14 Januar 2021

14. Jan, 2021


Der Deal

zu den Brooklyn Nets: James Harden

zu den Houston Rockets: Victor Oladipo, Dante Exum, Rodions Kurucs; 1st Rd. Picks in 2022/2024/2026; Pick Swaps in 2021/2023/2025/2027 (via BRK), 1st Rd. Pick 2022 (via MIL)

zu den Indiana Pacers: Caris LeVert, 2nd Rd. Pick

zu den Cleveland Cavaliers: Jarrett Allen, Taurean Prince

Brooklyn Nets
von SEB DUMITRU @nbachefkoch | 14. Jan, 2021

Die Brooklyn Nets schienen schon immer am meisten Sinn gemacht zu haben, seit James Harden (oder irgend jemand in seinem Orbit) vor Monaten seine Intention, die Houston Rockets zu verlassen, nach außen transportierte. Eine neue Big Three im Borough, Harden an der Seite von Kyrie Irving und Kevin Durant... Ein explosives Experiment, in jeglicher Hinsicht. 

Gestern machte es BOOM! Nach wochenlanger Posse, die Besuche im Stripclub, Fernbleiben im Camp, Body-Shaming, prekäre Pressekonferenzen und einen 3-6 Start der Rockets beinhaltete, ging einer der größten Blockbuster-Deals der jüngeren NBA-Vergangenheit über die Bühne. Nicht weniger als vier Teams nahmen teil, sieben Spieler und neun Draft-Picks wechselten ihre Besitzer.

Der beste Spieler in diesem Deal ist natürlich Harden. Drei Mal in Folge Topscorer, sieben Mal All-NBA, acht Mal All-Star, MVP 2018... niemand hat seit Hardens Wechsel von Oklahoma City nach Houston 2012 mehr Punkte in der regulären Saison erzielt als "The Beard". Die Rockets gewannen in seinen acht Jahren dort knapp 64 Prozent ihrer Partien, erreichten immer die Playoffs (die längste aktive Serie der Liga) und zwei Mal die Conference Finals. Dass sie vier Mal von einem der besten Teams aller Zeiten - den Golden State Warriors - eliminiert wurden, ist eben die Sorte Unglück, das schon viele Hall of Famer während ihrer Karriere befallen hat.


Spätestens, als Harden am Dienstag in einer schon jetzt klassischen PK-Performance "Wir sind einfach nicht gut genug... hier ist nichts zu reparieren (...) Ich habe alles gegeben. Danke!" ins Mikro raunte, war die Message auch für die Rockets unmissverständlich: "Schickt mich endlich weg, am besten gestern!" 

Weniger als 24 Stunden später war es soweit: Die Nets trennten sich für Harden von Caris LeVert, Jarrett Allen, Taurean Prince und gaben Kontrolle über sieben Erstrundenpicks, von 2021 bis einschliesslich 2027, aus der Hand. Ein potenziell exorbitanter Preis, den Nets-GM Sean Marks da bezahlte, um einen der besten Offensivspieler aller Zeiten in den "Borough" zu holen? 

Ja. Der Preis ist hoch, das Risiko ist immens, der "Fit" auf dem Parkett nicht so ansatzlos, wie bei anderen, historisch guten Trios. Steph Curry, Klay Thompson und Durant passten perfekt zusammen, ebenso Dwayne Wade, LeBron James und Chris Bosh oder Kevin Garnett, Paul Pierce und Ray Allen. 

Die Nets waren auch vor Hardens Ankunft einer der Top-Contender im Osten. Warum für einen kontroversen Alleinunterhalter wie den Bart die mittelfristige Zukunft verpfänden? Passt das spielerisch überhaupt zusammen? Und was ist, wenn einer, beide oder alle drei schon vor, spätestens aber nach Ziehen ihrer Spieleroption für 2022/23 weiter wandern, und Brooklyn durch einen vier-/fünfjährigen Rebuild ohne Pick-Kontrolle hindurch muss?

