11 Februar 2018

10. Februar, 2018


Der Ofen hat zur Deadline in der weltbesten Basketballliga geschellt. Die Deals sind gar. Noch in der Chefküche wird verkostet. Heute NBA-Oscar-Favorit: „10 new backboard crushers inside Cleveland, Ohio“.

von ANNO HAAK @kemperboyd

Start
Die Cleveland Cavaliers haben den besten Spieler der Welt. Die Cleveland Cavaliers sind Dritter im Osten. Die Cleveland Cavaliers werden in die Conference Finals kommen. Die Cleveland Cavaliers sind tot. Klingt komisch, ist aber so.

Die von Anfang der Saison an von Fragezeichen umzingelten Champions von 2016 sind seit Weihnachten völlig im Tal der Krokodilstränen versunken. Zwölf von 18 verloren die LeBrons seit dem Fest der Liebe. Die Folge (oder die Ursache) war eine Teamchemie komplett im Pöppes und die sichere Gewissheit: will man nicht vom eigenen Finalhelden 2016 und seiner Flatearther-Kombo aus der Bohnenstadt gesweept werden, muss alles anders bleiben.

Dass die Cavs ihre vielen offenen Baustellen zu schließen versuchen würden, galt als sicher. DeAndre Jordan, George Hill, Tyreke Evans, Lou Williams oder kurz: schlicht jeder, der nicht bei drei auf dem Baum und mit halbwegs kurzem Vertrag ausgestattet war, galt als Kandidat, den schlingernden Meisterschaftsaspiranten aus der selbstverschuldeten Ohnmacht zu befreien.

Die Utah Jazz sahen sich dank aktueller Siegesserie auf dem Weg in die Postseason und war sich dennoch der Verpflichtung bewusst, Flexibilität für die Aufpolsterung des Rosters neben Donovan Mitchell und Rudy Gobert zu erhalten bzw. zu schaffen.

Earvin Johnson duldet bis zum Sommer nur zwei Götter neben sich: Cap und Space, nahezu alles andere ist primär (chrchr). Die Kings George und James sollen es sein, alles andere ist alternativlos. Ja, Freunde, meine Logiklöcher sind die Lakers-Strategie der Post-Kupchak-Ära.

Sacramento... Wenn Sie wissen, was da Plan und/oder Priorität ist, please @ me (Adresse oben).


Schüsse
Eigentlich müsste es "Detonation" heißen. Die Cavs sprengen es in die Luft. Wie ein Lotterie-Team, das im Sommer bei unter Null beginnt, rotieren sie sechs Spieler aus derselbigen und bauen vier neue Fachkräfte ein. Einen Dan-Gilbert-Erben-Schnappatmungsdeal und drei Combo-Fowards später ist außer den Nummern 0 und 23 kein Stein mehr auf dem anderen. Im Einzelnen:

UTA: Derrick Rose, Jae Crowder
CLE: Rodney Hood, George Hill
SAC: Iman Shumpert, Joe Johnson, 2020 2nd Round Pick (CLE)

LAL: Channing Frye, Isaiah Thomas, 2018 1st Round Pick (CLE)
CLE: Jordan Clarkson, Larry Nance Jr.

MIA: Dwyane Wade
CLE: 2024 2nd Round Pick (MIA, stark geschützt)



Cavs in general
„CLEEEEVELAND THIS IS FOR YOU!“

Sagen Sie, was Sie wollen über die Kavaliere. Unterhaltungswert haben sie. Eine Franchise, die drei Jahre in Folge am letzten Saisonspiel der NBA beteiligt war, und trotzdem die aktivste Deadline-Truppe ist, seit Daryl Morey laufen lernte, werden Sie so schnell nicht wieder sehen.

Der absolut absurde Niedergang seit Weihnachten allerdings ließ GM Koby Altman nahezu keinerlei Wahl. Die seriellen Blamagen vor nationalem TV-Publikum (zuletzt gegen James' Bananenboot-Kumpel aus der Rakete) waren Symptom eines völlig kaputten Teams.

