. Es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass sie auch dieses Mal wenigstens in die Eastern Conference Finals vorstoßen werden (vorausgesetzt sie treffen nicht vorher auf Indiana).

Roman Schmidt, No Bull: Die Heat haben den besten Basketballspieler der Welt in den Reihen, Punkt und Dreifachpunkt. Zumindest ich habe mich daran gewöhnt, dass alles, was dieses Team tut und nicht tut, zum absoluten Ereignis oxymoriert wird. Im Moment stehen sie bei 5-3, dabei haben sie nur im Season Opener gegen Chicago eine defensiv gute Leistung gebracht (derzeit Platz 26 in der Verteidigung). Wir wollen alle, dass sie straucheln, aber das ist mehr Wunschdenken als Realität.

Philipp Rück, Brotherly Love: Nicht aufgrund der bisher absolvierten Spiele. Für die Heat zählen nur die Playoffs. Es würde nicht überraschen, wenn Miami nur auf Platz 3 im Osten abschließt, da Spoelstra sein sehr altes Team in der regulären Spielzeit unbedingt schonen muss. Dies gilt vor allem für Battier, Allen und Wade. Sie dürfen es nicht zulassen, erneut körperlich ausgepowert in der Postseason anzukommen. Im letzten Jahr waren die Spuren der 27-Spiele-Siegesserie sogar beim Cyborg LeBron zu sehen. Dieser Umstand, gepaart mit dem doppelten Championship-Hangover, lassen den mäßigen Saisonstart leicht erklären. Erst nach dem All-Star-Break wird dieses Team versuchen, sich allmählich für einen letzten Run einzuspielen.

Artur Kowis, The Boy Who Cried Wolf: Das bisher beste Offensiv-Rating der Liga und LeBron James sind Sorgen, die jeder Fan gerne hätte. Aber klar, die Niederlagen kommen nicht von ungefähr. Die Defensive ist bisher unkonstant, was wohl auch damit zusammenhängt, dass mit Shane Battier ein verlässlicher Big-Verteidiger langsam aber sicher dem Grind der letzten beiden Spielzeiten Tribut zollen muss. Dazu rebounden die Heat nicht, was sich verstärkt auf die defensiven Probleme auswirkt. Aber dieses Thema (Rebs + D) hatten wir Mitte letzter Saison auch, und die Heat sind dennoch irgendwie Meister geworden, obwohl Wade und Bosh in den Playoffs inkonstant waren und LeBron durch die qualvolle Butler-George-Kawhi-Hölle musste.

Sebastian Dumitru: Über den Start? Absolut nicht. Er offenbart nichts, was man über diese Heat nicht schon vor der Saison gewusst hat: dass sie launisch sind. Dass sie chronische Spätaufsteher sind. Dass sie erst nach Wochen ein paar Gänge höher schalten. Dass sie nur für die Playoffs leben. Dass Wade geschont wird. Oder dass die Gefahren in ihrer vierten Saison und nach gut 300 Spielen zusammen grösser sind, als jemals zuvor. Miamis Ballmovement ist aber schon wieder auf Top-Niveau, die Offensive klickt. Spätestens, wenn die piekfeinen Herren sich irgendwann auch in der Defense wieder die Hände schmutzig machen wollen, ist alles wieder chill am South Beach.


2. Nur zwei Siege bisher - kein Ost-Team hat weniger: Wollten die Nets (2-5) nicht um den Titel mitspielen? 


Daniel Schlechtriem: Die Payroll sagt ja, die Vernunft fügt hinzu, dass dieser Stotterstart gar nicht mal so überraschend kommt. Die Nets sind neu zusammengewürfelt und haben einen Trainernovizen. Garnett und Pierce müssen sich nach Jahren in Grün erst einmal an Brooklyn und Schwarz-Weiß gewöhnen. Außerdem gilt dasselbe, das bis letzte Saison noch für die Celtics galt: Was in der Regular Season passiert, kann besagten Pierce und Garnett herzlich egal sein, selbst wenn das kein Homecourt Advantage bedeutet. In den Playoffs werden die alten Männer noch mal den Rost abschütteln, dann bilden sie zusammen mit Deron Williams, Joe Johnson und Brook Lopez eine verdammt toughe Truppe, die jeder, wirklich jeder Mannschaft eine richtig harte, üble Serie bescheren kann.

