24 Juli 2014

Roman SchmidtNiklas DahlAnno Haak, Pascal Gietler, Seb Dumitru | 24. Juli, 2014   


1. Wohin sollte Kevin Love einen Trade forcieren: nach Golden State, Cleveland oder zu einem anderen Team?


Seb Dumitru: Zu den Bulls. Nicht falsch verstehen: die Warriors wären mit Love ein Hammer-Team, aber würde das in einer brutalen Western Conference zum Titel reichen - vor allem, wenn Klay Thompson auf dem Flügel nicht mehr da wäre? In Cleveland neben LeBron James sähe die Sachen mit dem Conference-Finale schon besser aus - aber die Cavs wären auch mit Love mindestens ein Jahr und zwei-drei personelle Upgrades von einem echten Titelrun entfernt. In Chicago hingegen wäre alles da für einen Angriff auf die Krone: Coach, Defense, System, Personal, Fit. Mit Derrick Rose ist Love enger befreundet als Dick & Doof, auch die zwischenmenschliche Komponente wäre gegeben. Eine Noah/Love/Gasol Rotation würde auf Big die gesamte Liga, also sogar Indiana und Memphis, ins Dunkel stellen. Ich ruf' jetzt Flip Saunders an...

Niklas Dahl: Phoenix. Two-Punch-Kombo, die penetranter ist, als Let's Play Videos auf YouTube. Warlocks, die den durchschnittlichen NBA Leib um das 1.5-fache der eigentlichen Lebenserwartung verlängern können (mindestens). Den Gehörnten, der vielleicht zu den fünf besten NBA Coaches gehört. Einen General Manager, der so ziemlich jede Station in einer legendären Franchise (erfolgreich) durchlaufen hat und der Legende nach u.a. für das Auswählen von Avery Bradley (#19, erste Runde) und Rajon Rondo (#21, erste Runde) verantwortlich war. Und hatte ich schon erwähnt, dass Phoenix' System PERFEKT auf Love zugeschnitten ist?

Anno Haak: Ich bin der selbsternannte Anführer von Team „no Love for Wiggins“ bzw. eher „no Wiggins for Love“. Also wäre mir Golden State lieber. Aus Sicht von Love: nach Cleveland. Besserer Franchise Player, besserer Trainer, Team mit mehr Upside, leichtere Conference. Für Oakland spricht seine kalifornische Herkunft (coming home ist ja in) und (mit Abstrichen) die Sonne. Aber wie sagte der späte Dr. Ramsey: „Während der Saison hast Du eh keine Zeit für Wetter!“ Will Love nur zu den Cavs, dürfte Clevelands Bereitschaft, Wiggins abzugeben, ohnehin erledigt sein. Ergo, wenn ich’s mir recht überlege: Cleveland!

sch_rom: Wenn er weiß, was gut für ihn ist, kommt er auf Biegen und Brechen aus dem Westen heraus. Letztes Jahr hatten die Knicks (!!!) größere Chancen, die Playoffs zu erreichen als die Timberwolves. Und Cleveland hat genügend Assets, die Minnesota ansprechen sollten. Amüsant zu sehen ist übrigens, wie Cleveland vor ein paar Wochen noch Schwierigkeiten hatte, motivierte Workouts von Jabari Parker und Joel Embiid zu bekommen. Nun sind sie plötzlich eine wunderbare Organisation, die sogar Stars wie Kevin Love anzieht.

Pascal Gietler: Natürlich ist die Option "Cleveland" verlockend, allerdings hätte Kevin Love in Golden State auch gute Chancen auf Erfolg und wäre wieder in "der Heimat"! Neben einem LeBron James zu spielen ist natürlich schon eine Art "Erfolgsgarantie", jedoch besitzt dieser nur einen Zweijahresvertrag und falls die kommenden zwei Jahr in Ohio nicht günstig laufen, könnte es gut und gerne zu einer "Decision 3.0" kommen. Auch der restliche Cavaliers-Kader ist nicht wirklich einladend. Kyrie mit Max-Vertrag auf der Eins? Hmmm....! Wiggins wird womöglich nicht zusammen mit Love bei den Cavs spielen können und Anthony Bennett ist aktuell kein Argument für Erfolg. In Oakland hätte Love jedoch einen Kern, der noch über den Sommer 2016 hinweg zusammenbleibt. Steph Curry, Shaun Livingston, Andre Iguodala und Andrew Bogut? Also das fände ich an Kevin Loves Stelle gepaart mit dem attraktiven Markt im Großraum San Francisco sehr viel interessanter.


