19 März 2018

19. März, 2018


Einen Monat vor Ende der Regular Season kämpft wie immer die Mehrheit der NBA-Teams um die Playoffs und um Positionierungen. Die auf der Stecke Gebliebenen hingegen haben längst den 15. Mai rot im Kalender markiert – denn dann findet die Draft Lottery statt. Bevor sich diese Teams in den frühen Sommerurlaub verabschieden, analysiert die #NBACHEF-Redaktion die Situation der diversen Tiefflieger. Wer hat enttäuscht, für wen sieht es düster aus und für wen gibt es 2019 Hoffnung?

von NBACHEFSQUAD

Die Enttäuschung 2018

Marc Lange @godzfave44: Kemba Walker, Dwight Howard, Nicolas Batum: Vor der Saison roch es in Charlotte nach Playoff-Basketball. Das auch nicht ganz zu unrecht. Mit Howard wurde das vermeintlich fehlende Puzzleteil für einen tiefen Postseason-Run verpflichtet. Nach mittlerweile 70 Saisonspielen ist jedoch jegliche Euphorie verflogen. Zu schwach agieren die Hornets als Team. Zu selten zeigen die Stars des Teams ihre individuelle Klasse. Wie sagte Dennis Schröder vor kurzem: „[Dwight Howard] plays hard like 4 games each year.“ Dieses Zitat lässt sich jedoch leider fast auf die ganze Truppe übertragen. Allgemein ist diese Saison jedoch ein weiterer Beweis, dass Dwight Howard ein Team nicht (mehr) automatisch in die Playoffs katapultiert. Selbst ein eigentlich talentiertes wie das der Hornets.


Christoph Lenz @NBAKenner: Die ganz große Überraschung in Sachen „Wer ist Teil des Playoff-Rennens“ blieb dieses Jahr aus. Die Western Conference dürfte bei der letztendlichen Vergabe der Plätze auf den letzten Metern den ein oder anderen extrem enttäuscht zurücklassen, aber das soll hier nicht Thema sein. Daher sehe ich am ehesten die Charlotte Hornets in dieser Position. Niemand dürfte Kemba Walker & Co. vor Saisonstart als ernsthafte Gefahr für die Plätze ganz oben gesehen haben, aber zumindest eine Playoff-Teilnahme oder der Kampf darum schien für die Franchise von Michael Jordan realistisch. Die zahlreichen extrem teuren Deals für bestenfalls solide NBA-Spieler kombiniert mit dem im Sommer 2019 auslaufenden Vertrag von Kemba lassen über die Enttäuschung mit dieser Saison hinaus auch wenig Hoffnung in die kommenden Jahre aufkommen.

Gerrit Lagenstein @GAL_Sports: Für mich sind es die Charlotte Hornets. Michael Jordans Team fuhr 2015/16 starke 48 Siege ein und schien auf einem guten Wege zu sein. In der folgenden Spielzeit waren es schon zwölf Erfolge weniger. Ein Ausrutscher? Wie die aktuelle Spielzeit zeigt, keinesfalls. Die Vertragsverlängerung von Nicolas Batum war ein kolossaler Griff ins Klo und auch das Projekt Michael Kidd-Gilchrist wirkt endgültig gescheitert. Hoffnung macht einzig Kemba Walker und der muss wohl geopfert werden, um einen der schlechten Deals loszuwerden. Playoffs wird es in North Carolina so schnell wohl nicht wieder geben.

Stefan Dupick @hoopsgamede: Eigentlich sind die Teams, die aus dem Playoff-Rennen gefallen sind, nicht verwunderlich. Es gibt aus meiner Sicht keine riesige Überraschung. Zu nennen sind hier am ehesten die Pistons, speziell nach dem Blake Griffin Trade waren die Erwartungen noch einmal stiegen . Ob diese Entwicklung wohl Auswirkungen auf die Rolle von Stan Van Gundy haben wird?

