04 Dezember 2020

4. Dez, 2020


Offseason in der kalten Jahreszeit? Corona macht es möglich - und trotzdem nicht vom üblichen Wahnsinn der Free Agency halt. Die namhaftesten Spieler haben ihren neuen Kontrakt unterzeichnet, die meisten Teams ihre Roster gefüllt und nur noch minimalen oder gar keinen Cap Space übrig. Daher lohnt sich ein Fazit: Die NBACHEF-Redaktion hat die Rechnung parat.

von NBACHEFSQUAD @nbachef_de | 4. Dez, 2020


Der WTF-Moment der Offseason

Anno Haak @kemperboyd: Es gab ihrer so viele. Zusammengefasst trägt der Moment einen Bart zu einem Pistons-Miles-Plumlee-Trikot und fordert einen Trade nach Brooklyn. Stattdessen muss er als Salary Cap-„Experte“ im Bucks-Front Office arbeiten und einen Sign-and-Trade planen.

Stefan Dupick @hoopsgamede: Das Kader-Karussell der Pistons kommt mir hier direkt in den Sinn. Nach dem Draft war ich noch positiv gestimmt, die Pistons hatten drei Picks in der ersten Runde und investierten diese in Killian Hayes, Isaiah Stewart und Saddiq Bey. So weit, so vielversprechend. Anzumerken an dieser Stelle, dass Stewart ein Center ist, denn als die Free Agency begann, fingen die Pistons an, ihr Geld in Big Men zu investieren. Es kamen Mason Plumlee und Jerami Grant für teure Dollars und Jahlil Okafor, anstatt Breakout-Spieler Christian Wood zu bezahlen und zu behalten. Viele fragwürdige Moves in Detroit, zumal die jungen Spieler jetzt vorerst mittelmäßige, aber teure Veteranen vor der Nase haben.

Leon Göhl @OlajuwonsE: Gordon Hayward wäre hier vermutlich die leichteste Wahl, doch ich entscheide mich für die Milwaukee Bucks und ihr Bogdan Bogdanović-Debakel. Früh sah es so aus, als würden die Jungs aus Wisconsin als ganz große Gewinner aus der Free Agency hervorgehen. Spätestens als die Bucks aber Ersan Ilyasova entließen (war in den ursprünglichen Sign-and-Trade involviert) kam der Eindruck auf, als würde dieser Deal nie zustande kommen. Bogdanović entschied sich für die Atlanta Hawks, Milwaukee hat ein Verfahren der Liga wegen Tampering am Hals und die Zukunft von Giannis Antetokounmpo ist nach wie vor ungeklärt. Ganz klar der WTF-Moment der diesjährigen Offseason.


Lucas Kröger @kicktherim: Rückblickend liegt Daryl Moreys Abgang aus Houston ziemlich nahe: Alle Assets in den Ring geworfen, nichts gewonnen. Tilman Fertitta als Großmaul, der ihm sein letztes Quäntchen Flexibilität nahm und Mike D'Antoni, der die Zeichen der Zeit anscheinend als Erster verstand und abdankte. Zudem noch zwei Superstars in Harden und Westbrook, die sich nach neuem Glück anderswo sehnen. Dass Morey so kurz nach Saisonende das Handtuch warf und innerhalb weniger Tage bei den Sixers anheuerte, hatte allerdings niemand kommen sehen. WTF, Houston?!

Daniel Schlechtriem @W14Pick: Chris Paul in die Wüste. Nicht nur, weil sich damit die Thunder final als einziger Klub der Western Conference gezielt aus dem Playoff-Rennen genommen haben, sondern auch weil die chronisch erfolglosen Suns damit ihre Durststrecke (badumm-tss) aus zehn Jahren Erfolglosigkeit und Irrelevanz überwunden haben. Phoenix hat in Orlando schon ein Ausrufezeichen gesetzt und steht zurecht wieder auf der NBA-Landkarte. Mit CP3 haben sie das Potential zur Überraschungsmannschaft 2021.