2. Die Ankunft von Lance Stephenson macht die Charlotte Hornets nicht nur zum sicheren Playoff-Teilnehmer, sondern sogar zu einem Mitanwärter auf den Division-Titel… Richtig oder falsch?


Seb Dumitru: Playoffs? No-brainer. Die Hornets stellten vergangenes Jahr die sechstbeste Defensive der Liga, verbesserten sich im Angriff von Monat zu Monat, haben mit Al Jefferson und Kemba Walker schon zwei All-Star Kaliber an Bord und ein System am Start, das Identität und Sicherheit gibt. Zu diesem soliden Fundament nach Jahren des auf-Schlick-Bauens gesellen sich in diesem Sommer der Mann mit den meisten Triple Doubles der NBA, Stretch Big Noah Vonleh, PJ Hairston, Brian Roberts und Marvin Williams. Checkt Stephenson sein Ego an der Tür, könnte sich dieses Team offensiv und defensiv in die Top-10 katapultieren - und das ist definitiv gut genug, um die Konkurrenz in der urplötzlich zweitstärksten NBA-Division weg zu pusten. 

Niklas Dahl:  Eines vorweg: Der Lance-Dance-Vertrag ist vielleicht der drittbeste Move der Free Agency, knapp hinter LeBrons Rückkehr nach Ohio (offensichtlich) und Phoenix' Mundraub bezüglich IT (hoffentlich offensichtlich). Talent-Geld-Ratio weit unter der Gilbert Arenas Diagonale und dazu relativ simpel zu bewegen, sollte die Charlotte-Version von Born Ready mehr Richtung Whistleblower gehen. Und ja, das Stephenson-Jefferson-Tandem inklusive Talent hat natürlich eine Chance, um den Division-Titel mitzuspielen. Auch wenn Atlanta (schöne Grüße von Anno und mir vom Hawks-Bandwagon!), Miami und Washington nicht den roten Teppich ausrollen werden.

Anno Haak: Playoffteilnehmer: richtig. Divisionstitel: falsch. Der Südosten ist tief. Richtig tief. Nichtschwimmergefährlich tief. Vier-Team-Sparring für Miami war gestern. Mein Southeast Power Ranking Stand heute (Aussagekraft im Juli naturgemäß begrenzter als Michael Jordan’s Sinn für Mode) wäre Washington vor Miami vor Charlotte. Und mein Lieblingsdunkelpferd Atlanta ist ja auch noch da. Oder klarer: eher gewinnt Memphis Southwest als Charlotte Southeast.

sch_rom: Ich muss vorab loswerden, dass ich kein enormer Fan von Born Ready bin. Die Hornets haben das große Problem, in der Starting Lineup keinen guten Shooter zu haben, was in der heutigen NBA nur schwer zu kompensieren ist. Dadurch hat es Big Man Al Jefferson oft schwer, sich im Getümmel in der Zone eine gute Position zu erkämpfen. Dass er dennoch fast 22 Punkte pro Spiel erzielte, zeugt nur von seiner Klasse. Die Hornets/Bobcats/Hornbobs lagen vergangenes Jahr auf Platz 23 bei den Dreiern mit nur 35% Trefferquote. Hinzu kommt, dass der einzige Starter, der über diese 35% kam, Josh McRoberts war (immerhin 36%) und dieser nun am South Beach Margaritas schlürft. Lance (35%) wird die Spacingprobleme kaum lösen können. Und die Offense der Hornets würde davon profitieren, wenn bis auf Kemba und Big Al keiner der Spieler den Ball länger halten sollte als nötig. Den beiden Touches wegnehmen? Und wo spielt Lance überhaupt?! Als Starting Shooting Guard? Zweite Garde? Wie gesagt, ich bin kein Fan von Lance und auch kein Fan vom Signing. Kein Division Titel für die Bobhorns.