Daniel Schlechtriem @W14Pick: Definitiv mehr erwartet hatte ich von den Orlando Magic. Nikola Vučević, Aaron Gordon, Evan Fournier, Terrence Ross, Jonathon Simmons... da müsste eigentlich in der wichtigsten aller Statistiken eine größere Zahl stehen als die 21. Das Chef-Orakel hatte sie immerhin bei 34 Siegen in der ganzen Spielzeit – mit viel gutem Willen werden es vielleicht 24. Vielleicht wurde intern recht schnell die weiße Flagge gehisst, vielleicht ist Coach Frank Vogel nicht der richtige Mann am richtigen Ort, vielleicht stimmt auch die Teamchemie nicht. So oder so sind die Magic seit Jahren schon eine einzige Enttäuschung.


Tief in der Tinte

Lange: Auweia, Orlando. Wo soll man hier überhaupt anfangen? Diese Spielzeit gab es jeweils zwei Serien, in denen jeweils neun und sieben Partien in Folge verloren gingen. Und wir reden hier nicht von knappen Spielen. Zudem kommt ein diletantisches Front Office, welches die Magic mit jedem Trade in den letzten Jahren schlechter anstatt besser machte. Kein Wunder also, dass in Florida seit sechs Spielzeiten keine Playoffluft mehr geschnuppert wurde. Der einzige Weg, um in den nächsten fünf Jahren irgendwie wieder in die Spur zu finden, ist ein kompletter Umbruch. Gordon – mit 18,3 PPG einer der wenigen Lichtblicke – und Rookie Jonathan Isaac sollten die Eckpfeiler der Zukunft werden. „Sollten“, weil Orlando ein Näschen dafür hat, gute Spieler für wenig Gegenwert ziehen zu lassen... hat da jemand Victor Oladipo gesagt?

Lenz: Seit (lies: Wegen) dem Debakel-Deal der Nets mit den Celtics sind die Teams insgesamt vorsichtiger geworden, was den Einsatz von Draft-Picks in Trades angeht. Dennoch gibt es Teams, deren Situation ähnlich aussichtslos ist wie die der Nets vor einigen Jahren. Aktuelles Musterbeispiel sind die Sacramento Kings. Seit Jahren draften sie hoch, traden ihren besten Spieler in diesem Jahrzehnt und trotzdem stehen sie dieses Jahr vielleicht mit einem Pick außerhalb der Top fünf und nächstes Jahr komplett ohne Pick da. Der Blick auf „Mr.Clutch“ De'Aaron Fox macht ein wenig Hoffnung auf bessere Zeiten, aber dann kommt einem der Gedanke an diesen fatalen Trade, einem Meisterstück des ehemaligen Sixers-GM Sam Hinkie, in den Sinn, durch den die Kings für einen Salary Dump den 2019er Pick nach Philadelphia oder Boston abgeben müssen. Ohne jegliche Protection. Ohne jegliche Hoffnung. Ohne jegliche Pointe.

Lagenstein: Den Orlando Magic fehlen zwar nicht groß Picks in den kommenden Jahren, dass das Herstellen einer funktionierenden Mannschaft über die Draft gelingt, darf dennoch stark bezweifelt werden. Die Floridianer haben es seit dem Abgang von Dwight Howard 2012 nicht geschafft einen Spieler zu picken, der auch nur ansatzweise Franchise-Player-Potential hatte. Das kann man entweder Pech oder Unvermögen des Managements nennen. Der neue Mann John Hammond hat sich eine Chance verdient, ob er sie auch nutzt, ist jedoch etwas anderes.


Dupick: Die Charlotte Hornets sollten so langsam mal überlegen, was die Zukunftspläne sind. Das Team ist zu schlecht um im Playoff-Rennen mitzuhalten, auf der anderen Seite jedoch zu gut für Tanking. Die Hornets sind mit der aktuellen Struktur im Mittelfeld der NBA gefangen. Sie haben mit Nic Batum, Marvin Williams, Dwight Howard oder Michael Kidd-Gilchrist einen mittelmäßigen Kader, aber teure Gehälter. In Charlotte muss sich etwas ändern, sonst ist das Jordan-Team für die nächsten Jahre im Niemandsland der NBA gefangen.

