12 November 2015

12. November, 2015


Die Trainingscamps laufen seit Oktober, die neue NCAA-Saison startet am 13. November, das Final Four steigt diesmal vom 2. bis 4. April in Houston/Texas. NBACHEF hat für euch - wie jedes Jahr - alle Top-Teams, Spieler & Systeme im dicksten College-Check Deutschlands.

von TORBEN ADELHARDT @Torben41

Letzte Saison 
(30-4, Round of 32)
In den letzten zwei Spielzeiten konnten die Virginia Cavaliers eine kumulierte Bilanz von 60 Siegen aus 71 Spielen verzeichnen und sich beide Male als Titelträger der ACC krönen. Demnach sollte die Mannschaft von Head Coach Tony Bennett von Lobhudeleien und Respektsbekundungen nur so überschüttet werden, oder?

Weit gefehlt. „Ist es möglich, dass Virginia als #1-Seed mit ihrer Spielweise dem Produkt College-Basketball gar schadet?“, fragte ESPN-Schreiber Myron Medcalf in einer seiner Kolumnen. „Defense wins Championship“ - aber nicht die Herzen der Basketball-Fans, quasi. Die Grundsatzdiskussion über die Attraktivität der defensiven Spielweise der Cavaliers stellte zuweilen ihre großartigen Ergebnisse in den Schatten. Die Kentucky Wildcats wurden als phänomenales Verteidigungsteam gepriesen, während die Virginia Cavaliers und Tony Bennett das Gefühl bekamen, dass sie sich für ihre Siege entschuldigen müssten.

Dabei überzeugte das Team um die Führungsspieler Justin Anderson und Malcom Brogdon auf ganzer Linie. Dank ihrer „Pack-Line Defense“ hielten die Cavaliers gleich sechsmal einen Kontrahenten unter der 40-Punkte Marke und zermürbten mit ihrer aggressiven Verteidigungsarbeit reihenweise. Dass es am Ende der Saison abermals nicht für einen Einzug in die Elite Eight reichte, lieferte den Cavaliers-Kritikern weiteres Wasser auf ihre Mühlen.

Kader
London Perrantes, Guard, 6’2“, Junior
Malcom Brogdon, Guard, 6’5“, Senior
Mike Tobey, Big, 6’9“, Senior
Evan Nolte, Big, 6’8“, Senior
Anthony Gill, Big, 6’8“, Senior
Marial Shayok, Wing, 6’6“, Sophomore
Isaiah Wilkins, Wing, 6’8“, Sophomore
Jack Salt, Big, 6’11“, Freshman
Devon Hall, Wing, 6’5“, Sophomore
Darius Thompson, Guard, 6’4“, Sophomore
Jarred Reuter, 6'8“, Freshman

Obwohl Coach Bennett fast die gesamte Band wieder beisammen hat, hinterlassen die einzigen  namhaften Abgänge - Verteidigungsasse Justin Anderson und Darion Atkins - einen umso bittereren Nachgeschmack. Da es sich bei Anderson und Atkins um zwei individuell hoch veranlagte Verteidiger handelte, ist es nicht auszuschließen, dass das Defensiv-Konstrukt der Cavaliers gefährliche Risse erhalten hat.

Außerdem gehörten beide Flügel auch zu den effektivsten Offensivspielern und zeichneten sich zusammen für fast ein Drittel des Cavaliers-Scorings verantwortlich (zusammen 19.2 PPG). Wird bedacht, dass Virginia mit durchschnittlich 65.6 erzielten Punkte pro Partie nur den 223. Rang in der NCAA belegte, erscheint der Verlust der beiden Leistungsträger für Coach Bennett als hartes Los. 