Der Isaiah Thomas in der maladen Form des Jahres 2018 wollte den MVP-Isaiah des Jahres 2017 kopieren und semmelte mit 18 Würfen pro 36 Minuten ein unsägliches ORtg von 97 zusammen. Als es Menschen in der dunklen Stadt wagten, diese Spielweise zu kritisieren, bezichtigte er Kevin Loves Arzt dem Vernehmen nach dessen, was der deutsche Strafjurist das „Ausstellen falscher Gesundheitszeugnisse“ nennt. Besser sollte man wohl „Krankheitszeugnisse“ sagen.

Jae Crowder beklagte sich bei den Beatwritern erst bitterlich über eine zu geringe Anzahl an Wurfchancen. Dann bettete er sich in der Verteidigung in einem Akt von passiv aggressivem Protest (gelernt vom König, #striveforlowdrtg) zur Ruhe, um auszusehen wie ein Mann, der seine Rückennummer an Lebensjahren auf dem Buckel hatte. Mission accomplished, Dreadjae!

Derrick Rose war genau der Notnagel, den man ohne Wasserwaage in die Wand haut, den man erwarten durfte. Was den Cavs, die wohl auf eine Wiederauferstehung des MOP (Most Overrated Player) 2011 gehofft hatten, nicht genug war.

Dwyane Wade hatte trotz des besten Freundes im Spind neben sich irgendwie Heimweh und erinnerte sich offenbar der Tatsachen, dass

  • drei Titel mehr sind, als der Rest der ersten Runde des Jahrhundertdrafts von 2003 (seine Buddies James und Bosh sowie Dahntay Jones und David West ausgenommen) gemeinsam gewonnen hat (und eine von den anderen zwei geht aufs Konto von Darko M., hihi) und das reicht sowie
  • dass im Steuerparadies, das Pat Riley „home“ nennt, die Sonne niemals untergeht

Kurz: dieses Roster war ein einziger Baukasten kaputter Team-Chemie, eins der schlechtesten zwei Defensivteams der Liga oder noch kürzer: zum Scheitern gebaut. Cleveland hatte sich im Sommer verzockt und verkalkuliert. Es brauchte einen Neustart bei laufendem Motor, einen totalen Abriss bei Erhalt der Grundmauern, die Quadratur des Kreises, nichts weniger als ein Wunder.

Das hat Altman nicht vollbracht, aber weit weg davon ist er nicht. Die Aufgabe war nahezu unlösbar. Sie lautete: wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. Heißt: sorg dafür, dass wir aus einem Team mit Ambitionen, die über seine Fähigkeiten gehen, wieder einen Gewinner machen. Und sieh zu, dass wir für den Fall des LeBron-Abgangs eine Perspektive haben. Letzteres immerhin ließ sich in die verständliche Anweisung übersetzen, keine dämlichen Verträge aufzunehmen und den Nets-Pick nicht abzugeben. Was haben wir daraus gemacht? Seht selbst!


Cavs in particular, Part I: Lakers
Es ist einer dieser Trades, über dessen Einzelteile nur die Geschichte richten kann. Aus drei Gründen:

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Larry Nance Jr. ist ein talentierter Spieler auf einem kapital unterversorgten Vertrag. Die Lösung für die Probleme der Cavs in Ringnähe ist er dennoch eher weniger. Er vertieft indes die Rotation im vorderen Teil des Feldes, entlastet damit James und darf als „Jae Crowder der Deadline Week“ gelten. Vollzieht er dessen Entwicklung nach, wird Altman in einem Jahr für den Deal geschlachtet. Baut er sich die Karriere, die er optimaler Weise bauen kann, wird er als Steal gelten.

Jordan Clarkson lässt mich grübeln über die Beschleunigung unserer Zeit. Sehen Sie, die Zeit geht über schnelle Urteile hinweg, wie eine Walze über Brandon Ingrams Arme. Als das Geld locker saß in der Liga, die niemals schrumpft, damals 2016, galt Clarkson als Schnapper, ja die Lakers als Ausbeuter. Zwei Jahre später ist der Deal des Guards, der immer noch nicht werfen kann, eine Liability, die es abzustoßen gilt.

