04 März 2019

3. Mrz, 2019


Wieder einmal ist der Februar der Monat der klaren Entscheidungen, zumindest in der #NBACHEF-Redaktion. Zum Spieler des Monats gewählt werden Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks) und Paul George (Oklahoma City Thunder) – beide mit überwältigender Mehrheit. Der griechische Monster-Athlet überzeugt die Stimmberechtigten nun schon zum dritten Mal in der laufenden Saison von sich, für den neuen Franchise Player der OKC Thunder ist diese Auszeichnung ein Comeback nach über vier Jahren.

von DANIEL SCHLECHTRIEM @W14Pick | 3. Mrz, 2019


Giannis Antetokounmpo
(Milwaukee Bucks)

Stats Februar:
30,6 PPG | 12,6 RPG | 6,0 APG | 1,6 BPG | 0,9 SPG | 62,1% FG | 78,3% FT in 9 gm.

Highlights u. a.:
43 Pts, 6 Reb, 17-21 FG, 3-3 3PM beim Sieg über die Wizards [6.2.]
33 Pts, 19 Reb, 11 Ass, 4 Blk beim Sieg über die Pacers [13.2.]
30 Pts, 13 Reb, 6 Ass, 2 Blk, beim Sieg über die Celtics [21.2.]

Die Bucks marschieren weiter, haben sich auf dem Spitzenrang der Eastern Conference festgesetzt und gehen mit immer größerer Wahrscheinlichkeit mit der besten Bilanz der Regular Season durch die Ziellinie – was theoretisch Heimvorteil bis in die Finals bedeuten würde.

Dass der Erfolg Milwaukees mit Antetokounmpo steht und fällt ist nicht erst seit dieser Saison eine Selbstverständlichkeit, bemerkenswert bleibt an dieser Stelle nur noch, mit welcher Konstanz nicht nur das Team selbst, sondern auch der beste Spieler Abend für Abend abliefert.

Im Februar besiegten die Bucks angeführt von Giannis in den Boston Celtics und Indiana Pacers zwei mögliche Herausforderer für den späteren Verlauf der Playoffs sowie in den Brooklyn Nets einen potentiellen Gegner für die erste Runde. Nebenbei hielt Antetokounmpo die Farben seiner Mannschaft beim All-Star Game hoch, für das er von Fans, Medien und Spielern zum Team-Kapitän gewählt wurde, dem Spieler des Ostens mit den meisten Stimmen.

Kein Wunder also, dass Milwaukees Nummer 34 auch hier dominiert und 2018/19 das inzwischen dritte von bislang vier Votings zum Spieler des Monats für sich entscheidet. Vergangenen Monat unterbrach Joel Embiid von den Philadelphia 76ers den Lauf des „Greek Freak“, dieser meldet sich nun umso nachdrücklicher zurück und vereint alle Stimmen auf sich. Volle 100% für Giannis, das gelang in der Eastern Conference vor ihm nur LeBron James, vor genau einem Jahr, im Februar 2018.

Stimmen-Snippets aus der Redaktion:

Neun Spiele, Neun Siege, 40% getroffene Dreier. Der Grieche dreht angesichts der bevorstehenden Playoffs nochmal auf und empfiehlt sich im siegreichsten Team der Liga für seinen ersten MVP-Titel. Die Kombination aus körperlicher Überlegenheit, technischer Finesse und nach wie vor verbessernde Effizienz machen Giannis Antetokounmpo zum legitimen Anwärter auf den Titel „bester Spieler der NBA“. (Christoph Lenz)

Milwaukee rollt seit Wochen durch die Liga und Giannis dunkt weiterhin über alles und jeden. Hört ihr auch die MVP-Rufe? (Torben Siemer)



Paul George
(Oklahoma City Thunder)

Stats Dezember:
35,0 PPG | 8,4 RPG | 5,4 APG | 0,2 BPG | 2,1 SPG | 44,0% FG | 90,1% FT in 10 gm.

Highlights u. a.:

43 Pts, 7 Reb, 5 Ass, 10-16 3PM, beim Sieg über die Heat [1.2.]
47 Pts, 12 Reb, 10 Ass, 8-13 3PM, beim Sieg über die Trail Blazers [11.2.]
45 Pts, 9 Reb, 7 Ass, beim Sieg über die Jazz [22.2.]

Paul George ist zurück im Olymp der Auszeichnung zum Spieler des Monats. Lange hat es gedauert, zuletzt zeichnete ihn die #NBACHEF-Redaktion im Oktober/November 2015 aus, damals noch als Teil der Indiana Pacers.

Inzwischen spielt PG bei den Thunder und lässt in seinem zweiten Jahr im mittleren Westen keine Zweifel aufkommen, wessen Team OKC inzwischen ist. Russell Westbrook mag noch immer Captain, Identifikationsfaktor und Triple Double Machine sein: Wichtigste Spieler der Blau-Orangenen ist jedoch spätestens seit dieser Spielzeit George. Symptomatisch dafür im Februar der Game-Winner gegen die Jazz, als Westbrook ausgefoult war und von der Bank zusehen musste, wie George alle Verantwortung schulterte. George übernahm, traf und siegte.

Überhaupt hat sich genanntes Duo in dieser Saison gut eingegroovt. OKC stellt eine Top-5 Defense – maßgeblich dank George. Dass sie in puncto True Shooting Percentage und Effective Field Goal Percentage nicht zum Bodensatz der Liga gehören, geht ebenfalls primär auf ihre Nummer 13 zurück.

Im Februar wurde George nicht nur völlig zurecht wieder ins All-Star Game gewählt, zum sechsten Mal insgesamt und zum vierten Mal in Folge. Die im zweiten Kalendermonat aufgelegten 35,0 Punkte pro Abend übertreffen seinen Jahresdurchschnitt um über satte sechs Punkte, gleich vier Mal erzielte er 40 Punkte oder mehr. Die Thunder gewannen all diese Partien und dürfen sich daher, angeführt von Paul George in Bestform, berechtigte Hoffnungen auf Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde machen.

Ebenso wie sein Pendant im Osten gewinnt George den Westen deutlich, allerdings nicht ganz mit voller Punktzahl. 83% gehen an den Small Forward der Thunder, die restlichen Prozente an seinen Vorgänger, den Sieger der Monate Dezember und Januar, James Harden von den Houston Rockets.

Stimmen-Snippets aus der Redaktion:

Im Februar 2015 war Paul George nach seiner brutalen Beinverletzung noch in der Rehabilitation, vier Jahre später ist er aufgrund seiner Vielseitigkeit und unerwarteter Steigerung in Karriere-Jahr Neun ein legitimer MVP-Kandidat. Ein siegreicher Februar mit starken Wurfquoten und den Unterschied ausmachender Defensiv-Leistung machen PG13 zum verdienten Spieler des Monats. (Christoph Lenz)

Wie gut Paul George aktuell spielt, merkt Oklahoma City in diesen Tagen. Kaum fehlt PG13, bekommt das Team Probleme. Nicht nur, weil George im Februar viermal 40+ Punkte aufgelegt hat. (Torben Siemer)



Wer waren eure Spieler des Monats Februar?

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