Die Abgänge wiegen in Charlottesville schwer – und die Neuzgänge sind Federgewichte. Okay, das war ein absolut mieses und sinnbefreites Wortspiel, aber die Quintessenz ist klar: es mangelt den Cavaliers an talentierten Nachwuchsleuten. Der vielversprechendste College-Neuling, Mamadi Diakite, wird in dieser Saison noch ein Redshirt-Jahr einlegen und nicht zum Einsatz kommen.

Bleiben nur noch die Big Men Jarred Reuter und Jack Salt. Für beide werden mit Sicherheit Einsatzminuten abfallen, doch hochwertige Rotationsspieler für einen Titelkandidaten sollten die Neulinge eigentlich nicht sein. Und so bleibt für Coach Bennett nur zu hoffen, dass die letztjährigen Freshmen Devon Hall, Isaiah Wilkins (Jap, Stiefsohn des großen Dominique Wilkins) und Marial Shayok ihre nun prominenteren Rollen effektiv ausfüllen können, und Tennessee-Transfer Darius Thompson ein integraler Bestandteil der Backcourt-Rotation sein kann.


Starting Backcourt
London Perrantes, Malcolm Brogdon, Marial Shayok

Eine Sache vorweg: Ja, den Virginia Cavaliers mangelt es an individuellen Top-Level-Talenten, andere Starting-Backcourts sind auch mit prominenteren Namen besetzt. Doch nur die wenigsten Teams können ein ähnliches starkes Backcourt-Triumvirat aufbieten wie die Cavs.

London Perrantes ist mit seinen Skills und seiner Physis der ideale Aufbauspieler für das System von Trainer Bennett. In der Offensive besticht Perrantes durch eine Fähigkeit, die für einen Point Guard unabdingbar ist, wenn er unter Bennett agiert – er leistet sich keine Ballverluste! Seine Assist-to-Turnover-Ratio von 3,1 gehörte zu den besten unter allen NCAA-Ballhandlern und ist ein Indiz für das sichere Aufbauspiel von Perrantes. Er liest die Screens seiner Mitspieler hervorragend und spielt das Pick & Roll mit einer chirurgischen Präzision.

Sein gutes Ballhandling erlaubt es ihm seinen direkten Gegenspieler am Perimeter zu schlagen und in die Zone zu ziehen, wo er stets auf der Suche nach seinen Mitspielern ist, um sie zu bedienen. Während das Passing-Game von Perrantes über jeden Zweifel erhaben ist, mangelt es ihm an Scoring-Qualitäten. Der Jumpshot ist zu wackelig und sein Potential als Finisher am Korb ist auch begrenzt. Genau an dieser Stelle kommt Malcolm Brogdon ins Spiel.

Der Senior ist der optimale Backcourt-Partner für Perrantes, da er die Facetten des Offensivspiels beherrscht, in denen sein Aufbauspieler schwächelt. Brogdon ist zusammen mit Shayok der gefährlichste Dreierschütze in diesem Team und bereits seit zwei Jahren der Top-Scorer seiner Mannschaft. Dabei kann sich der Off-Guard in der Offensive vor allem auf seinen Wurf verlassen, den er aus sowohl aus dem Catch-and-Shoot als auch aus dem Dribbling heraus trifft. Brogdon nennt eine gute Wurfmechanik sein Eigen und kann dank seiner Größe (1,96 Meter) und Armspannweite (2,08 Meter) seinen Wurf auch in unmittelbarer Nähe zum Gegenspieler los werden.

Dass seine Dreierquote im Karrieredurchschnitt bei wenig berauschenden 34.9% liegt, darf nicht als unmittelbarer Rückschluss auf seine Wurffähigkeiten gewertet werden. Vielmehr muss Brogdon mangels Alternativen in der Cavs-Offense schwierige Würfe nehmen, oder dient oftmals als letzte Abschlussoption in einer „Late-Shot-Clock“-Spielsituation. Der Shooting Guard wird in dieser Saison sein Wurfvolumen nochmals nach oben schrauben, da mit Justin Anderson (Dallas Mavericks) der effektivste Distanzwerfer und Cutter das Team verlassen hat. Ziel für Brogdon muss es sein, noch öfters an die Freiwurflinie zu gelangen, wo er eine Erfolgsquote von zuletzt 88% aufweist.