Macht er mit mehr Raum unter Point/Forward God James den Schritt zum Scharfschützen, werden viele die Lakers für das Underprizing verfluchen. Stümpert er weiter Bälle auf den Ring, sehen alle die Cavs im anstehenden Wiederaufbau geknebelt und die Lakers haben wieder einmal einen Konkurrenten über den Tisch gezogen. Das mag 2020 bewertet werden.

Der Pick, Mann, der Pick! Eines steht wohl jetzt schon fest: die Cavs haben die Preise verdorben. Um Clarksons Deal zu kompostieren, würde es einen Erstrundenwahlrecht als Dreingabe von den Lakers brauchen, lautete die Erwartungshaltung. Stattdessen zahlte Altman einen Pick, um den Kontrakt absorbieren „zu dürfen“.

„You heard about dem Cavs deal?“, schallte es aus Memphis, von den Clippers und aus Orlando. Doch das Aasen mit dem Draftwahlrecht durch den East Champion wollte niemanden bewegen, für Tyreke Evans, Elfrid Payton oder Lou Williams einen Erstrunden-Pick zu liefern. So blieben alle drei, wo sie waren bzw. gingen für weniger ihres Wegs, und Magics Grinsen wurde nochmals ein bisschen breiter als ohnehin schon.

Ab davon hängt die Bewertung am Auswahlgeschick von Pelinka. Findet man mit dem Enderstrundenwahlrecht einen zweiten Kyle Kuzma, wird Cleveland überbezahlt haben. Läuft alles wie in neun von zehn Draftrunden, ist die (zugegeben: unnötige) Dreingabe für die Aufnahme von Clarksons Capverstopfer in Kürze keiner Rede mehr wert.


Lakers
Wir sind in Lalaland. Wir sind zurück im Spaßland. Magic hat sich noch keine zweite Statue im Anzug vor dem Staples verdient. Viel falsch gemacht haben er und sein Kompagnon in den ersten zwölf Monaten aber nicht.

Die Begrüßungsrituale blieben auch für IT nicht aus. Auch wenn das schal schmeckte wie Joghurt aus der Zeit, als Thomas ein Sacramento King war, hatte das immer noch mehr Klasse, als ihm das Trikot mit der alten Odom-Nummer zu geben.

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Wer glaubt, die Lakers würden Thomas im Sommer seinen Payday verschaffen, meint auch, fliegende Einhörner würden Lonzo Balls Würfe in den Korb tragen. Thomas' ebenso wie Alt-Teammate Channing Fryes Wert für gold und lila besteht in ihren auslaufenden Arbeitspapieren, sonst nichts.

Dank der inzwischen gesammelten, auslaufenden Deals von KCP, Lopez, Thomas, Frye und Randle wird der NBA populärste Gewinner-Franchise im Sommer 60 Mio. plus X $ Raum für neue Legenden in the making haben.

Dass nun ausgerechnet die Cavs den Lakers über die Hürde halfen, entbehrt bei kolportiertem Interesse des Rekordmeisters an LeBron James nicht der Ironie. Nur können sich alle Schlaumeier, die Initiativbewerbungen für Altmans Nachfolge schreiben wollen, wieder hinlegen. George und James sagen nicht zu, kommen dann aber nicht, weil Magic keine Abnehmer für wegzuschickende Verträge findet. So ist das nie gelaufen, so wird das nie laufen. Die Lakers würden den Raum schaffen, wenn es so weit kommt. Mit oder ohne Altmans „Hilfe“. Es wäre vielleicht teurer geworden, mehr aber auch nicht.


Larger Picture
Isaiah Thomas verdient Millionen von Dollar damit, seinem Hobby nachzugehen. Doch im Maßstab des Spiels tut er mir leid. Verschmäht von der ganzen Welt außer den Kings schuftet er sich vom 60. Pick zum ernstzunehmenden NBA-Pro. Seitdem ist er der Willie Beamon der knüppelharten Realität.