Erinnerungen werden wach bei so manchem Fan, der sich an 2013 erinnert fühlt: der Nets-GM jener Zeit, Billy King, ließ sich damals von Celtics-Pendant Danny Ainge alle Draft-Picks aus der Tasche mopsen, um die geriatrischen Garnett und Pierce für eine Saison ins damals noch brandneue Barclays Center zu holen. Das ging katastrophal schief, Ainge baute seine Celtics mit Nets-Picks, aus denen unter anderem Jayson Tatum und Jaylen Brown wurden, wieder zu einem Contender auf.

Stop! Genau hier trennt sich die Schale von der Banane. Harden, Durant und Irving sind NBA Superstars in ihrer Prime, legitime All-NBA Optionen und drei der besten Spieler auf ihrer jeweiligen Position. Hinzu kommt: alle haben bereits miteinander gespielt (Irving und Durant in Brooklyn, Harden und Durant in OKC, Harden und Irving beim Gewinn der Goldmedaille mit dem Team USA 2014). Sie kennen sich, sind befreundet, schätzen sich, ihre Eigenwilligkeiten.


Und sie werden die Liga künftig schwindelig spielen. Nicht nur, weil jeder der Drei eine One-Man Offense für sich ist. Sondern weil auf der Weakside, nach jedem Iso-Dribbling, Princeton-Set oder Mid-Post Action, hinter dem nächsten Kickout-Pass, immer eine verheerende Option mit dem Jumpshot wartet. Soviel Playmaking und Shooting ist nicht zu stoppen, von keiner Defense dieses Planeten. 

Sicherlich müssen Hierarchien, Minuten-Staggering und Rotationen erst gefunden werden. Wer steckt bei der Usage zurück? Wer ist mit off-ball Aufgaben zufrieden? Durant wird keine Probleme haben; Harden & Irving... vielleicht? Mit Mike D'Antoni steht Steve Nash zumindest Hardens ehemaliger Head Coach zur Verfügung - und dessen an Offensiv-Basketball nie versiegender präfrontaler Kortex. 

Wieviel Offense ist zu viel Offense? Stellt sich diese Frage überhaupt, in der NBA des Jahres 2021? Was, wenn die Nets - wie viele große Teams vor ihnen - nach einigen Wochen Experimenten - genau die richtige Balance zwischen Nutzung, One-Man Shows und kongenialem Teambasketball finden? Das Warriors-Modell hat die Liga stark geprägt; viele Stars drückten in den vergangenen Jahren immer wieder den Wunsch aus, genauso selbstlos und federleicht zu spielen - unter ihnen auch Harden. Was, wenn alle drei Stars längst "over themselves" sind, wenn sie persönliche Auszeichnungen, nach allem individuell Erreichten, nicht mehr interessieren? 


Ja, diese Truppe ist teuer. Harden, Durant und Irving verdienen zusammen knapp 115 Millionen Dollar - jährlich! Das ist mehr, als fünf NBA-Teams insgesamt ausgeben. Und ja, die Luxussteuerausgaben stiegen nach dem Trade auf mehr als 45 Mio. $ an. Aber Geld spielt für Nets-Besitzer Joe Tsai keine Rolle. Und die Verträge der Top-Drei sind perfekt synchronisiert: alle drei besitzen Spieleroptionen für 2022/23. 

Im Worst Case Szenario könnten alle drei nach den nächsten zwei Saisons in Brooklyn das Weite suchen. Allerdings, und das vergessen Viele, wenn sie den Blick nur aufs Risiko richten, können alle drei bereits im August auch eine langjährige Extension unterschreiben und sich langfristig an die Nets binden. Das Titelfenster bleibt so lange offen, solange mindestens zwei dieser Ultratalente Schwarz und Weiss (und 90er Batik-Blau, RIP Drazen!) tragen.

Es bleiben Fragezeichen. Vor allem, was den Rest des Kaders anbelangt, der gleich drei Rotationsspieler und in den vergangenen Wochen fast alles jener Tiefe verloren hat, das ihn zu Saisonbeginn zum vielleicht beeindruckendsten ligaweit gemacht hatte. Ohne LeVert, Allen, Prince und dem schwer verletzten Spencer Dinwiddie sind die Nets jetzt sehr spitzenlastig - und dünn. Es fehlt an Verteidigern, Flügel- und Big-Man-Tiefe. Vor allem auf der Fünf sieht es ohne Allen, den einzigen respektablen Ringbeschützer, plötzlich mau aus.