Gewinner und Verlierer

Haak: Gewinnen hat so viele Ebenen. Die Thunder haben die Zukunft gewonnen, die Hawks und die Suns die Offseason, gegen die Knicks und die Kings hat (für den Moment) die Vernunft gewonnen. Bekommt Brooklyn vor dem 22.12. noch einen Trade für James Harden hin, der sie nicht "Heat 2011"-nackt macht, gehören sie auch dazu. Verloren aber sind die Nichtstuer: Orlando, San Antonio und Chicago.

Dupick: Zu den Gewinnern zählen auf jeden Fall die Suns. Chris Paul wird das Team besser machen. Booker wird entlastet und die Suns sind in der kommenden Saison ein heißer Anwärter auf die Playoffs (nicht vergessen, bereits in der Bubble waren die Suns auch ohne Paul das Team der Stunde). Bei den Verlieren sehe ich die Bucks, das liegt aber ausschließlich an dem gescheiterten Bogdanović-Deal. Mit dem Serben wäre Milwaukee der Favorit im Osten, denn alle anderen Deals waren gut, vor allem der Trade für Jrue Holiday. Die Frage nach dem Verbleib von Giannis bleibt aber vorerst unbeantwortet. Ziel war es, das Team so zu verstärken, dass der Grieche unbedingt bleiben will, dies ist leider nicht passiert.

Göhl: Wie oben bereits beschrieben zählen die Bucks zu den Verlierern der Offseason, ähnlich wie ihr Trade-Partner die New Orleans Pelicans. Lieber David Griffin, über die letzten 16 Monate machten die Pelicans kaum etwas falsch, doch Steven Adams eine zweijährige Vertragsverlängerung über 35 Millionen anbieten? Dazu der Verlust von Jrue Holiday. Klar der Westen ist unglaublich stark, man hätte aber durchaus intelligenter agieren können und das Team rund um Zion Williamson adäquat verstärken können, schließlich soll er doch nicht zum zweiten Anthony Davis mutieren. Wo es Verlierer gibt, findet man auch stets Gewinner. An vorderster Stelle die Phoenix Suns, die nach 2010 endlich wieder die Playoffs erreichen dürften und diesen Anspruch mit dem Trade für Chris Paul eindrucksvoll unterstrichen. Es gilt nun, den Hype aus der Bubble mitzunehmen und in eine gute Saison umzumünzen. Mit CP3 hat man da durchaus jemanden, der weiß wie sowas geht, einfach mal in Oklahoma nachfragen.

Kröger: The rich get richer. Die Lakers stellen mit den Verpflichtungen von Dennis Schröder und Montrezl Harrell die beste Bank, die LeBron in seiner Karriere jemals zur Seite stand. Des Weiteren holten sie in Wes Matthews und Marc Gasol zwei Veteranen, die in dieser Liga bereits alles gesehen haben. Zu allem Überfluss beehrten die Herren James und Davis Lakerland zudem noch mit langfristigen Vertragsverlängerungen. Weniger gut ist die Stimmung im anderen Teil der Stadt. Auf ein niederschmetterndes Playoff-Aus folgte eine ernüchternde Offseason: Coach gefeuert, Sixth Man verloren und kaum nachgeladen. Nic Batum und Luke Kennard sind nicht die Spieler, die Hoffnungen auf Besserung schüren. In Serge Ibaka verpflichtete man zwar einen adäquaten Ersatz für den abgewanderten Harrell, doch mit diesem Kader sehe ich für die Küstenfranchise in den Playoffs kein Land. Die Clippers sind auch vor allem deshalb ein Verlierer, weil der innerstädtische Erzfeind so viel besser geworden ist.