14,6 Minuten stand Shayok im Durchschnitt letztes Jahr auf dem Feld. Ein Wert, der in dieser Saison einen Anstieg erfahren wird. Bennett benötigt Shayok in der Offensive als Spot-up-Schütze, um für ein Mindestmaß an Spacing zu sorgen. Die Cavaliers zählten bereits in der letzten Saison zum Bodensatz der NCAA, was den Prozentsatz an Distanzwürfen in ihren offensiven Abschlüssen anging (27.5%). Garniert wird das Ganze noch mit einer stark unterdurchschnittlichen Freiwurfrate von 34.9% und voilà – heraus kommt eine Offensive, die nach den Abgängen von zwei der vier besten Scorer Probleme bekommen könnte, effizient zu punkten.

Dass die Offense der Cavs unter Bennett vornehmlich durch ausgeprägtes, methodisches Ballmovement und effiziente Abschlüsse in Korbnähe besticht, darf nicht den Umstand verschleiern, dass es an Spacing mangelt. Shayok, der in der letzten Saison in begrenzter Einsatzzeit andeutete, dass er ein verlässlicher Dreierspezialist sein kann (38% Dreierquote), wird hier sicherlich helfen.

Starting Frontcourt
Anthony Gill, Mike Tobey

Gill und Tobey gehen beide in ihre letzte NCAA-Saison und sind so etwas wie das Herz und die Lunge der Cavaliers-Defense. Brogdon und Perrantes leisten als Perimeter-Defender auch konstant gute Leistungen, aber Gill und Tobey bildeten in den beiden letzten Saisons das Rückgrat der hoch effizienten Defensive.

Gill ist ein kräftiger, athletischer 6'8“-Big, der nicht nur ein hervorragender Offensiv-Rebounder  (OREB%: 15.5), sondern auch ein begnadeter Interior-Angreifer ist. Der Senior versteht es vorzüglich, sich eine gute Position im Low-Post zu erkämpfen, wo er entweder per Durchstecker bedient wird, oder auch in direkten Post-Up zu seinen Punkten kommt. Es ist angesichts seiner Stats nicht weiter verwunderlich, dass Gill im öffentlichen Diskurs über die besten Innenspieler in der NCAA kaum stattfindet. 11.6 PPG und 6.5 RPG sind eben nicht die Zahlen eines Starspielers. Was dabei gerne vergessen wird: Gill stehen aufgrund des langsamen Cavaliers-Spielstil überhaupt nicht genügend Possessions zur Verfügung, um atemberaubende Statistiken aufzulegen.

Pivot Tobey ist weder besonders athletisch, noch äußerst kräftig - und trotzdem ein wichtiges Element für das Funktionieren der „Pack-Line Defense“ Als Big Man stopft Tobey in letzter Instanz die entstehenden Löcher und verteidigt den Low-Post. Im Angriffsspiel ist er vor allem für das Stellen von Screens zuständig und verwertet Anspiele nach dem Abrollen zum Korb effektiv. 

Bank
Devon Hall, Evan Nolte, Jarred Reuter, Darius Thompson, Isaiah Wilkins, Jack Salt

Auch in diesem Jahr werden von der Bank wichtige Impulse kommen. Auch wenn die zweite Garde insgesamt ungewöhnlich jung ist, hat das eine oder andere Mitglied sogar Starterformat. Devon Hall ist der Backup von Perrantes. Für einen Aufbauspieler und Playmaker ist der Redshirt-Sophomore ungewöhnlich groß. In der vergangenen Saison akklimatisierte er sich in der ACC und führte die Spielorganisation weitgehend fehlerfrei durch. In der kommenden Saison wären offensive Impulse zu gezielten Zeitpunkten nicht verkehrt.