Roman Schmidt: Die Nets sind durch den Trade mit Boston nicht nur 1000 Jahre älter geworden, sondern wurden auch gleichzeitig zum Projekt. Neuer Trainer, neue und große Bausteine. Hinzu kommen noch die neuen, alten Knöchelprobleme von D-Will. Es hätte mich mehr überrascht, wenn die Nets nicht schwach gestartet wären. Allerdings haben Kevin Garnett und Paul Pierce ein kaputtes Boston-Team in die Playoffs gehievt und die Leistungskurve der Nets wird gleichzeitig mit der von Kevin Garnett steigen. Der ist nämlich über den Sommer so gealtert, wie wir es seit Jahren von Tim Duncan erwarten (magere 6 PPG und 7 RPG pro Spiel bisher).

Philipp Rück: Neuer Coach (noch dazu ein Rookie), neuer Assistant Coach, gefühlt 23 neue Spieler und einige schon ziemlich alte Hauptakteure. Die Probleme zum Saisonstart versetzen uns nicht ins Staunen. Die Teamchemie muss quasi komplett neu aufgebaut werden, die defensiven und offensiven Plays müssen erst noch gelernt und verinnerlicht werden. All dies wird ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem darf so mancher Spieler (KG, Pierce), ähnlich wie bei den Heat, nicht vor den Playoffs verheizt werden. Einzig Deron Williams und sein Knöchel machen ein wenig Sorgen; nicht dass die Verletzung noch chronisch wird.

Sebastian Dumitru: Ich weiss nicht, was euer Kalender sagt, aber meiner zeigt November. Bis zu den Playoffs sind noch sechs Monate zu spielen. Ja, die Nets haben gerade mächtige Probleme: auswärts noch ohne Sieg, peinliche Niederlagen gegen die Cavs, Magic und Kings sowie eine Starting Lineup, die 6 Punkte pro 100 Angriffe mehr kassiert, als sie erzielt. KG findet nicht statt, Williams ist angeschlagen... da passt noch nichts zusammen. Aber diese frühen Tests sind genau das, was eine Söldner-Truppe mitsamt Rookie-Coach braucht, um sich zu finden.  Besser jetzt, als im März.


3. Die Bulls (3-3) sind bisher vieles schuldig geblieben. Was läuft da falsch?


Daniel Schlechtriem: Man hat sich einfach zu sehr auf den Messias-Effekt verlassen. Derrick Rose kommt zurück und plötzlich holt man wie von selbst wieder 60 Siege? Klingt wie im Märchen, aber so läuft es nunmal nicht. Der MVP von 2011 war fast eineinhalb Jahre außerhalb jeder Wettkampfpraxis, eine derartige Hypothek löst sich nicht innerhalb von Tagen auf. Außerdem hat Chicago immer noch nicht sein Hauptproblem, den fehlenden echten Scorer neben Rose (Mike Dunleavy? Wirklich?), gelöst.

Roman Schmidt: Wir haben gesehen, wie Derrick Rose die Preseason dominiert hat und erwartet, dass er das selbe auch in der Regular Season tun wird. Das lief falsch. Man kann argumentieren, dass er zeitweise der schwächste Verteidiger und der schwächste Spieler in der Offense ist. Und dabei stehen Joakim Noah auf der einen und Carlos Boozer auf der anderen Seite. Er geht sehr sorglos mit dem Ball um (mehr Turnovers als Assists) und sein Spiel krächzt mehr als Tom Thibodeaus Stimme. Mit Noah und Rose sind die beiden wichtigsten Anlaufpunkte in der Defense und Offense nicht in Form und so lange sich dies nicht ändert, bleibt es schwer für die Bulls.

Philipp Rück: Nach der Preseason, insbesondere von Rose, überrascht der durchschnittliche Saisonstart schon ein wenig. Andererseits fehlt Rose einfach noch die dringend benötigte Spielpraxis und ferner gibt es noch weitere Baustellen. Der so wichtige Floor Spacer Dunleavy erhält bislang nur wenig Spielzeit und kaum Würfe von außen, Joakim Noah wirkt auch noch nicht fit. Zweitens war die Offense unter Thibodeau selten sonderlich effizient. Wenn dann ein etwas eingerosteter Spieler direkt wieder die Verantwortung übernehmen soll (Usage Rate: 30%, Platz 3 unter allen PGs), verwundert die schwache Offensive nicht (Platz 27). Die Defensive hingegen ist nach wie vor elitär. Angesichts dieser Situation und der Tatsache, dass man gegen Miami und die glühend heißen Pacers und Sixers durchaus verlieren kann, sind die Bullen noch keine Enttäuschung.

Artur Kowis: Defensiv nicht viel, jedoch spielt Derrick Rose in der Offensive absolut furchtbar und der Bank scheint bisher der oft rücksichtslose, aber doch effektive Funke eines Nate Robinson und Marco Belinelli zu fehlen. Auch hier lohnt ein Blick auf den Spielplan: Zwei der Niederlagen kamen gegen die Heat und Pacers, die ja nicht so schlecht sind. Die letzten beiden Spiele gegen Cleveland und Utah waren standesgemäße Blowouts mit steigender Offensivtendenz. Wenn Derrick Rose nun auch anfängt, auf NBA-Level zu spielen, sieht dieses Team anders aus.