Schlechtriem: Stand heute hat Giannis Antetokounmpo seinen Vertrag nicht verlängert und das Bogdanović-Debakel samt möglichen Sanktionen schwebt über Milwaukee. Das alles trübt den Geniestreich der Akquisition Jrue Holidays. Der wiederum kommt von einem noch größeren Verlierer der Offseason. Die Pelicans machen zuerst alles richtig und verkaufen eben jenen Holiday sehr teuer, danach aber alles falsch und reinvestieren Teile des Erlöses in den überschätzten wie überbezahlten Steven Adams, der dazu noch auf dem Parkett nicht zu Zion Williamson passt. Sam Presti hält sich den Bauch vor Lachen, dass er tatsächlich einen Pick für einen Spieler bekommen hat, für den er eigentlich einen solchen hätte drauf zahlen müssen, um ihn aus den Büchern zu streichen. Die Thunder sind also die Gewinner. Und die Lakers, aus Gründen die nicht weiter erörtert werden müssen.



Überschätzt und Unterschätzt

Haak: Über: meine Hawks. Gibt man Collins, was er will, steht man 2022, Youngs Superdupermaxextension vorausgesetzt, für einen (verletzungsanfälligen) Kern aus Trae, BogBog, Gallinari, Collins und Capela mit eineinhalb Beinen im Luxussteuerland, ohne ein absolutes Topteam zu haben. Unter: Die Grizzlies. Wenige, aber sneaky „geheime Tipps“-Picks, kleine Deals, keinen Mist gemacht. Die Bären bleiben gelassen.

Dupick: Die Nets sind überschätzt! Ich mag die Nets und das Team ist gut strukturiert und hat sehr viel Potential, dennoch muss betrachtet werden, dass Kevin Durant in den letzten Jahren viel verletzt war. Auch Kyrie Irving war in den letzten Jahren verletzungsanfällig, des Weiteren ist Kyrie nicht gerade dafür bekannt, einer Mannschaft charakterlich zu helfen. Die Nets haben das Potential ein Contender zu sein, sind den Beweis aber noch schuldig. Über die Clippers wird derweil wenig geredet, dabei konnte das andere Team aus LA mit Serge Ibaka auf der Fünf upgraden und in Luke Kennard einen sehr guten Shooter ertraden. Die Clippers werden im kommenden Jahr wieder eine sehr gute Rolle spielen und sind derzeit total unterschätzt.

Göhl: Geht man hier rein nach der Offseason, so dürften die Trail Blazers massiv unterschätzt werden. Rund um Damian Lillard hat man nun wieder eine schlagfertige Truppe, die dem ein oder anderen Favoriten ein Bein stellen könnte und bei denen ich die Conference Finals nicht ausschließen möchte. Jusuf Nurkić ist wieder fit, dazu ein Robert Covington, der zu den besten Helpside-Defendern der Liga zählt und ein C.J. McCollum, der oftmals ein wenig unterschätzt wird. Alles in allem könnten die Jungs aus Portland den ein oder anderen überraschen und dürften eher an die Saison vor zwei Jahren, als an die letztjährige erinnern. Die Hawks dagegen werden mir ein wenig überschätzt. Zwar ließ Atlanta ebenfalls die Muskeln spielen und verpflichtete mit Bogdan Bogdanović, Kris Dunn und Danilo Gallinari sehr gute Spieler. Und für etwaige Playoffs hat man mit Rajon Rondo ebenfalls vorgesorgt.

Kröger: #RocketsTwitter dreht gerne mal durch. Die Lobeshymnen, die zurzeit auf Christian Wood angestimmt werden, sind jedoch auch für zwitschernde Houston-Fans eine neue Hausnummer. Wood hat gerade zum ersten Mal in seiner sechsjährigen NBA-Karriere mehr als 21 Spiele absolviert. Fair, er war zeitweise der beste Piston auf dem Parkett und konnte für die miserable Motor City Zahlen auflegen. Für einen soliden Spieler, der dem Team helfen wird, ist der Hype allerdings nicht real. Unterschätzt wird Facundo Campazzo. Haste nicht auf der Rechnung? Selbst schuld. Der argentinische Point Guard ist ein Magier am Ball und war sowohl für Real Madrid in der EuroLeague als auch für Argentinien beim World Cup 2019 der Strippenzieher. Mit 1,78 Meter wird er defensiv selbst gegen Bank-Einheiten zum Minusfaktor. Er ist jedoch einer dieser Spieler, die die Dinge auf dem Feld vor allen anderen passieren sehen. Mit dem Joker und Campazzo im Team ist für Denver endgültig kein Passweg mehr zu eng. Mir fällt kein Backup-Point Guard ein, der in der kommenden Saison mehr Spaß machen wird.


