10 Februar 2019

10. Feb, 2019


Der Deadline-Day 2019 ist Geschichte und wird vor allem wegen der aufrüstenden Eastern Conference in Erinnerung bleiben. Aber auch darüber hinaus lieferte uns die NBA eine aufsehenerregende und abwechslungsreiche Trading Season. Das #NBACHEF Recap fasst für euch das Geschehen rund um die Trade Deadline zusammen und nennt Gewinner und Verlierer.

von DANIEL SCHLECHTRIEM @W14Pick | 10. Feb, 2019


Zahlen, bitte

  • Am Tag der Deadline gingen 14 Trades über die Bühne, in den sieben Tagen rund um die Deadline ganze 22 Deals.
  • Nur zwei dieser Trades beinhalteten drei Teams, mehr als drei waren es in keinem Deal.
  • Insgesamt waren 24 der 30 Teams mindestens an einem Trade beteiligt. Besonders aktiv waren die Philadelphia 76ers mit gleich vier Trades. Die LA Clippers, Memphis Grizzlies, Houston Rockets, Toronto Raptors und Sacramento Kings fädelten immerhin drei Trades ein.
  • An überhaupt keinem Trade innerhalb der sieben Tage um die Deadline beteiligt waren die Golden State Warriors, Utah Jazz, Charlotte Hornets, Denver Nuggets, Minnesota Timberwolves und San Antonio Spurs.
  • Der voluminöseste Vertrag, der um die Deadline bewegt wurde, ist der von Otto Porter Jr. über 26,0 Mio. $ Jahresgehalt, gefolgt von Marc Gasol und Harrison Barnes mit je 24,1 Mio. $.
  • Die meisten Spieler wurden eine Woche vor der Deadline getradet, im Deal zwischen den Dallas Mavericks und den New York Knicks, der gleich sieben Akteure involvierte: Kristaps Porzingis, Courtney Lee, Tim Hardaway Jr., Trey Burke, DeAndre Jordan, Wesley Matthews und Dennis Smith Jr.
  • Für die größte Fluktuation sorgten die Toronto Raptors, die gleich fünf vor der Deadline unter Vertrag stehende Spieler abgaben. Auf der anderen Seite waren die Dallas Mavericks und die LA Clippers besonders einladend, sie nahmen ganze sechs bzw. sieben neue Spieler via Trade auf.
  • Insgesamt gingen rund um die Deadline ganze 59 Spieler mit einem Volumen von fast 477 Mio. $ (Gehalt 2018/19) über die Ladentheke. Wade Baldwin und Nik Stauskas wurden gleich drei Mal getradet, von den Trail Blazers zu den Cavaliers zu den Rockets zu den Pacers. Mike Muscala immerhin zwei Mal, von den 76ers zu den Clippers zu den Lakers.
  • Auch einige Draft Picks wechselten ihre Besitzer: Gleich 28 Picks wurden getradet, einige darunter jedoch mehrmals respektive mit starker Protection. Ganze sechs Erstrunden-Picks wechselten den Besitzer, wobei nur einer davon im kommenden Draft greifen wird.
  • Die meisten respektive signifikantesten Picks sammelten die Clippers, Knicks und Pelicans ein. LA bekam zur Deadline zwei Erstrunden- und zwei Zweitrunden-Picks hinzu, New York zwei 1st Rounder, New Orleans ganze vier 2nd Rounder. 