Pascal Gietler: Richtig! Lance Stephenson bringt Ballhandling, explosive Offense und solide Defense - ein großer Gewinn für die schwache Hornets-Offensive. Vor allem Kemba Walker könnte von der Akquisition profitieren, viel "off the ball" spielen und seine eher schwachen Effizienzwerte wieder nach oben schrauben. Jetzt muss man nur noch die Daumen drücken, dass Michael Jordan ähnlich gut zu "Born Ready" durchdringen kann wie Larry Bird.


3. Die Los Angeles Lakers sind die größten Verlierer dieser Offseason… Ja oder Nein?


Seb Dumitru: Nein. Warum nicht? Weil es für die Lakers schon vor Beginn der Free Agency nicht viel zu gewinnen gab. Um in der Offseason richtig abzustinken, musst du einen oder mehrere Schlüsselspieler verlieren (Kameraschwenk zu schäumenden Heat-, Rockets-, Pacers- und Nets-Fans) oder/und deine bereits geschürten Championship Erwartungen drastisch nach unten korrigieren (Kameraschwenk zu immer noch schäumenden Heat-, Rockets-, Pacers- und Nets-Fans). Carlos Boozer, Jeremy Lin und Julius Randle machen die Lakers weder zu einem Playoff-Anwärter im Westen, noch verschlechtern sie ihre Ertragsaussichten für 2014/15. Macht frei nach Graf Zahl also: Null.

Niklas Dahl: Um eine Offseason zu verlieren, muss in der Regel mindestens einer von zwei Faktoren erfüllt worden sein: a) Du verlierst Spieler, ohne im Gegenzug talentierte Beine zu verpflichten (Duden: Morey, der) und b) du hattest ernsthafte Hoffnungen, einen Top-5 Free Agent an Land zu ziehen (Duden: Morey, der). Spoiler: Auf die Lakers trifft keine der beiden Anforderungen zu. Wie auch? Talentierte Beine gibt es nicht (nicht, solange die Überreste von Kobe Bryant nicht wiedererweckt worden sind) und Hoffnungen auf einen Top-5 Free Agent hatten (hoffentlich) nur die desillusioniertesten aller Lakers-Anhänger. Das Lakers-Front Office sollte zwei Dinge schnellstmöglich begreifen: 1) Wir haben nicht mehr 1985. Die besten Spieler kommen nicht mehr ohne Weiteres in deine Stadt, nur weil sie dort ein besseres Klima und größere Sponsoren erwartet. Und 2) Wer emotionale statt rationale Entscheidungen trifft, wird sich nie aus dem NBA Treibsand herausziehen können. Oder anders: Wenn du nach der morschen Trittleiter greifst, an der du emotional hängst, statt auf die neue Edelstahl-Leiter zu setzen, dann darfst du dich nicht wundern, wenn dir auf halbem Weg die Sprossen unter den Füßen wegbrechen.

Anno Haak: JHm, das sind doch immer die Mavs, oder? Oder? Im Ernst: jenseits von Houston ja. Aber das war dank Kobes Irrsinnsdeal eine Niederlage mit Ansage. Die Lakers haben es zumindest nicht viel schlimmer gemacht im Sommer. Man kann das Merchandising in Asien ankurbeln (Lin), hat zum ersten Mal seit 18 Jahren einen Top-Rookie (Randle) und kann dank des weiteren Übergangsjahres den Nash-Deal in Ruhe auslaufen lassen. Die Verträge von Hill (immerhin Teamoption im zweiten Jahr) und Boozer, den man nicht mal traden kann, muss man nicht verstehen, verbauen aber auch nichts. Fängt man Kobes Ehrgeiz rechtzeitig ein, kann man tanken, hat nächstes Jahr mit etwas Glück einen Top-5-Pick und knapp 30 Millionen Cap Space (abzüglich der Holds). Dann kann man Marc Gasol und 2016 dann Kevin Durant *hust* nachjagen. Purpur-gold ist die Hoffnung. Aber erst 2015 wieder.