Sebastian Dumitru: Nichts. Die Bulls haben knapp 18 Monate auf die Rückkehr ihres Antreibers und Führungsspieler gewartet. Die Offensive ist eine ganz andere, als in der vergangenen Saison - daran müssen sich alle Protagonisten erst wieder gewöhnen. Dass Rose bisher noch in keiner Partie 20 Punkte erzielen konnte, lähmt die Bulls-Attacke natürlich. Sobald der ehemalige MVP aber den Rost abgeschüttelt hat und wieder Fahrt aufnimmt, manövriert sich auch der Angriff wieder ins Liga-Mittelfeld. Die Defense ist schon jetzt wieder auf Top-Niveau (Platz 4). 


4Können die Denver Nuggets (3-4) ihre Playoff-Hoffnungen schon begraben?


Daniel Schlechtriem: Konnten sie das nicht schon vorher? Iguodala ist weg, Galinari fehlt noch lange, einen wirklichen Center haben sie nicht und was sich das Front Office bei der Trainerentlassung gedacht hat, wird auf ewig ein Rätsel bleiben. Die Nuggets waren zuletzt erfolgreich, weil Coach Karl über Jahre hinweg an einem funktionierenden System gefeilt hat. Denver mag letztes Jahr auf dem Papier das drittbeste Team des Westens gewesen sein, aber die Realität bekamen sie dann in den Playoffs aufgezeigt. Vielleicht hat auch der extreme Heimvorteil – dass das gegnerische Team bei den Luftverhältnissen in der Mile High City an einem 'normalen' Abend, besonders beim zweiten Spiel eines back to backs, nicht ganz das übliche Leistungsvermögen abruft – zuletzt die tatsächlichen Kräfteverhältnisse etwas verwässert.

Roman Schmidt: Ja, ich bin absolut nicht überzeugt von den Nuggets. Die Kaderzusammenstellung ist konfus. Nate Robinson wurde geholt, trotz Ty Lawson und Prof. Miller. J.J. Hickson wurde geholt, trotz Javale McGee, Kenneth Faried und Danilo Gallinari (Small-Ball PF). Randy Foye soll auf SG starten. Die Heimstärke der Nuggets wird ihnen allerdings lange das Playoff-Fenster offen halten und ein Trade von Faried gege Shumpert könnte den Kader entscheidend verbessern. Das sind jedoch zu viele Hoffnungen für eine positive Prognose.

Philipp Rück: In dem vor allem in der Breite unfassbar starken Westen kann ein verschlafener Saisonstart schon zu spät sein. Ausgehend von der Tatsache, dass die ersten sechs Plätze wohl fest vergeben sind, streiten sich die Klumpen mit Portland, Dallas, Minny und New Orleans um zwei freie Pätze. Dabei schätze ich zumindest die ersten drei stärker ein, da sie vor allem offensiv wesentlich besser und effizienter auftreten (werden) als Denver. Und da die Defense bei allen Kandidaten nicht so rosig aussehen wird, sehe ich aktuell für die Nuggets wenig Chancen. Die Verletzungsprobleme (Chandler, Faried, Gallo) spielen dabei ebenfalls nicht in die Karten.

Artur Kowis: Es ist noch zu früh, um solche Aussagen zu machen, aber es ist tatsächlich schwer sich vorzustellen, dass ein Frontcourt aus Javale McGee, Anthony Randolph, JJ Hickson, Darrell Arthur und Kenneth Faried reicht, um in dieser Conference zu überleben.

Sebastian Dumitru: Die waren doch schon begraben, als man Architekt und Ingenieur dieses Teams mit einem Schlag vor die Tür setzte. Es ist egal, wie hoch dekoriert Brian Shaw als Assistant Coach war - die Run & Gun Truppe von George Karl ist nicht kompatibel mit der Triangle-lastigen Offensivphilosophie des neuen Cheftrainers, die auf Read & React beruht und smarte Systembasketballer benötigt, um zu funktionieren. Diese Nuggets haben keine Identität mehr und schon jetzt genauso viele Niederlagen angehäuft, wie in der kompletten zweiten Saisonhälfte 2012/13. Ich sehe mich in meiner Preseason-Prognose bestätigt: die Nuggets verpassen zum ersten Mal seit elf Jahren die Playoffs. 