Wie gedenkt Brooklyn, Spielern wie Jayson Tatum, Jimmy Butler, Giannis Antetokounmpo, Kawhi Leonard und LeBron James Herr zu werden? Reicht es, sich auf die simple Formel "Wir punkten mehr als ihr, uns müsst ihr auch erst mal stoppen!" zu verlassen? Brooklyn hat den finalen Kader für den Playoff-Run noch nicht beisammen. Marks bleiben Möglichkeiten, aufzurüsten, über die Mini-Midlevel, eine vermutliche Ausnahmeregelung für Dinwiddies Komplettausfall oder im Free Agency-/Buyout-Markt.  

Unterm Strich ist das die zweite, andere Bewertungsgrundlage für diesen Deal, mit Fokus auf der Folgearbeit des Front Office und der sportlichen Entwicklung in den nächsten Jahren. Über die Frage, wie die möglichen Mittdreißiger ab 2023 und darüber hinaus altern, kann derzeit nur spekuliert werden. In der Regel sinken All-Star-Qualitäten in der zweiten Hälfte der vierten Lebensdekade empfindlich. Vielleicht haben die Nets bis dahin aber auch mindestens einen Titel geholt. 


Diese chronisch erfolglose Franchise ist all-in gegangen. Der Preis war das, was der Markt seit geraumer Zeit diktiert für Spieler vom Kaliber Hardens. Was am Ende zählt, sind Banner. Harden, Durant und Irving haben jetzt mindestens zwei Versuche, die sehr hohen Einsätze zu rechtfertigen. Vielleicht mehr. Es ist endgültig 'Championship-or-Bust Time' in Brooklyn. 

Houston Rockets
von LEON GÖHL @OlajuwonsE

Als Tilman Fertitta im Oktober 2017 die Rockets kaufte, trat er mit zwei Zielen an. Nummer 1, Championship. Dieses Ziel wurde dank 27 geschichtsträchtiger Dreier verfehlt. Nummer 2, so wenig wie nur irgend möglich für dieses Team zu zahlen. Letzteres hat er nun gute drei Jahre später erreicht. 

Denn nach Hardens Abgang fielen die Rockets unter diese ominöse Luxussteuer-Grenze und Fertitta wird vermutlich jubelnd durch sein Anwesen gerannt sein. Abgesehen davon, dass er es geschafft hat, Houston aus der aussichtsreichsten Situation, seit dem Ende der Olajuwon-Ära, in ein sich zerfleischendes, von der Egomanie der eigenen Stars getriebenes Team zu verwandeln, sei ihm doch immerhin dieser Erfolg zu gönnen (Sell the Team!).

Glücklicherweise scheint Daryl Morey ein ähnlich guter Lehrer wie Manager zu sein. Rafael Stone ist es zwar nicht gelungen, das Gefäß Rockets intakt zu halten, doch er hat schleunigst die nach dem Aufprall entstandenen Scherben zusammengekehrt. Er hat es geschafft, beide Stars abzugeben, ohne in Ungnade der Fans zu fallen und trotz alledem noch so etwas wie leichten Optimismus unter den Anhängern zu verstreuen.


Houston stand vor zwei Monaten ohne Picks und mit zwei wechselwilligen Stars da. Seitdem kamen in den Covington und Wall Deals je ein First Rounder heraus und nun molk Stone die Brooklyn Nets. Sieben Picks sind es in Summe, auch wenn hierbei vier lediglich Swaps sind. Doch in der aktuellen Verfassung scheint es schwer vorstellbar, dass dieses Konstrukt Brooklyn langen und nachhaltigen Erfolg haben wird, sprich die Picks könnten in ein paar Jahren durchaus Gold wert sein. 