sch_rom: Ich weiß nicht, ob man verlieren kann, wenn man nie versucht hat zu gewinnen. Ja, dieses eine Sprichwort sagt es anders, doch das ist für die Lakers irrelevant. Sie hatten von Anfang an keine große Chance auf Carmelo und schon gar nicht auf LeBron. Die Tage, in denen man Stars nur mit Geld und Hollywood Charme locken konnte, sind längst vorbei. Aber die Lakers waren willentlich Verlierer, als sie Kobe Bryant seinen jüngsten Vertrag angeboten haben. Zurzeit coasten sie einfach nur und warten, bis Free Agents wie Durant, Love und Westbrook auf den Markt kommen. Good luck with that.

Pascal Gietler: Ob die Lakers die größten Verlierer der Offseason sind, möchte ich jetzt noch nicht beurteilen. Eins steht aber mal fest: die Lakers stehen ganz oben auf der "Loser-Liste"! Man hatte Träume von LeBron James, Carmelo Anthony (am liebsten gleich beide), wollte Pau Gasol halten und in den Poker um Eric Bledsoe einsteigen. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus - statt LeBron James hat man das Wettbieten um Carlos Boozer gewonnen, Pau Gasol ging lieber nach Chicago aber dafür konnte man Jordan Hill halten, aber zu sehr schlechten Konditionen. Lakers-Fans werden in der kommenden Saison nicht viel Spaß haben...aber immerhin hat man ja noch Kobe, der mal 81 Punkte in einem Spiel geworfen hat. Hals- und Beinbruch!


4Wen sollten die Detroit Pistons traden - Greg Monroe oder Josh Smith?


Seb Dumitru: Heute? Keinen von beiden. Monroes Marktwert ist sehr viel niedriger, als er und sein Agent gedacht haben. Auch nach fast vier Wochen Free Agency ist kein Qualifying Offer für den erst 24-Jährigen durch den Postschlitz gewandert. Smith? Wenn du nicht gerade eine Neubausiedlung im Rekordtempo hochziehen musst und der Klinker-Lieferant deines Vertrauens Insolvenz angemeldet hat, solltest du von 'Smoove' dringend die Finger lassen. Lass' beide ihren Marktwert unter Mastermind van Gundy steigern und stoße einen der beiden dann im Februar mit höheren Renditen ab. Es sei denn, Boston bietet dir schon heute Rajon Rondo an...

Niklas Dahl: Tür 1: Du bindest einen talentierten Big Man an deine Franchise und formst mit ihm und deinem ebenfalls jungen Center das Fundament deiner Franchise. Tür 2: Du vertraust darauf, dass ein Spieler endlich begreift, DASS ER KEINE DREIER TREFFEN KANN und formst mit ihm und deinem jungen Center das Fundament deiner Franchise. Durch welche Tür gehst du?

Anno Haak: Puh. Monroe ist jünger, könnte das Werfen zumindest irgendwann noch lernen und wird auch nach dem Rookie-Deal billiger sein. Also Smith! Wohin? Sacramento und Brooklyn lieben doch unsinnige achtstellige Jahresgehälter. Was im Gegenzug kommen soll? Vielleicht – Karriereende vorausgesetzt – Garnett (salary dump) und Erstrundenpicks der späten 2020er Jahre. Ich. Weiß. Es. Nicht. Muss ich denn alles alleine machen? Was ich weiß: den Job von Stan van Gundy möchte ich nicht haben.

sch_rom: Ich habe die Shotchart von Josh Smith nur ein mal gesehen, weil ich weiterhin Spaß am Leben haben möchte. Aber sie ist mit jedem Jahr ein wenig bedenklicher geworden. Man muss langsam zweifeln, dass er jemals wieder die Kurve kriegt. So einen Spieler musst du immer traden, egal, wie er heißt. Von daher... TÖTET JOSH SMITH MIT FEUER. Oder tradet ihn, wie ihr wollt.

