06 Dezember 2018

6. Dez, 2018


von SEB DUMITRU @nbachefkoch | 6. Dez, 2018

Sein Name fällt so gut wie nie mehr, wenn von den besten Flügelspielern der Liga die Rede ist. Heimlich, still und von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt liefert Paul George in Oklahoma City jedoch die beste Saison seiner NBA-Karriere ab.

Persönliche Bestleistungen bei den Punkten, Rebounds und Assists haben dafür gesorgt, dass die Thunder auch ohne Russell Westbrook und trotz ihres massiven Fehlstarts nicht nur wieder in die Spurs fanden, sondern aufblühen.

Der Auswärtssieg in Brooklyn war der 16. in den zurückliegenden 19 Partien. George war fast im Alleingang dafür verantwortlich, dass OKC einen 23-Punkte Rückstand im vierten Spielabschnitt wett machte. Mit 25 seiner 47 Zähler deklassierte 'PG-13' die Nets (19 Punkte im Vierten) im Alleingang.

Kein Wunder also, dass ihn der Ball auch beim letzten Angriff und einem ein-Punkte-Rückstand fand. Russell Westbrook, der mit 21 Punkten, 15 Rebounds und 17 Assists das 108. Triple Double seiner Karriere hinlegte und an Jason Kidd auf Rang drei der ewigen Bestenliste vorbei zog, fand George nach einem Pick & Roll auf der rechten Halbfeldseite.

Ein Pumpfake und ein Dreier später war der 114-112 Endstand unter Dach und Fach - und Oklahoma City mit 16-7 Siegen neuer Drittplatzierter der NBA-Gesamttabelle. Die Zeichen verdichten sich, dass das Team aus der Prärie als legitimer Contender ernst genommen werden sollte.