Darius Thompson saß das letzte Jahr aufgrund seines Wechsels aus Tennessee aus und nutzte die Zeit, um sich an das System zu gewöhnen und körperlich zuzulegen. Mit den Volunteers stieß er als Freshman ins Sweet Sixteen vor. Seine Länge und Athletik werden in der defensiven Ausrichtung der Cavaliers sicher gut zur Geltung kommen. Er antizipiert Passwege sehr gut und kann gleichzeitig in der Offensive auch mal das Pick & Roll als Ballhandler laufen.

Evan Nolte ist der Mann für die wichtigen Würfe. In seiner bisherigen Karriere unter Bennett versenkte Nolte schon so manch dringend erforderlichen Dreier und zog für seine Mitspieler den Karren aus dem Morast. Versenkt der Stretch Vierer nicht gerade seine Jumper, kann er auch als engagierter Rebounder eine Hilfe sein.

Deutlich näher am Korb wühlt sich Jarred Reuter gerne durch die Zone. Für einen Freshman ist er körperlich bereits sehr weit und wird schon in seiner ersten Saison am College für Entlastung sorgen. Mit seiner vorbildlichen Arbeitseinstellung kann er athletische Defizite ausgleichen und sollte zudem schnell ein Liebling des Publikums werden.

Auf Isaiah Wilkins ruhen große Hoffnungen, einen ähnlichen Satz in der Entwicklung hinzulegen, wie es vor ihm die Big Men Tobey und Gill zwischen ihrem Freshman und Sophomore Jahr vollführen konnten. Wilkins bringt gute Anlagen mit und konnte in seinen spärlichen Freshman Minuten positiv überraschen. Darauf muss er nun aufbauen. 

Jack Salt bringt die nötige Größe und nach seinem Redshirt Jahr auch endlich die nötige Kondition mit, um Minuten auf dem Parkett zu verbringen. Seine Rolle wird aber noch nicht sehr groß sein.

Stil
Das Prunkstück der Cavaliers ist ihre gefürchtete Defensive, die in den letzten beiden Jahren zu den effizientesten der Nation zählte. Bennett installierte eine Verteidigungs-Taktik, die darauf fußt, dass durch eine enge Verteidigung im Teamverbund in erster Linie gegnerische Dribble-Penetrations verhindert werden. Der gegnerische Ballhandler wird dabei aggressiv am Perimeter verteidigt während die restlichen vier Spieler in einem Rechteck in der Nähe der eigenen Zone stehen.

Bei Pässen erfolgt der sofortige Close-Out und es wird so rotiert, dass wieder alle vier Spots besetzt werden. Dadurch kann eine permanente on-Ball-Defense sichergestellt werden und bei etwaigen Penetrations kann unmittelbar am Ball gedoppelt werden. Durch diese Verteidigungstaktik wird der Gegner so gut wie nie Würfe los, die „uncontested“ sind. Entry-Pässe in den Low-Post werden konstant erschwert und auch beim Kampf um die Rebounds sind die Cavaliers dank ihrer Defense hervorragend aufgestellt.

Die Spiele der Virginia Cavaliers sind oftmals wahrlich kein Festschmaus für die Augen. Das liegt daran, dass sie einen unfassbar langsamen Basketball in der Offensive spielen und die Zeit, die ihnen für einen Angriff zur Verfügung steht, melken, wie ein bekiffter Bauer seine Kuh. Was in letzter Konsequenz jedoch positiv hervorgehoben werden muss: Die Set-Plays werden ohne große Aufregung durchgezogen, die off-/on-ball-Screens in Ruhe gesetzt und der Ball solange weitergespielt, bis sich eine aussichtsreiche Abschlussgelegenheit ergibt.