Schlechtriem: Die Atlanta Hawks haben ein Lehrbeispiel abgeliefert, wie ein Team mithilfe dilettantischer Personalpolitik innerhalb von drei Jahren von 60 Siegen und Platz eins im Osten zum Schlusslicht der Conference verkommt. Die Fehler des letzten Managements (Al Horford verloren, Dwight Howard geholt, Paul Millsap und Jeff Teague nicht getradet, Kent Bazemore überbezahlt, Dennis Schröder zum Franchise Player erklärt, ...) beschäftigt das neue noch ein Weilchen, erst recht da die sich auch nicht viel besser anstellen (kein Trade zur Deadline für Marco Belinelli und Ersan Ilyasova). Selbst wenn die Hawks einen Top-Pick abgreifen, werden sie noch auf Jahre sportlich irrelevant bleiben – zumal ihre jüngste Drafting-Bilanz zum Davonlaufen ist.


Totes Geld

Lange: Bevor viele jetzt aufschrecken: Blake Griffin ist seinen Vertrag wert. Eigentlich. Es ist eher das neue Umfeld. Wo ist der Unterschied zwischen einem Dreigespann bestehend aus Griffin, Andre Drummond, Reggie Jackson und Griffin, DeAndre Jordan, Chris Paul? Die Pistons zahlen nächste Saison allein 73 Mio. $ nur an ihr neues Dreigespann. Die Spielzeit darauf sogar 79. Die Probleme werden jedoch die gleichen bleiben wie bei den Clippers. Nur halt im Osten.

Lenz: Immer wieder Charlotte! Auch hier sind die Hornissen zu nennen, die in den Top Ten der Gehaltsausgaben rangieren und letztlich sogar das (mit Abstand) schlechteste Team der Top 15 'Big Spender' sind. Wäre diese Platzierung ein Resultat der Aufnahme von Salary Dumps gegen Pick-Bezahlung, sehr kurzfristig oder mit einem hohen Pick im kommenden Draft verbunden, könnten die Anhänger der Hornets das eventuell verkraften. Aber die meisten Verträge sind noch mehrere Jahre gültig, der einzig wirklich sehr gute Vertrag, der von Kemba Walker läuft zeitnah aus und der Pick im Draft wird (vorbehaltlich der Lottery) eher mittelmäßig. Ohne ganz große Moves, die der Nachfolger des scheidenden GM Rich Cho initiieren muss, sind die Hornets ein heißer Kandidat auf Jahre in diese Kategorie oben mitzuspielen.

Lagenstein: 118 Millionen Dollar für das Verpassen der Playoffs müssen richtig wehtun. So viel Geld wirft Pistons-Besitzer Tom Gores diese Saison zum Fenster raus. Das Erreichen der Playoffs ist zwar noch möglich, aber sehr, sehr unwahrscheinlich. Das hatten sich die Fans in Detroit nach dem Blake Griffin-Trade sicherlich anders vorgestellt. Endgültig bewerten lässt sich der Deal noch nicht, denn einen neuen Spieler ohne Traingscamp in die Mannschaft einzubauen, ist immer eine Herkulesaufgabe. Griffin verschluckt jedoch ein Drittel des Salary Caps. Weitere Hilfe wird es nicht geben.

Dupick: Da fallen mir spontan die Kings ein. Sacramento ist wahrlich nicht das einzige Team, welches im Sommer Geld verbrannt hat, aber wer es schafft für Veteranen wie Vince Carter, Zach Randolph und George Hill fast 40 Millionen zu verbrennen, der hat seinen Platz verdient. Diese Veteranen waren als Lehrmeister für die jungen Wilden gedacht, letztlich haben sie diesen jedoch eher Spielzeit geraubt und das dann auch noch mehr schlecht als recht, Respekt dafür!

