30 Januar 2014

Sebastian Dumitru | 29. Januar, 2014    @nbachefkoch






Die heutige Partie zwischen den Oklahoma City Thunder und den Miami Heat - die Finalneuauflage von 2011 - hatte es in sich. OKC machte einen frühen 18-2 Rückstand wett und powerte dank Kevin Durant (wem sonst?) zu einem ungefährdeten 17-Punkte-Blowout-Sieg in Miami. Aber: wen jucken schon die Thunder gegen die Heat, wenn fast zeitgleich die Beasts of the East, Philadelphia und Boston, sparren?

Boston hatte in Abschnitt vier lange alles im Griff, ehe die Gäste aus der Stadt der wenigen Siege brüderlichen Liebe einen späten Push starteten. Evan Turner hatte 34 Sekunden vor Schluss die Chance zum Ausgleich, vergab aber seinen zweiten Freiwurfversuch und eröffnete den C's damit Tür und Tor zum illustren Sieg vor heimischem Publikum - eine Errungenschaft, die den Kobolden seit mehr als einem Monat erst einmal gelungen war.

Go to Guy Kris Humphries verfehlte aber den anschließenden Midrange-Jumper 11 Sekunden vor dem Ende. Philly pushte die Pille ohne Timeout in die gegnerische Hälfte, isolierte Turner vor der Dreierlinie und ließ den wichtigsten Tradechip von GM Sam Hinkie vor der Deadline in knapp drei Wochen seinen Marktwert weiter nach oben schieben: E.T. ging an Jerryd Bayless vorbei in die Zone, ignorierte dort Jared Sullingers massive Verteidigungsposition und brachte die 76ers mit einem Bilderbuch-Off-Balance-Fade-Away-Faller nach Hause. Das Team mit der zweitmiesesten Punktedifferenz der NBA hat jetzt genauso viele Siege auf dem Konto (15) wie das Team, das seit Weihnachten das schlechteste der Liga ist.