Von den Kings an die Wüste und einen mediokren Vertrag verschenkt, von den Suns dank Point Guard Überschuss als Ergänzungsklickerer nach Boston verdealt, macht er bei den Celtics den Kitschroman zum modernen Märchen und lüftet teilweise den Kopf im eisigen Wind des MVP-Rennens 2017. Zum Dank für die Selbstaufopferung des geschundenen Körpers im Schatten des Unfalltods der Schwester stapelt ihn Ainge oben auf ins Irving-Paket. Statt Zahltag aber gibt es in Cleveland nur Kabale und den nächsten Trade.

Die fünfte Franchise in sieben Jahren. Journey Man statt Maximalvertragsjunge. Dass er wirklich nur Opfer der Umstände war, fällt dennoch schwer zu glauben. Die Geschichte vom Agenten, der den Lakers im Gilbert-Stil mit Großbuchstaben drohte, auf die Bank werde sich sein Klient nicht setzen, jedenfalls nicht bei Tipoff, lässt Übles schwanen.


Was fehlt: Hut ab vor Danny Boy! Der heimliche Sieger dieses (und des anderen) Trades ist Bostons Mastermind.


Ich persönlich war on the record #TeamAinge. Die Irving-Extravaganza sieht sechs Monate nach Eröffnung deutlich besser aus als viele wahrhaben wollten. Vom vermeintlich viel zu hohen Gegenwert bleibt nichts als der Pick aus dem Borough und Chaos in der Wüste, die man Cavs-Roster nannte. Ainge hat Thomas verkauft wie ein Spekulant, der 2000 den neuen Markt verließ. Ein Schrottpapier zum Bluechip entwickelt und dann in Gold angelegt. Die angeblich bittere Dreingabe Crowder ist man nur noch froh weiterzureichen. Hate now!


Cavs in particular Part 2: Jazz, Kings
Die Überreste des Gegenwertes für Freund Kyrie gab man also an die Jazz weiter. Da hat es Crowder mit keinem König zu tun, der seine Gunst deutlich weniger freigiebig verteilt als Bälle. Mit seinen unter 33 % Dreiern in diesem Jahr und der Superheldenfähigkeit, sich am eigenen Korb unsichtbar zu machen, war er für die Cavaliers verzichtbar wie ein Irving-Trikot im Fanshop im Q geworden.

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Rodney Hood, der im Gegenzug aus Utah kommt, ist ein Projekt, der in Salt Lake City allerdings zuletzt ein regelrechter Minusspieler war. Die magische Wirkung des Tapetenwechsels wird ohnehin gern überschätzt. Dass ein Contender in shambles, bei dem alles besser werden soll, und zwar nach Möglichkeit bis gestern, wirklich der Ort ist, sich wieder in den Rhythmus zu schießen, erscheint eher fraglich.

Im Übrigen wird Hood im Sommer RFA. Die Sehnsucht nach dem Zahltag und der damit in aller Regel einhergehende Egoismus verträgt sich nicht wirklich mit den „there is no I in team“-Ambitionen der Cavaliers.

Hood ist ein Projekt, das auf dem Papier wenig Risiko birgt, aber doch irgendwie funktionieren muss. Im ausgedünnten Roster, das man bestenfalls noch mit Rausgekauften von der Resterampe befüllen kann, ist wenig Platz für gescheiterte Selbstfindungstrips.

George Hill war seit Langem mit den Cavs in Verbindung gebracht worden. Der einstige James-Rivale aus Pacers-Zeiten schien fast wie die silberne Kugel für fast alle mit Thomas importierten Probleme. Das indes sagt mehr über die Cavs als über Hill. Der spielte in Sacramento nicht nur die schlechteste, sondern auch die offenkundig lustloseste Saison seiner Karriere.