Schlechtriem: Die Grizzlies überweisen diese Saison fast 75 Mio. $ für das Trio Marc Gasol, Mike Conley und Chandler Parsons. Keine Pointe. Vor dem unrühmlichen Triumph in dieser Kategorie rettet sie nur der Umstand, dass sie keine Luxussteuer bezahlen – im Gegensatz zu den Charlotte Hornets, die nicht nur dieses, sondern noch die nächsten Jahre richtig Geld verbrennen. 2017/18 sind es ganze 117 Mio. $ reine Gehaltskosten (Luxussteuer kommt noch obendrauf) für bestenfalls 35 Siege. Teambesitzer Michael Jordan muss Dwight Howard bis 2019, Marvin Williams und Michael Kidd-Gilchrist bis 2020 sowie Cody Zeller und Nic Batum bis 2021 für ihre allerhöchstens mäßigen Dienste (über)bezahlen. Wenn das so weiter geht schnürt MJ bald selbst wieder die Sneaker, um all die Schecks decken zu können.



Nächstes Jahr Playoffs

Lange: Die Zukunft der Lakers sieht prächtig aus. Mit Kyle Kuzma hat sich L.A. einen der Steals dieser Draft-Klasse geangelt. Brandon Ingram schöpft zudem sein Potenzial immer weiter aus. Dann wären da ja auch noch ein gewisser Lonzo Ball, Julius Randle sowie Isaiah Thomas und Brook Lopez. Nächste Saison ist allerdings auch der Welpenschutz für die jungen Wilden vorbei und die Erwartungen werden deutlich höher sein. Das Team in Lila und Gold ist aber auf dem besten Weg, nächste Saison im Rennen um die Playoffplätze ein ernstes Wörtchen mitzureden – und zum ersten Mal seit Beginn der Lob City-Ära wieder eine bessere Bilanz als der kleine Bruder aus Los Angeles zu haben.

Lenz: Dieser Tipp fällt mir am leichtesten: Die Los Angeles Lakers. Ganz einfach deshalb, weil sie gleich zwei Wege dorthin haben, schwerer Westen hin oder her. Die junge Truppe, die dieses Jahr auf dem Court steht, findet sich mit zunehmendem Saisonverlauf immer besser zusammen. Seit den Kommentaren eines prominenten Spielervaters, dass das Team nicht gerne für den Coach spielen würde, gewannen die Lakers 20 von 29 Spielen. Das Talent und die Jugend in diesem Roster sorgt für eine „natürliche Entwicklung“, zumindest in der Projektion für die nächste Saison. Darüber hinaus steht der Franchise massig Cap Space zur Verfügung und es ist nicht auszuschließen, dass nächstes Jahr gleich mehrere All-Stars in Purple and Gold auflaufen. Beide Wege sowie der dritte Weg einer netten Mixtur aus beiden machen die Lakers zu einem heißen Tipp für das Eingreifen ins Playoff-Rennen.

Lagenstein: Sollten Mike Conley und Marc Gasol nächstes Jahr fit und in Memphis bleiben, wären die Grizzlies sicherlich eine Option. Die große Überraschung wäre das jedoch nicht. Deshalb haue ich mal die Brooklyn Nets raus. Die Franchise aus dem Big Apple hat sich vom Desaster des Pierce-Garnett-Trades langsam erholt. Das Trainer-Manager-Duo Kenny Atkinson/Sean Marks macht einen guten Job und im Sommer haben die Nets im Gegensatz zu vielen anderen Teams immerhin etwas Platz unter dem Salary Cap.

Dupick: Die Lakers sind hier die logische Antwort. Es bleibt generell abzuwarten, was im Sommer in La-La-Land passiert. Die Lakers wollen den einen oder anderen großen Fisch an Land ziehen, aber auch mit dem aktuellen Kader könnten in der kommenden Saison die Playoffs drin sein. Zuletzt geht es für die jungen Lakers deutlich bergauf.

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Schlechtriem: Die Lakers. Jim Buss wollte die Erben von Kobe Bryant bis 2017 wieder in die Playoffs führen. Dass es auch 2018 nicht klappen wird ist Konsequenz seiner Führungsschwäche und Hauptgrund seiner Demission im letzten Jahr. Mit Magic Johnson und Rob Pelinka am Steuer geht es aber merklich wieder in die richtige Richtung. Sollte im Sommer ein Blockbuster wie LeBron James oder Paul George (oder gar beide) bei Lila-Gold anheuern, ist die Rückkehr in die Postseason gebucht – und selbst wenn nicht hat der Kern um die begabten Youngster Brandon Ingram, Kyle Kuzma und Julius Randle schlagkräftige Argumente für einen Platz unter den besten Acht im Westen auf seiner Seite.