Die Verlierer

#3: Los Angeles Lakers
Wochenlang kochten die Gerüchte über einen Anthony Davis-Trade hoch. So hoch, dass über die rennomiertesten Insider konkrete Namen die Runde machten, die nun mindestens bis Saisonende weiter in Purpur-Gold auflaufen. Infolgedessen ist es an Lakers-Präsident Magic Johnson, die Situation in der Kabine zu entschärfen, denn besonders der junge Kern wird die Gerüchte um die eigenen Person nicht sonderlich wohlwollend aufgenommen haben. Auch sportlich stehen die Lakers nicht zwingend besser da: Die Additionen von Reggie Bullock und Mike Muscala geben Coach Luke Walton zwar zusätzliche und zumindest zuverlässige Optionen, bewegen die Nadel aber nicht entscheidend in Richtung der Playoff-Plätze. In der glamoursüchtigen Stadt der Engel ist das zu wenig, erst recht da die Chancen auf die ersehnte Addition Davis' im Sommer kaum steigen werden, wenn die New York Knicks (hoher Draft Pick) und die Boston Celtics (Vielzahl an Picks und Talenten) in den Poker einsteigen.


#2: Memphis Grizzlies
Schon letztes Jahr blieb nach Ablauf der Deadline Verwunderung über die Bären, weil sie einen Trade von Tyreke Evans im Austausch für junge Spieler und/oder 2nd Round Picks verweigerten. Evans verließ Memphis im Sommer, die Grizzlies gingen leer aus. Auch 2019 hat ihr Front Office keine gute Figur gemacht: Das Paket für Marc Gasol will nicht recht überzeugen: Jonas Valančiūnas und C.J. Miles sind für den anstehenden Rebuild ungeeignet, Delon Wright wird Restricted Free Agent. Der 2nd Round Pick der Raptors greift erst 2024. Ebenso wie beim anderen Trade – Avery Bradley für JaMychal Green und Garrett Temple – fehlt wenigstens ein Asset, ein Erstrunden-Pick oder ein junger Spieler, für die nahe Zukunft. Dass der Preis für Mike Conley im Sommer ertragreicher sein wird als zum jetzigen Zeitpunkt darf ebenfalls bezweifelt werden.

#1: Washington Wizards
Die Hauptstädter sind nicht nur der bisherige Verlierer der Saison, sie haben sich auch zum Verlierer der Deadline gekrönt. In Otto Porter und Markieff Morris gaben die Wizards zwei Starter ab und ersetzten sie durch irrelevante Spieler (Wesley Johnson), Problemkinder (Bobby Portis) oder beides (Jabari Parker). Washington verringert damit die eigenen Chancen auf die Postseason nachdrücklich, was angesichts des frustrierenden Saisonverlaufs in Ordnung wäre, hätten sie für ihre Leistungsträger wenigstens etwas von Wert abgegriffen. So wirkt sich der einzig positive Effekt auf den Kontostand von Teambesitzer Ted Leonsis aus, der kürzlich erst noch tönte, dass die Wizards unter seiner Ägide niemals tanken würden, was angesichts dieser Deals wie blanker Hohn erscheint. Washington ist nach der Deadline sicherlich noch nicht aus dem Playoff-Rennen eliminiert, mit Bradley Beal als zentralem Mann besteht die Chance auf eine Aufholjagd bis April allemal. Das Klub-Management fährt allerdings einen gefährlichen Zick-Zack-Kurs, der zwangsläufig an der Wand enden muss.


Die Gewinner

#3: Boston Celtics:
Die Kelten mussten nichts tun (der Deal um Jabari Bird zählt nicht), um als Gewinner aus der Deadline zu gehen – aus demselben Grund, aus dem die Lakers zu den Verlieren zählen. Anthony Davis wurde nicht getradet und das bringt Boston im Sommer ins Spiel, wenn sie auf den Big Man der Pelicans bieten dürfen. Im kommenden Draft halten die Celtics bis zu vier(!) Erstrunden-Picks, zusammen mit ihren Young Guns Jaylen Brown, Jayson Tatum, Marcus Smart oder Terry Rozier sind das die richtigen Zutaten, um New Orleans aus der Reserve zu locken und in Davis einen Top-10 Spieler an die Ostküste zu locken. Spätestens dann wird auch Kyrie Irving nicht länger über einen möglichen Abschied nachdenken.