Auch der 2022er Pick der Milwaukee Bucks könnte sich als Glücksfall herausstellen, da diese Klasse durch die Highschooler tief besetzt sein könnte. Mit dem Pick von Jae'Sean Tate hat Stone bereits ein Auge für Diamanten bewiesen. Außerdem ist es als Fan immer schöner darauf zu hoffen, dass andere Teams schlechter sind und nicht eben das eigene. Good Job.

Da man selbst kaum über eigenes Draft-Kapital verfügt, wird Houston auch nicht zwingend in einen Rebuild gehen müssen, denn der Kern hat immer noch Potential, und warum unnötig Oklahoma stärken?

Hier entstehen nun zwei Optionen. Option 1: Houston entwickelt sich unter Silas zu einem Team, Betonung auf Team, und der Kern klickt. Wall und Boogie gelten als gute Freunde und haben sich mit ihren Statements klar zum Team positioniert. Außerdem hat man mit Christian Wood einen weiterhin hoch veranlagten Big in den eigenen Reihen, der einen soften Übergang ermöglicht. Positiv ist hier seine Verbindung zu John Wall hervorzuheben. Mit Victor Oladipo bekommt man - wenn fit - einen Spieler, der an beiden Enden des Felds zur oberen Kategorie der Liga gehört. Der Kern ist weiterhin stark und sollte im Normalfall (keine Verletzungen) zumindest das Play-In erreichen.

Option 2: Houston merkt, dass ohne James Harden eine gewisse Talfahrt einsetzt und der Kern schlicht nicht gut genug zusammenspielt, und entscheidet sich nun als Cap-Team schlechte Verträge für potentielles Draft-Kapital aufzunehmen. Auch hier macht der Oladipo-Deal Sinn, denn sein Vertrag läuft aus, wohingegen LeVert noch für drei Jahre (17,5 Mio. Dollar per annum) in den Büchern gestanden hätte. Funktioniert Oladipo nicht wie gewünscht, hat man im kommenden Sommer ordentlich Platz unter dem Cap.

Noch schnell zu den Personalien Dipo und LeVert. Dieser Trade macht für manch einen Rockets Fan nicht Sinn, was ich als völligen Irrsinn abstemple. LeVert ist bereits seit College Tagen häufig verletzt, abseits des Balls ein schwarzes Loch und defensiv ebenfalls anfällig. Ja, drei Jahre Vertrag sind nett, doch Oladipo hat bewiesen, dass er ein Spieler von All-NBA Kaliber sein kann, braucht nicht dauerhaft den Ball und bringt nach wie vor das höhere Ceiling mit. 

Sollte er an seine 2017/2018 Saison anknüpfen, wird Stone als Gott abgefeiert und Houston hält seine Bird-Rechte, was im Hinblick auf die kommende Free-Agency wichtig werden könnte. Kann Oladipo seine Leistungen aber nicht abrufen, so kann man ihn im Sommer ziehen lassen und entweder das Team anderweitig verstärken, oder wie in Option 2 geschildert schlechte Verträge aufnehmen für Picks.

Apropos Picks: Anders als Morey entwickelt Stone eine gewisse Gier, die man so nur aus New Orleans und Oklahoma kennt, weshalb es nicht verwundern sollte, wenn PJ Tucker zur Deadline abgegeben wird. Houston wird hier Profiteur des eigenen Deals, denn die Liga ist nun gewarnt vor den Nets und etwaige Contender könnten nachrüsten wollen. 

Idealer Spieler dafür? Anthony Leon Tucker. Vielseitig, treffsicher und einer der besten und intelligentesten Verteidiger der Liga, selbst in hohem Alter. Ein weiterer First Rounder und/oder junger Spieler liegt im Rahmen des Möglichen. Bei Tucker dürften die Zeichen sowieso auf Abschied stehen, eine weitere spannende Personalie könnte Eric Gordon werden. Ja, er hat einen hoch dotierten Vertrag, doch sein Saisonstart war vielversprechend. Er hat offensiv ein sehr ausgeprägtes Skillset und defensiv kann er selbst Flügel verteidigen.