Schlechtriem: Portland kommt mir zu gut weg. Die viertschlechteste Defense des Vorjahres, der Record unter.500 und jetzt plötzlich ein Anwärter für die oberen Ränge? Dafür hätten sie drei Robert Covingtons holen müssen. Der eine, den sie jetzt aufbieten, genügt nicht, um die offenen Schleusen zu stopfen. Über Brooklyn hängen auch zu viele Fragezeichen (Rookie Coach, Egos, Konfliktpotential, zu viele ähnliche Spielertypen), um sie zur oberen Riege des Ostens zu zählen. Unterschätzt werden die jungen Grizzlies. Ja Morant, Jaren Jackson Jr. Dillon Brooks und Brandon Clarke haben schon letztes Jahr Freude gemacht, in Justise Winslow kommt jetzt ein weiterer U25 dazu. Ich sehe die Bären vor den Warriors und Pelicans, sie können sogar erwähnten Blazers in den Play-Ins die Postseason streitig machen.


Der Dirk-Nowitzki-Award für den teamfreundlichsten Vertrag

Haak: De'Anthony Meltons Frontloader-Deal in Memphis dürfte einen solchen Preis gewinnen. Ich würde, ohne es genau zu wissen, unterstellen, dass Montrezl Harrell und Marc Gasol nicht jeden Cent mitgenommen haben, der möglich gewesen wäre.


Dupick: Hier fällt es mir schwer, einen Spieler zu nehmen, daher möchte ich die Big Men der Liga nennen. Montrezl Harrell, Christian Wood, Serge Ibaka oder Tristan Thompson. Keiner der Center bekommt mehr als 13,6 Mio. $, die meisten Center liegen sogar deutlich unter 10 Mio. $. Diese Entwicklung ist schon überraschend, da gerade bei Wood und Harrell während der Saison mit Summen in Richtung von 20 Mio. $ pro Jahr spekuliert wurde.

Göhl: Gordon Hayward. Nein, Spaß. Ein Name sticht dabei besonders heraus und sollte der Liga Sorge bereiten. Marc Gasol. Zwei Jahre fast zum Minimum, für einen Spieler der sich im 99sten Perzentil bewegt, was Basketball-IQ angeht, der defensiv nach wie vor hervorragend funktioniert und allein durch seine Kommunikation die Defense der Lakers verstärken dürfte. Offensiv darf man sich nicht allzu viel erhoffen, da gibt es aber zur genüge andere Kandidaten, die ihm hier sicherlich mit größter Freude die Arbeit abnehmen.

Kröger: Für die Raptors ist der neue Vertrag von Fred VanVleet mit 85 Millionen über vier Jahre hoch dotiert. Career Highs in Punkten, Rebounds und Assists sowie sein gehöriger Anteil am Titelgewinn Torontos 2019 rechtfertigen jedoch, dass Van Vleet Malcolm-Brogdon-Money sieht. Der ausschlaggebende Faktor ist hier allerdings, dass sein Jahresgehalt im zweiten Vertragsjahr um acht Prozent sinkt. Das verleiht den Raptors wertvolle Flexibilität, um sich im Sommer 2021 hochkarätig zu verstärken.