#2: Dallas Mavericks
Eine Woche vor der Deadline landeten die Mavs den Coup der Trading Season, indem sie Kristaps Porzingis nach Texas holten, ohne etwas von Relevanz abzugeben. Die auslaufenden Verträge von DeAndre Jordan und Wesley Matthews wären gegebenenfalls ohnehin nicht verlängert worden, Dennis Smith Jr. hatte keine Zukunft in Dallas. Die abgegebenen Erstrunden-Picks sowie die unbequem teuren Verträge von Courtney Lee und Tim Hardaway Jr. sind ein vertretbares Opfer, um mit Porzingis (23) und Luka Dončić (noch 19) ins nächste Jahrzehnt zu gehen. Dass die Mavericks es außerdem geschafft haben, den dicken Kontrakt von Harrison Barnes abzustoßen und sich gleichzeitig in Justin Jackson (23) ein weiteres Talent im Rookie-Vertrag zu sichern, katapultiert die Mannen von Mark Cuban auf den zweiten Rang.

#1: Milwaukee Bucks/Philadelphia 76ers/Toronto Raptors
Eigentlich die gesamte Eastern Confernce, denn nach dieser Deadline steigt die Vorfreude auf die Playoffs erheblich. Die 76ers, Bucks und Raptors haben sich jeweils hochkarätig verstärkt: Philly bietet fortan Tobias Harris auf, Milwaukee verstärkt die Feuerkraft mit Nikola Mirotić, Toronto addiert in Marc Gasol einen schlachterprobten und variablen Center. Der gemeinsame Faktor bei allen drei Teams: Das Wettrüsten erfolgt jeweils ohne gleichzeitige nennenswerte Schwächung an anderer Stelle. Besagtes Trio unterstreicht damit die eigenen Ambitionen auf die Finals 2019, sodass – im Gegenteil zum Westen – das Rennen völlig offen und unvorhersehbar bleibt.




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Das „WAS?! Die haben keinen Trade gemacht?“ – Ranking

#3: Minnesota Timberwolves
Bei den Wölfen verblassen die Nachwirkungen des Jimmy Butler-Dramas nur langsam. Teambesitzer Glen Taylor weiß „einen Scheiß“ über Basketball (O-Ton: Kevin Garnett), was sich im personellen Chaos Minnesotas widerspiegelt. Die Wolves haben nur noch geringe Chancen auf den Playoff-Einzug, hätten die Deadline also nutzen können, um einen erneuten Rebuild einzuleiten und ein zukunftsträchtiges Team um Karl-Anthony Towns sowie (wenn's denn sein muss) Andrew Wiggins aufzubauen. Oder wenigstens eine Kleinigkeit einstecken für die Veteranen Taj Gibson, Jeff Teague und Anthony Tolliver respektive den wuchtigen Deal von Gorgui Dieng loswerden. All das ist nicht passiert und unterstreicht einmal mehr die Planlosigkeit der Timberwolves, mit oder ohne Tom Thibodeau.

#2: Charlotte Hornets
Charlottes Franchise Player und All-Star Kemba Walker wird im Sommer Free Agent – und ganz alleine über das kurz- bis mittelfristige Schicksal der Hornets entscheiden. Im Falle eines Abgangs Kembas droht ein harter und langwieriger Rebuild, daher war schwer anzunehmen, dass Charlotte zur Deadline zusätzliche Argumente für einen Verbleib des Point Guards sammelt. Lange galten die Hornissen als wahrscheinliche Destination Marc Gasols, was ihre Karten im Ringen um Walker definitiv verbessert hätte. Jedoch gelang letztlich keine Einigung mit den Grizzlies, was angesichts des unterwältigenden Pakets der Raptors, für das der spanische Center letztlich nach Kanada wechselte, fragwürdig erscheint. Auch für Frank Kaminsky fand GM Mitch Kupchak keinen Deal.

