04 Januar 2018

4. Januar, 2018


von SEB DUMITRU @nbachefkoch

Es ist eine der furchteinflössendsten Szenen im Basketball: Steph Curry kommt, mit dem Leder an der Hand, den Court herunter gedribbelt. Draymond Green nimmt ihn zwischen Mittelfeld- und Dreierlinie auf, blockt ihn frei, und die gegnerische Defense teilt sich wie das Rote Meer bei Moses.

Das ging den Dallas Mavericks gestern nicht anders: 99,9 Prozent der Partie hielten die Gastgeber mit dem World Champion mit, ehe der zweifache MVP drei Sekunden vor Schluss den Gamewinner netzte. Golden State siegte 125-122.

Warum der beste Shooter aller Zeiten in aller Seelenruhe die Länge des Parketts herunter spazieren durfte, obwohl die Mavericks noch ein Foul zu geben hatten, wird Dallas' Geheimnis bleiben. Die defensivschwachen Texaner spielen um Ping-Pong Bälle, Golden State stellt den besten Angriff der Liga, hat bisher 30 von 38 Partien gewonnen. Das wird mit einem wieder gesunden Curry in Spiellaune künftig nicht viel anders aussehen.