Pascal Gietler: Eine gute Frage, die eigentlich für mich persönlich sehr schnell zu beantworten ist: Josh Smith! Wieso? Ein Spieler, der auf seiner Position womöglich gerade mal zu der ligaweiten Top 10 gehört und dennoch 13.5 Mio. $ pro Jahr verdient, kann man aus wirtschaftlicher Sicht natürlich guten Gewissens abstoßen. Generell bin ich weder vom Frontcourt "Drummond - Monroe" noch "Drummond - Smith" richtig überzeugt, aber von einer Sachen bin ich überzeugt: Stan van Gundy wird eine Lösung finden, die für die Franchise gut ist und langfristig Erfolg bringt.


5. Evan Turner macht die Boston Celtics bald wieder zum Darkhorse-Contender… oder?


Seb Dumitru: Klar, genau wie die Pacers und vorher die Sixers. Hat ja auch dort recht gut geklappt. Boston braucht einfach nur fünf bis sieben Jahre Rebuild, eins bis zwei Franchise-Spieler/Superstars und eine Zeitmaschine, die Turner im Kopf wieder zu dem macht, was er 2010 einmal war: der beste College-Spieler der USA. Go Celtics!

Niklas Dahl: Die Sonne scheint. Das Wassereis tropft deiner Freundin langsam auf die Oberschenkel. Aus den Boxen ertönt die neueste Chet Faker Platte. Es ist schön hier in Keine-Ironie-Bezüglich-Evan-Turner-Stadt.

Anno Haak: Klar. Wer die Pacers im Alleingang zum Meister macht, der…ach so, Moment. Ich bin kein Turner-Fan. Wobei: gibt es Evan-Turner-Fans auf unserem Planeten? Ggf. meldet Euch bei mir, ich möchte Euch in den Arm nehmen. Wenn es gut läuft, nutzt er mehr als er schadet, lies: spielt auf der Zwei und verhindert, dass Avery Bradley Sättigungsgefühle entwickelt. Vielleicht pumpt er mit Rondo an der Seite seine Statistiken so auf, dass man ihn bis Februar über Marktwert verschiffen kann. Und der Vertrag ist wie eine Tetanusimpfung nach Papierschnitt in den Finger: billig, kurz, kann Sinn machen, tut nicht wirklich weh. Aber eine Welt, in der Evan Turner irgendwen zu irgendeiner Art von NBA-Contender macht, wäre nicht mehr meine.

sch_rom: Wenn Evan Turner wüsste, dass wir uns selbst in Deutschland in Blogs über ihn lustig machen... er würde wahrscheinlich einen eigenen Blog eröffnen, in dem er versucht sich zu verteidigen. Allerdings wäre seine Verteidigung... *Sonnenbrille auf* ...wie immer verdammt schwach.
[Yeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeah]

Pascal Gietler: Hui...Ich musste beinahe mehr als schmunzeln. Evan Turner wird den "Playoff-Kurs" der Kelten zu 0,0% beeinflussen. Turner kann vielleicht wieder seine 13-6-4 auflegen, aber die 2014er Celtics werden - mit oder ohne ihm - so viel mit den Playoffs zu tun haben wie die 2013er Boston Celtics. Allerdings: die nächsten Monate in Boston werden interessant. Noch steht Rondo unter Vertrag und auch Gerald Wallace wird bei jedem befreundeten GM von Sam Hinkie angeboten werden. Bei den Celtics wird noch einiges passieren, und falls die Rookies wirklich einschlagen, können wir diese Diskussion im kommenden Jahr noch ein Mal führen - von mir aus auch dann wieder mit Evan Turner.