With the 1st Pick...

Lange: Wer 2018 bisher das „Vergnügen“ hatte, sich ein Spiel der Phoenix Suns komplett anzuschauen, sollte keine Zweifel mehr haben, dass die Suns nach Spieltag 82 die schlechteste Bilanz der NBA aufweisen. Obwohl das Team aus Arizona teilweise Arbeitsverweigerung betrieb, würde ein Duo um Devin Booker und dem vermeintlichen No. 1 Pick DeAndre Ayton der Association in Zukunft sicherlich viel Spaß bereiten. Von daher hoffe ich, dass sich das mehr als offensichtliche Tanking der Suns am Ende wenigstens auszahlt.

Lenz: Die Grizzlies gehen das Tanking sehr systematisch an, haben zuletzt 19 Spiele in Serie verloren und es ist kein Ende in Sicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Wahrscheinlichkeit mit der ersten Auswahl in den Draft zu starten die höchste ist, ist hoch. Es wäre den Grizzlies zu gönnen, auch weil ein Nummer Eins Pick dieser Franchise und dem langjährigen Kern um Conley und Gasol nochmal eine Chance geben würde sich wieder anderen, höheren Zielen zu widmen und sich mittelfristig auch zukunftsfähig aufzustellen. Die Entlassung von David Fizdale wirkt angesichts der aktuellen Chance auf einen Top-Pick wie der geniale Schachzug eines 'Evil Mastermind', allerdings ist die Position des Grizzlies-Headcoach für die kommende Saison ein wichtiger Baustein um neben Lottery und Draft auch wirklich das Fundament für eine bessere Zukunft legen zu können.


Lagenstein: Ich habe kürzlich sowohl Phoenix als auch Memphis live in der Halle gesehen und kann mich kaum entscheiden, wer einen desolateren Eindruck hinterließ. Meine Wahl fällt auf die Grizzlies, denn nach 19 Niederlagen in Folge scheint in Tennessee jedes bisschen Würde verloren gegangen zu sein. Es wird nicht mal mehr versucht, Spiele zu gewinnen. Phoenix junge Truppe ist tatsächlich (noch) so schlecht und hätte den ersten Pick daher mehr nötig und auch mehr verdient.

Dupick: Die Memphis Grizzlies sind strategisch clever unterwegs und verlieren ein Spiel nach dem anderen, um am Ende der Saison möglichst gute Chancen auf den ersten Pick zu haben. Da die Grizzlies kein klassisches Tanking-Team sind, würde ich Ihnen den Pick durchaus gönnen, so dass Memphis in der kommenden Saison mit einem Kern um Mike Conley, Marc Gasol und Luka Dončić direkt wieder die Playoffs anpeilen kann. Daneben fände ich ein Projekt in Atlanta um Dennis Schröder, Taurean Prince, Zach Collins und Rookie DeAndre Ayton jedoch auch sehr verlockend.

Schlechtriem: Die Grizzlies und Suns werden sich die Spitzenplätze in den Reverse Standings nicht mehr nehmen lassen. Ihre Konkurrenten im Osten, die Hawks und die Magic, bringen zumindest ein kleines bisschen Qualität ins Spiel, um wenigstens ab und zu mal einen Sieg einzufahren. Diese Qualität halten die Bären prophylaktisch vom Parkett fern und setzen in J.B. Bickerstaff auf den richtigen Mann an der Seitenlinie, um möglichst viele Partien zu verlieren. Aufgrund ihres konsequenten Mismanagements der letzten Jahre hoffe ich aber sehr, dass Memphis nicht mit dem ersten Pick belohnt wird. Stattdessen wäre Phoenix spannender. Devin Booker braucht Hilfe!