Angesichts der begrenzten Offensivqualitäten der Cavaliers-Akteure ist dieses stark methodische Vorgehen in der Offensive ein absolut probates Mittel. Head Coach Bennett möchte dem Gegner nicht die Option zur Transition-Offense geben, weshalb in der Offensive der Fokus vor allem darauf liegt, direkte Ballverluste und schlechte Würfe zu vermeiden.


NBA Kandidaten
Der größte NBA-Kandidat ist Malcolm Brogdon. In einer Mannschaft, bei der das Verteidigungssystem der Star ist, und in der Offensive größtenteils auf One-on-One-Aktionen  verzichtet wird, sticht Brogdon noch am meisten hervor. Der Shooting Guard ist nicht nur der profilierteste Offensiv-Spieler der Cavaliers, sondern dank seiner langen Arme und Agilität auch ein sehr guter Perimeter-Verteidiger. Wenn der Senior in diesem Jahr zeigt, dass er den Dreipunktewurf bei weiter gestiegenem Volumen noch effizienter trifft, dann könnte er als Two-Way-Guard ein paar Probetrainings bei NBA-Teams erhalten. Eine kleine Außenseiterchance besitzt auch Anthony Gill, der durch sein effizientes Post-Up-Game und seinen Qualitäten an den Brettern glänzt. Fraglich bleibt jedoch, ob er sein Spiel auch in der physischeren und athletischeren NBA durchziehen kann.

BBL Kandidaten
Alle drei Senior Starter weisen für die NBA entweder athletische oder spielerische Defizite auf, weshalb ein Engagement in der besten Liga der Welt nicht sonderlich wahrscheinlich ist. Brogdon wäre eine Lightversion von Reggie Redding und damit für viele BBL-Clubs sicherlich sehr interessant. Tobey ist ein sehr verlässlicher Spieler, der wenige Fehler begeht und ein Team verbessern kann. Gill ist offensiv ebenfalls für die BBL gerüstet, müsste sich aber in der individuellen Verteidigung steigern und sich an das schnellere Niveau erst gewöhnen.

Prediction
Die Cavaliers werden wieder eine der Top-Verteidigungen der NCAA stellen, was sie automatisch in den erweiterten Kreis der diesjährigen Titelkandidaten bugsiert. Fragezeichen bestehen hinsichtlich des offensiven Outputs – die Reduzierung der Shotclock von 35 auf 30 Sekunden hilft da nicht, der Verlustes von Anderson und Atkins ebenso wenig.

Tony Bennett kann mit Perrantes, Brogdon, Gill, Tobey und Nolte auf gleich fünf essentielle Rotationsspieler der letzten Saison zurückgreifen. Nur wenige Top-Teams sind so erfahren wie die Cavaliers, deren Mannschaftskern ausschließlich aus „Upperclassmen“ besteht. Die Spieler haben die defensive Grundordnung längst verinnerlicht, wissen, wie sie im Teamverbund zu agieren haben und welche Defensivrotationen wann gefragt sind. Ihre Eingespieltheit, sowohl in der Offensive als auch Defensive, kann für das Team aus Charlottesville auch im späteren Verlauf der Saison zu einem ganz Vorteil heranreifen.

Es wird dennoch ein internes Wachstum vonnöten sein, damit die Abgänge von Anderson und Atkins im Kollektiv abgefedert werden. Wilkins und Shayok haben als College-Frischline bereits unter Beweis gestellt, dass sie auch größere Rollen einnehmen können und dringend benötigte Aspekte in der Team-Offensive (Athletik und Shooting) liefern. Wenn alle Räder ineinander greifen, dann besitzen die Cavaliers eine reelle Chance auf den Einzug ins Final Four. 

Wichtige Spiele
Dienstag, 01.12 vs. Ohio State
Samstag, 19.12. vs. Villanova
Dienstag  22.12. vs. California
Samstag,  02.01. vs. Notre Dame
Samstag, 13.02. vs. Duke
Samstag, 27.02. vs. North Carolina