#1: Atlanta Hawks
Auch hier: Die Mini-Deals um Jabari Bird und Shelvin Mack zählen nicht. Atlanta befindet sich mitten in der Erneuerung, die Deadline ist also nach der Draft Lottery und der Draft Night der wichtigste Tag im Jahr, denn die Chancen stehen selten besser, das vorhandene Spielermaterial effektiv gegen Zukunftsperspektive (Draft Picks/junge Spieler/Cap Space) zu tauschen. In Jeremy Lin und Dewayne Dedmon hatten die Hawks zwei auslaufende Verträge sportlich relevanter Akteure anzubieten, auch der Deal von Kent Bazemore wäre bewegbar gewesen – erst recht angesichts dessen, dass etwa die Mavs den noch wuchtigeren Vertrag von Harrison Barnes loswurden. An Anrufen und Angeboten wird es nicht gemangelt haben, sodass weiter unklar bleibt, was sich die Hawks bei ihrer Personalpolitik eigentlich denken. Bereits im Sommer (Carmelo Anthony/Dennis Schröder) und zur letzten Deadline (kein Trade für Marco Belinelli und Ersan Ilyasova) machte GM Travis Schlenk nicht die beste Figur und strapaziert die Nachsicht der Hawks-Fans mit seiner Passivität zur Deadline weiter.



Buyouts

Die „Deadline nach der Deadline“ ist bereits in vollem Gange. Unmittelbar nach Donnerstag, 21 Uhr machten die Teams die ersten Buyouts publik. Auch dieses Jahr ist der Markt groß und damit aggressiv. Mehrere Klubs mit gehobenen Ansprüchen blieben zur Deadline ruhig, im Wissen, auf dem freien Markt qualitatives Personal zu finden.

Hoch im Kurs stehen in diesem Jahr:

Wesley Matthews: Der im Zuge des Porzingis-Deals von Dallas nach New York transferierte Flügelspieler musste angesichts seiner Erfahrung und Fähigkeiten nicht lange nach einem neuen Vertrag suchen. Mehrere Teams waren nachdrücklich an Matthews' Diensten interessiert, den Zuschlag erhalten haben die Indiana Pacers, die infolge der Verletzung Victor Oladipos einen Platz in der Starting Five und damit auch mehr Minuten als ihre Nebenbuhler anboten. Matthews will sich für einen neuen Vertrag im Sommer empfehlen, als Starter bei einem Playoff-Team stehen die Chancen dafür am besten.


Wayne Ellington: Der Shooter wurde von den Heat zusammen mit Tyler Johnson zu den Phoenix Suns getradet, dort sofort entlassen. Nachfrage nach den Diensten des 31-Jährigen kam sofort auf, in der heutigen NBA sind Dreierschützen gefragter denn je. Ellington einigte sich mit den Detroit Pistons auf einen Vertrag bis Saisonende.

Markieff Morris: Der Trade des sieben Minuten älteren Morris-Zwillings von den Wizards zu den Pelicans kam überraschend, die Entlassung aus New Orleans umso weniger. Markieff muss derzeit wegen einer Nackenverletzung pausieren. Sollte er aber bald grünes Licht bekommen, wird er problemlos einen neuen Vertrag erhalten. Die Houston Rockets und Los Angeles Lakers sind interessiert.

Enes Kanter: Die Knicks haben sich nach Matthews auch von Kanter getrennt. Das kommt wenig überraschend, denn der Ex-Türke kam zuletzt bei Coach David Fizdale kaum zum Zug und machte aus seiner Frustration darüber kein Geheimnis. Für Kanter ist ein neuer Vertrag unerlässlich, um seinen Marktwert für die bevorstehende Free Agency nachzubessern, als Center ohne Qualitäten bei der Rim Protection hat er es aber schwieriger als Matthews und Ellington. Die Rückkehr zu den Oklahoma City Thunder und Kanters Stash-Brother Steven Adams ist eher unwahrscheinlich, denn OKC bietet in Nerlens Noel bereits einen soliden Backup für Adams auf und möchte angesichts der drohenden Luxussteuer in Höhe von ca. 58 Mio. $ kein zusätzliches Geld ausgeben. Eine alternative natürliche Destination, ein Team mit dringendem Bedarf auf Kanters Position, tut sich nicht auf. Daher muss Kanter vorerst geduldig bleiben.