Schlechtriem: Die Sixers haben mit dem Minimumvertrag für Dwight Howard einen kleinen Steal gelandet. Gasol, Harrell, Morris und Matthews den Lakers schon einen etwas größeren Gefallen getan (zumindest in Trez' Fall darf die Genügsamkeit aber auch als Investition in die nächste Free Agency verstanden werden). Den besten Deal haben aber die Clippers mit Serge Ibaka gelandet. Nach Harrells und JaMychal Greens Abgang wären sie ohne Ibaka unter dem Korb entblößt gewesen. Den Veteranen dann für nicht mal 10 Mio. $ zu bekommen rettet ihnen die Offseason.


Der Miles-Plumlee-Award für den miesesten Vertrag

Haak: Der Bruder des Namensgebers des Preises dürfte weit vorn sein. 120 Mio. $ für vier Jahre für einen EINmaligen All-Star mit dauerhaften Verletzungsproblemen, für den man in den ersten drei Jahren weitere neun Mio. $ Deadcap zusätzlich schaffen muss, ist aber auf Augenhöhe.


Dupick: Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Gordon Hayward ist 30 Jahre alt, kämpft seit Jahren mit Verletzungen und bekommt nun 120 Mio. $ für die nächsten vier Jahre. Das sind 30 Mio. $ im Jahr für einen Spieler, der in Boston zuletzt die vierte Option im Angriff war. Hayward ist das klassische Beispiel für einen Spieler, der für vergangene Leistungen bezahlt wird, in dem Fall sogar für Leistungen, die er vor drei Jahren erbracht hat. Aber ich gönne es ihm...

Göhl: Wie gern würde ich hier Mason Plumlee schreiben, doch es muss im Leben Konstanten geben. In der NBA ist die Konstante, was miese Verträge angeht in North Carolina beheimatet. Die letzten vier Jahre musste hier eigentlich stets Nicolas Batum genannt werden. Und ich ringe gerade mit mir, ihm den wieder zu geben, da er bei den Hornets noch weitere drei Jahre mit je neun Millionen in den Büchern steht. Ich denke ein Co-Award ist hier angebracht und endlich findet Gordon Hayward hier seine Erwähnung. Über die nächsten drei Jahre kostet Hayward die Hornets also 39 Millionen pro Saison. Da kann man einfach mal gratulieren, an Hayward und seinen Agenten, die einen solchen Preis für einen chronisch verletzten Spieler herausgeschlagen haben. In Washington und Houston erscheinen die Verträge von Wall und Westbrook auf einmal wesentlich schöner. Danke, MJ.

Kröger: Die Clippers werden Marcus Morris in seinem 34. Lebensjahr über 17 Mio. $ überweisen. 64 Mio. $ über die nächsten vier Jahre. Komplett garantiert. Ohne Option, ohne Ausweg. Haben es die Clippers wirklich so nötig gehabt? Bei aller Liebe für den Morris-Bruder ist das einfach zu viel. Morris belegt dieselbe Position wie die beiden Superstars der Clippers und hat ein Faible dafür, seine Rolle zu überschätzen. Seine Fake-Tough-Guy Attitüde hilft in dieser Sache auch niemandem weiter.

Schlechtriem: Allein schon wegen des Namensgebers muss Bruder Mason hier auftauchen. Den Pistons scheint die Quarantäne nicht gut bekommen zu sein, anders erklärt sich dieser Vertrag und auch der für Jerami Grant und Jahlil Okafor nicht. Bei Gordon Hayward verstehe ich zumindest das Motiv: Ein Free Agent seines Kalibers wechselt für normales Geld nicht nach Carolina. Die Hornets müssen irgendwie relevant werden und ihren jungen Spielern einen qualitativ und charakterlich einwandfreies Vorbild stellen. Bei Marcus Morris verstehe ich das Motiv wiederum überhaupt nicht. 64 Mal besser als sein Zwillingsbruder ist er nicht. Warum holen die Clippers dann nicht einfach den anderen Morris für kleines Geld? Den Mitspielern wäre das wahrscheinlich sowieso nicht aufgefallen.