Dass er ohnehin nur fürs Grün nach Sacramento ging, während er in Cleveland wieder eine „Aufgabe“ hat, mag die Cavs den Abzug drücken lassen. Theoretisch sind Hill und Clarkson Spielertypen, mit denen James gut harmoniert. Hill kann überdies ein zumindest überdurchschnittlicher Verteidiger sein. Wenn er denn will.


Kings
Tja nun. Sehen Sie, ich wurde hier verlacht, weil ich den Kings Evan Turner und drei Zweitrundenpicks andichten wollte, um sie zum Abfalleimer eines Kemba-Walker-Trades zu machen. Nun nehmen sie Shumpert für einen einzigen Pick. Den der Cavs. In der zweiten Runde. In zwei Jahren.

Man mag jetzt sagen, immerhin aus dem Free Agent Hill, den sie im Sommer sinnloser Weise holten, noch etwas rausgeholt. Wie man überhaupt sagen kann: man kann das alles so machen wie die Kings. Nur Sinn macht es halt nur begrenzt. Es hat schon Gründe, dass die Fanchise seit fast 15 Jahren ständig durch die Lotterie kreiselt.

Zu Joe Johnson verliere ich nur einen isolierten (hehe) unvollständigen Satz. Buyout, Houston, danke, bitte, Jazz.


Jazz
Hood wollte man offenbar nicht bezahlen. Crowder, der sich vor Jahren einen Deal unterhalb der heutigen MLE aufschwatzen ließ, hingegen schon. Das kann man sich auch ohne Weiteres leisten. Den Problemfall Favors wurde man hingegen nicht mehr los. Aber dessen Deal geht im Sommer zur Neige.

Damit bleibt Platz, den Kader trotz des Abgangs von Hayward zeitnah wieder aufzupolieren. Der Kern steht mit Gobert und Rookie-Sensation Mitchell, Rollenspieler wie den Spanier und eben Crowder hat man ebenfalls an Bord. Wäre ich LeBron James, würde ich mir die Jazz im Sommer vielleicht mal angucken.

Für Derrick Rose hatten die Jazz nicht einmal ein Instagram-Willkommen übrig. Deshalb handele ich ihn wie Joe Johnson ab. Einmal kurz aufs Arbeitsamt für den Übergang, Thibs hat Interesse, weitere Bewerbungen schreibe ich nicht. Ok, Minnesota, danke, bitte, China 2019.


Die Rechnung, bitte
T. Haberstroh knows best: die Cavs gaben einen Finals MVP, einen ehemaligen MVP, einen 2017er All NBA Teamer ab, um ein paar Rotationsspieler zu holen. Und man muss es lieben. Altman, der Deadline-Morey 2.0, könnte sein sterbendes Team revitalisiert haben. Hood, Clarkson und Hill sehen gegenüber Thomas, Rose und Wade in der jeweiligen 2018er Edition wie ein glattes Upgrade aus.

Nance gibt ihnen nicht den Ringschutz, den sie brauchen, aber Länge, Athletik und Ansätze von Willen in der Defensive. Nebenbei könnte mit dem Abgang des zum Stinkstiefel erklärten Thomas die Teamchemie zurück in gesunde Bahnen kommen. Nicht zuletzt hat man den schlechten Deal von Shumpert geschlabbert und sieht halbwegs flexibel für den etwaigen Rebuild im Sommer aus, sollte James die Titanic ein zweites Mal sinken lassen.

Für die Spaßvögel: das Problem „Tribute-Video“ für Thomas in der Retirement-Nacht von The Truth ist endgültig erledigt und Cleveland hat den eigenen Trade-Rekord der Deadline 2008 gebrochen. Damals kamen Ben Wallace, Wally Szczerbiak, Joe Smith. und Delonte West statt Larry Hughes, Drew Gooden, Cedric Simmons, Shannon Brown, Ira Newble und Donyell Marshall.

Es ist also denkbar, dass wir in zehn Jahren von all den so betexteten Herren gar nicht mehr wissen, wer sie sind. Für den Moment aber gewinnen fast alle bei fast allen Trades.

Vorteil: Cavs, Lakers, Jazz