Carmelo Anthony: Noch mehr Geduld ist im Hause Anthony gefragt, denn Melo wurde Mitte November von den Houston Rockets abserviert und musste seither auf eine neue Aufgabe warten. Zu seinem Glück schafften die Los Angeles Lakers zur Deadline einen freien Roster-Spot, auf den der zehnfache All-Star nun als Favorit vorangeht. Die Lakers sollen zwar noch Alternativen abwägen, jedoch ist hier zu erwarten, dass das Machtwort von LeBron James den Ausschlag zugunsten seines alten Kumpels Carmelo gibt.


J.R. Smith: Apropos abserviert. Ebenfalls seit Monaten ist J.R. Smith bei den Cavaliers kalt gestellt. Smiths Name fiel zwar rund um die Deadline nicht, auch wenn die Cavs zu den aktiveren Teams an der Trade-Front gehörten. Eine Weiterbeschäftigung ist angesichts der vertraglichen Situation – für die kommende Spielzeit sind lediglich 3,87 Mio. $ garantiert – undenkbar, offen bleibt nur, ob sich beide Seiten noch in dieser Saison über eine Trennung einigen, oder ob J.R. erst im Sommer frei wird. Weitere Buyout-Kandidaten der Cavs sind Channing Frye und Marquese Chriss, der Vertrag beider Spieler läuft im Juli aus.

Robin Lopez: Die Zukunft der Chicago Bulls auf den großen Positionen gehört Wendell Carter und Lauri Markkanen, das ist längst bekannt. Weil die Bulls zur Deadline keinen Trade für Lopez gefunden haben, steht nun ein Buyout in Aussicht. Diesen hat Chicago bisher vermieden, um einen Wechsel des Centers zu den Golden State Warriors zu unterbinden. Der Titelverteidiger könnte die Dienste Lopez' als Absicherung hinter DeMarcus Cousins gut gebrauchen. Ob es also zum Buyout kommt steht noch in den Sternen.


Marcin Gortat: Sollten die Warriors im Kampf um Lopez leer ausgehen, kommt Gortat ins Spiel. Der von den Clippers entlassene „Polish Hammer“ ist mit seinen bald 35 Jahren längst über dem Zenit, kann aber zumindest als Ringbeschützer und Rebounder noch ein paar Minuten für Entlastung sorgen.

Pau Gasol: Ebenso wie sein Bruder Marc könnte auch der ältere Gasol zeitnah neue Wege einschlagen, denn sein Vertrag für 2019/20 ist nur teilweise garantiert und die Spurs haben kaum noch Verwendung für den 38-Jährigen. Im Januar stand er durchschnittlich nur elf Minuten auf dem Parkett. Der zweifache NBA-Champion (2009, 2010) hat vielleicht noch einen letzten Playoff-Run in den Knochen, wohl aber nicht in San Antonio, denn für die Texaner ist eine Trennung sportlich wie finanziell sinnvoller.

Bereits entlassen wurden die Veteranen Zach Randolph (Mavericks) und Michael Beasley (Clippers), für Miloš Teodosić (Clippers) geht die Reise wohl zurück nach Europa. Da die Hornets keinen Abnehmer für Frank Kaminsky gefunden haben, steht ein Buyout im Raum, ebenso wie bei Henry Ellenson von den Pistons. Alex Abrines (Thunder), Omri Casspi (Grizzlies), Ben McLemore (Kings), Salah Mejri (Mavericks), Greg Monroe (Nets), Shelvin Mack und Jabari Bird (beide Hawks), Malachi Richardson (76ers), Ike Anigbogu, Nik Stauskas und Wade Baldwin (alle Pacers) gehören zu den weiteren Opfer der Deadline.