5. Wie groß sind die Schwierigkeiten, in denen sich die New York Knicks (3-5) befinden?


Daniel Schlechtriem: Beinahe auf „Wir zahlen Allan Houston 20 Millionen Dollar pro Jahr fürs Nichtstun“ – Niveau. Die Kniehosenträger müssen immer noch die desaströsen Fehlentscheidungen der jüngeren Vergangenheit auslöffeln: Stoudemires Vertrag ist ein Fiasko, sie haben sämtliche Draft Picks der nächsten Jahre abgegeben, wie sie sich das mit Bargnani vorgestellt haben, bleibt unerklärlich – und mit Carmelo Anthony im Team gibt es in der Postseason eben nichts zu gewinnen, das ist inzwischen auch keine Unterstellung oder Böswilligkeit mehr, sondern ein Fakt. Und die Knicks können ihre fehlerhafte Kaderzusammenstellung nicht einmal korrigieren, wen wollen sie denn traden? Iman Shumpert mit seinem Rookie-Vertrag? Mindestens bis 2015 sind den Knicks die Hände gebunden, denn besagte Stoudemire und Bargnani werden kaum aus ihren lächerlich-hochdotierten Verträgen aussteigen. Bis dahin sind die New Yorker irrelevant und auch danach werden sie nicht über Nacht ein Team zusammenstellen können, das den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Roman Schmidt:So groß wie das Empire State Building. So groß wie Tyson Chandler. Vielleicht sogar größer als Tyson Chandler. Mike Woodson scheint zu versuchen Feuer mit Feuer zu löschen, indem er die erfolgreiche Felton-Prignoni Kombo für Felton-JR Smith tauscht. Verdammt, Andrea Bargnani ist der Starting Center. Ich weiß man tritt niemanden, der am Boden liegt aber die Knicks sind nicht mehr am Boden, sie könnten bald schon tiefer liegen. Ich sehe, wie sich ein Panik-Trade anbahnt.

Philipp Rück: Sehr groß. Nicht nur die Bilanz (3-5) sollte den Knicks und den Anhängern Angst machen, sondern die Art und Weise. Tyson Chandler ist fürs Erste nicht verfügbar, wodurch die Defense in den nächsten 6 Wochen an eine Drehtür an einem Gebäude in Downtown New York während der Rush-Hour erinnern wird.Viel schockierender sind aber die Entwicklungen in der Offensive. Spielten die Knicks in der Vorsaison, insbesondere am Anfang, wunderschönen Teambasketball mit vielen Passstafetten, Unmengen an offenen Dreiern und einem konsequenten Ausnutzen der Mismatches, so besteht die Offense heuer nur noch aus Isolations. Mehr als zwei Pässe werden in einem Angriff nicht gespielt. Die Bockers hätten nach wie vor das Material, um eine hochpotente Offensive aufzuziehen, aber Woodson nutzt dieses Potential nicht annähernd aus. Er ist einer der heißesten Kandidaten auf die erste Amtsenthebung in diesem Jahr. Panik-Trades sind im Big Apple nie auszuschließen.

Artur Kowis: Drei Wochen in die Saison hinein, und wir hören aus dem Lager der Knicks schon mehr Stimmen über die noch meilenweit entfernte Free Agency 2015 als über die aktuelle Saison. Ich würde sagen, dass dies ein Problem ist. Tyson Chandlers Defensive ist für diese Mannschaft vielleicht wichtiger als 'Melos Offense. Chandlers Fehlen und eventuelle weitere Gesundheitsprobleme machen selbst einen späten Lotterypick nicht unrealistisch.

Sebastian Dumitru: Auf einer Skala von eins bis zehn eine solide Fünf...zig. Nicht nur, dass dieser Klub in der Offseason mehr Probleme angehäuft hat, als auszumerzen. Die Verletzung von Chandler riss auch eine gigantische Lücke genau dort, wo dieses mittelmässige Team es am wenigsten verkraften kann: in der Defense. Die Gegner netzen seither in der Zone ein, als wäre Korblegerkreislaufen zum Warmmachen angesagt, während Melo, Schmidt und Bargs vorne ihre Backsteine stapeln. Dieses Team hat mit der Mismatch-kreierenden, ballverteilenden Dreiermaschinerie der Vorsaison absolut nichts mehr gemeinsam. Die eigenen Unzulänglichkeiten wären nicht halb so schlimm, wenn der mieseste Besitzer der Association nicht täglich seinen hirnverätzenden Cocktail aus Realitätsverlust und Gigantomanie schlürfen würde: Dolan glaubt, nein er ist überzeugt, dass dieses Team einen Titel gewinnt. Nirgendwo klafft Anspruch und Wirklichkeit weiter auseinander als bei diesem Misthaufen.