Die fetten (wortwörtlich) Jahre sind nun zwar vorbei, doch Houston steht nicht vor einer trostlosen Zukunft, wie es einst die Nets (schließender Kreis und so) taten. GM Stone hat alle Zügel selbst in der Hand, und glaubt man Boogies Aussagen, so ist das eine motivierte Truppe, die es nun Harden beweisen möchte und zusätzlich einen vermeintlichen All-Star im Contract Year bekommen hat. Auch wenn es irrational erscheint, doch als Houston Fan wird dies eine äußerst spannende Saison, sowohl spielerisch, als auch vom Kaderkonstrukt her. Es gibt schlechtere Aussichten.

Indiana Pacers
von ANNO HAAK @kemperboyd 

Es gibt sportliche Argumente für LeVert über Oladipo. Größere Spanne, größeres Potential, vielleicht sogar der bessere Fit mit Brogdon, auf dem Papier. Und ganz nebenbei war Oladipo wider alle Wizards-John-Wall-Trade-Dementis wohl unglüklich in Hoosier State wie Paul George 2017.


Der Rest ist, was meinereiner SMB nennt. Small Market B****hit. Oladipo hätte, Verlängerung im kommenden UFA-Sommer vorausgesetzt, Luxussteuer für ein borderline homecourt Team bedeutet. Das wäre weder gutes Asset Management, noch gefällt so etwas den potentiellen Erben von NBA-Team-Eigentümern.

Findet es noch jemand ironisch, dass das die Hauptargumentationslinie dafür ist, sich an einer James-Harden-Extravaganza zu beteiligen? Nicht dass sie mit Oladipo als unzufriedenem Hauptanker Larry O'Brien in Larry O'Birds Staat geholt hätten. Die Hasenfüßigkeit im Denken ist hier das Problem. Aber vielleicht ist Sabonis auch der Franchise Spieler, den Hipster NBA Twitter in ihm sieht.

Der Zweitrundenpick, ja mei. Hast Du ein Problem, dann hol Dir einen Zweitrundenpick. Dann hast Du kein Problem weniger, aber dafür hast Du einen Zweitrundenpick. Glückwunsch dazu. Strich unter mein Bauchgefühl: für den bereits auf halbem Weg nach South Beach befindlichen "disgruntelten" Franchise Star noch ein Asset abgegriffen. Es gibt schlimmere Trades.

Cleveland Cavs
von ANNO HAAK @kemperboyd 

Ja nun, die Cavaliere... Auf den ersten Blick sah das ziemlich merkwürdig und ziemlich überteuert aus. Auf den zweiten Blick ist Allen der fünfte Center im Roster und auf den dritten Blick fragt man sich, warum man für diesen vermeintlichen Unfug auch noch einen Erstrundenpick oben auf stapelt.


Indes... Allen ist erst 22. Er wird zwar kommendes Jahr RFA, aber das übersetzt man in der Liga, die niemals schläft, mit "Teamkontrolle". Läuft es normal, bleibt er bis mindestens 2025 am Eriesee. Die anderen vier Center, Qualitätsfragen mal außen vorgelassen, werden alle im Sommer UFA und Drummond ist unter ihnen noch der Beste.

Prince braucht man zwar nicht wirklich, erst recht nicht in der Borough-Form. Ein Erstrundenpick sieht immer teuer aus, wenn auch nicht mehr ganz so teuer seit dem Holiday-Trade. Doch am Ende: vielleicht hat man endlich den Franchise Big gefunden. Der Pick gehört den Bucks, wird also vermutlich irgendwo zwischen 23 und 30 landen und der Spielermaterialgegenwert hört auf den Namen Dante Exum.

Letztere hat einen Katastrophenstint in 13 Monaten Cleveland hingelegt und ist nur noch als Bust Nummer 1 des vermeintlichen Jahrhundertdraft 2014 und für die Tatsache berühmt, dass er an Heiligabend getradet wurde. Ein Trade mit Liebe auf den vierten Blick. Gar nicht mal soooo schlecht. Die Cavaliere eben...


Vorteil: alle 4